Konsum

Wie veränderte Corona unser Konsumverhalten? – Spruch des Tages 18.März

Corona hat vieles auf der Welt verändert. Wir verbringen mehr Zeit zuhause, weniger Zeit mit Freunden und/oder Bekannten, die Produktion verschiedenster Güter ist ausgesetzt, ebenso der Transport. Es ist zweifelsohne eine Zeit, die uns vor viele Herausforderungen stellt. Herausforderungen, die wiederum Potenzial für neue Entwicklungen bieten. Wir müssen uns vieles ab- und umgewöhnen, um in der Pandemie nicht nur als Verlierer dazustehen. Unser Konsumverhalten, beispielsweise, findet aufgrund des Lockdowns neue Möglichkeiten und Prioritäten. Konsumverhalten in der Entwicklung Um das Konsumverhalten genauer betrachten zu können, ziehen wir den Global Consumer Pulse Survey von Deloitte heran. Dieser umfasst volljährige Verbraucher aus 18 Ländern und stellt eine fortlaufende Studienreihe dar, was ermöglicht die Ergebnisse über die Zeit hinweg vergleichen zu können. Der Beobachtungszeitraum beginnt im April 2020. Detaillierte Ausführungen...

Finanzindustrie: Der Digitalisierungs-Schub durch die Corona-Krise bleibt vorerst aus

Sparquote erhöht, Anteil Sparer geringer als im ersten Lockdown / Sorgen bzgl Preissteigerungen / Neuer Schub für Thema Digitalisierung Finanzindustrie / Bargeld: Weniger genutzt, aber weiter wichtig Die Finanzindustrie ist durch die anhaltende Corona-Krise in mehrfacher Hinsicht betroffen. Die Gefahr von Kreditausfällen ist nur eine Bedrohung, die steigende Sparneigung der Deutschen eine andere. Das Rekordhoch beim Sparen ist stark durch die Angst vor Arbeitslosigkeit bzw. Kurzarbeit getrieben. Beschränkte Möglichkeiten des Konsums in der Gastronomie, im Einzelhandel und in der Reisebranche während des Lockdowns kommen hinzu. Die erhöhte Sparquote von 16 % hat das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte in 2020 auf 7,1 Billionen EUR ansteigen lassen. Hat es früher einen Wettbewerb um Spareinlagen zwischen den Banken gegeben, führt die kontinuierliche Negativzinspolitik der EZB in Kombination mit einer verstärkten Sparneigung zu einer...

Das Eine, das Andere und das Andersandere - Autobiographische Reflexionen und Zeitkritik

Martin-Aike Almstedt betrachtet in "Das Eine, das Andere und das Andersandere" aktuelle Entwicklungen und diskutiert Themen wie Klima, Kapitalismus und Religionen. Der Autor dachte nicht, dass braunes Gedankengut in Deutschland jemals wieder en vogue sein könnte, sich sogar eine rechte Partei dieses Gedankenguts bedient und Erfolg damit hat. Nach den entsetzlichen Erfahrungen der Nazidiktatur im Dritten Reich hielt er dies schlicht und einfach für ausgeschlossen. Doch wie viele andere Menschen hatte er sich getäuscht und fragt nun in seinem Buch, woran es liegt, dass eine braune Partei, die "BP", wie sie sich ehrlicherweise nennen sollte, deutliche Akzeptanz erfährt. Eine gültige Antwort darauf muss für ihn bewusstseinsphilosophisch, nämlich beim erstarrten ideologischen Denken jeder Art, dem "Einen", ansetzen und Möglichkeiten entwickeln, dieses Denken in ein dialektisches Denken und damit zum "Anderen" zu überführen, das sich seinerseits...

Akkumulation ohne Kapital - Querarbeit statt Mehrarbeit

Martin Seelos beantwortet in "Akkumulation ohne Kapital" strukturelle Fragen über Kapital und die Wirtschaft. Meist wird Kapital als Voraussetzung zur Akkumulation angesehen. Ohne Startkapital geht in der Wirtschaft nichts, doch das neue Buch von Martin Seelos versucht aufzuzeigen, dass das Gegenteil durchaus möglich ist. Es geht nicht um das Hier und Jetzt, sondern darum, wie das Privatkapital überhaupt Einzug in die Geschichte gefunden hat. Dieses Buch beantwortet also nicht, nach welchen Grundsätzen die Wirtschaft heute zu verbessern und zu humanisieren sei. Die Reform der Wirtschaft ist nicht das Ziel des Buches. Es liefert...

Rückgang ist der schönere Fortschritt

Marc Hieronimus stellt in seinem neuen Buch die französische Décroissance-Bewegung und ihre sozial-ökologische Utopie vor. Erstmal alles an-, dann innehalten, um rauszukriegen, wie viel Rummel und Krempel man eigentlich wirklich braucht – und wie viel schöner, lustiger und länger das Leben ohne ein ständiges Höher, Weiter, Schneller von Produktion und Konsum ist. Das ist der Ansatz der Décroissance-Bewegung, die aus dem Pariser Mai 1968 hervorging und von Marc Hieronimus in seinem neuen Buch ausführlich vorgestellt wird. Der Ansatz ist radikaler als die modernen Simplify- und LOHAS-Trends, denn es geht um einen grundlegenden...

Service in Kollaboration – Praxis-Beispiele zur Gestaltung eines persönlichen Kundennutzens!

In den vergangenen Jahren haben sich kollaborative Formen des Konsums entwickelt, bei denen der Zugang zu Produkten und nicht mehr ihr Besitz im Vordergrund steht. Wichtige Treiber sind technische Innovationen, das mobile Internet und digitale Netzwerke. Aber auch gesellschaftliche Wandlungsprozesse wie etwa das pragmatischere Verhältnis zu Eigentum begünstigen diese Entwicklung. Eine konkrete Ausprägung des kollaborativen Konsums ist das so genannte Peer-to-Peer Sharing. Privatpersonen treten dabei entweder als Anbieter oder als Nachfrager von Gütern oder Dienstleistungen für die geteilte Nutzung auf. Die Vermittlung wird von...

PR-Berater Michael Oehme: „Deutschlands Wirtschaft wächst, Sparer werden kastriert“

St. Gallen, 05.03.2015. Finanzökonomen müssen ihre Vorhersagen für 2015 vermutlich korrigieren. Im Schlussquartal 2014 legte Deutschlands Wirtschaft nach einem deutlichen Einbruch im September noch einmal deutlich zu und lässt Erwartungen für einen Jahresdurchschnitt über dem von 2014 zu. Die deutsche Wirtschaft könnte sich in diesem Jahr sogar um bis zu zwei Prozent steigern, ist auch die Meinung von Henning Vöpel, seines Zeichens Direktor des Wirtschaftsinstituts HWWI. „Ähnlich lautentende Einschätzungen geben auch andere Experten ab“, erklärt der Sankt Gallener PR-Berater Michael Oehme. Weit gefehlt also die Angst,...

Agenda News: Niedrigzins, Schuldensteuer und Bargeldverbot

Lehrte, 24.1.2014 Die Zentralbanken haben die Zinsen in nahezu allen Industrieländern auf fast Null gedrückt und trotzdem sind die Wachstumsraten der Wirtschaft bescheiden. Man wollte die Wirtschaft nachhaltig ankurbeln und gab sich der Hoffnung hin, mehr Arbeitsplätze schaffen zu können. Das Gegenteil ist der Fall. Die Geldschwemme hat bewirkt, dass Sparer bereits heute rund 13 Milliarden Euro jährlich verlieren. Neben dieser schleichenden Enteignung seitens des IWF und der Weltbank, Hüter der Währungsstabilität, entwickeln sich 2 weitere Szenarien, um die Staatsschulden auf den Stand von 2007 zurückzuführen. Die amerikanische...

Service für den Konsum – Praxis-Beispiele zur Gestaltung eines persönlichen Kundennutzens!

Kunden haben heute verstärkt Fragen an Anbieter und diese zielen auf einen anderen, besseren Konsum. Dabei stehen Anliegen wie mehr Individualität, mehr Kundenutzen, mehr Nachhaltigkeit und mehr Einhaltung gegebener Versprechen im Zentrum. Künftige Dienstleistungen müssen übergreifend, allgegenwärtig und vor allem unaufdringlich sein: sie müssen immer dann erreichbar sein, wenn der Kunde sie benötigt. Zukünftiger Service muß sich auf die spezifischen Bedürfnisse des Einzelnen einstellen, dabei aber ganzheitlich und auf höherer Ebene funktionieren. Gleichzeitig ist mit dem Wandel zum situativen Konsum der Kunde nicht...

Kolumbianisches Wunder: Verbrechensrate um 50 Prozent zurück gegangen

Der Einsatz von Waffen gegen Drogen in Kolumbien führten zu nichts. Oberst Ricardo Prado suchte daher nach wirksameren Lösungen, um gegen den Drogenkonsum in seinem Land vorzugehen. Er startete das Programm der „Weg zum Glücklichsein“. Es hat einen großen Einfluss darauf, dass in den letzten Jahren die Verbrechensrate um 50 Prozent zurück gegangen ist. Oberst Ricardo Prado ist seit dem Alter von 17 Jahren Polizeibeamter in Kolumbien. Vom Krieg gegen Drogen sah er mehr als genug. Nicht umsonst galt Kolumbien noch vor ein paar Jahren als „Verbrechenszentrum der Welt“. Als Prado einsah, dass der Einsatz von Waffen gegen...

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