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1968

Der Roman zum Jubiläumsjahr 1968/2018

Martin Gohlkes packender Roman „Im Bauch der Titanic“ lässt die Geschichte der westdeutschen Linken lebendig werden. Vor 50 Jahren begann ein anderes Deutschland. Viele der damaligen 68er sind heute längst Rentner oder Pensionäre, die ihren Marsch durch die Institutionen absolviert haben. Aber was ist mit den stillen Helden dieser Generation? Von einem solchen aus der Generation, die gegen das bleierne Schweigen der Nachkriegszeit, die bürgerliche Enge und den Atomstaat kämpfte, erzählt Martin Gohlkes Roman über Liebe, Rache und den Tod. Die Handlung des Romans ist gespannt von der Zeit des Nationalsozialismus über die Neuen Sozialen Bewegungen bis in die Gegenwart. Im Vordergrund steht allerdings die Liebesbeziehung zwischen Wolfgang und Ilona, die sich erst spät erfüllt. Die Hürden und Zwänge, die dabei zu überwinden sind, bilden einen Eckpfeiler des Romans. Der andere sind widerspenstige Charaktere, die wissen, dass...

Rückgang ist der schönere Fortschritt

Marc Hieronimus stellt in seinem neuen Buch die französische Décroissance-Bewegung und ihre sozial-ökologische Utopie vor. Erstmal alles an-, dann innehalten, um rauszukriegen, wie viel Rummel und Krempel man eigentlich wirklich braucht – und wie viel schöner, lustiger und länger das Leben ohne ein ständiges Höher, Weiter, Schneller von Produktion und Konsum ist. Das ist der Ansatz der Décroissance-Bewegung, die aus dem Pariser Mai 1968 hervorging und von Marc Hieronimus in seinem neuen Buch ausführlich vorgestellt wird. Der Ansatz ist radikaler als die modernen Simplify- und LOHAS-Trends, denn es geht um einen grundlegenden Wandel der Art, wie wir mit der Welt und vor allem miteinander umgehen. „Alles anhalten. Nachdenken. Und das ist keine traurige Angelegenheit.“ So lautete das Motto einer französischen Comic-Kolumne der Siebziger Jahre, als weltweit die letzten Utopien geschrieben wurden. Vierzig Jahre später haben sich Krempel...

Wilhelmshaven macht Theater: Die fetten Jahre sind vorbei - 1968 aber nicht?

Wilhelmshaven (tj). Was hat das mit 1968 zu tun? „Die fetten Jahre sind vorbei“, signalisieren drei junge Leute den Reichen und Schönen, wenn sie in Villen die Möbel umstellen. Doch dann geht etwas schief: Ein Manager (Thomas Hary) kommt zu früh nach Hause und überrascht Jan (Aom Flury), Peter (Oliver Schönfeld) und Jule (Sara Spennemann). Das Trio fesselt den „Bonzen“ und entführt ihn. Was dann geschieht, fasst die Regisseurin des Stücks, das am 22. Oktober, 20 Uhr, im Wilhelmshavener Studio Rheinstraße Premiere feiert, in einem Satz zusammen. Eva Lange: „Die beiden Generationen kommen sich näher.“ Denn: Der entführte Manager ist das, was einige einen Alt-68er nennen. Der ist also auch einmal aufmüpfig gewesen? Wie steht es da um die „heutige Jugend“? Wofür setzt sie sich ein? Wogegen protestiert sie? Oder ist sie angepasst - wie Medien das in diesen Tagen so gern behaupten? Die Antworten stehen während der Vorstellungen...

Die Musik der wilden ´68iger

Der rbb-Moderator und Autor Daniel Gäsche stellte sein neues Buch „Born to be wild-Die ´68er und die Musik“ in einer sehr interessanten und kurzweiligen Lesung mit Talk und Livemusik der „Ton-Steine-Scherben-Family“ in der Tempelhofer ufa-fabrik vor. Juppy, als temperamentvolles nicht ruhig zu stellendes ufa-fabrik Fossil, sorgte für den unkonventionellen Einstieg und für einige Intervieweinlagen. Als bekannter Anti-´68 zählte auch Klaus-Rüdiger Landowsky zu den Ehrengästen. Landowski ist sicher nicht zur „Seligsprechung“ der ´68er erschienen, kann aber auch stolz auf ein Exemplar der damals so beliebten Mao-Bibel,...

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