Ausbeutung

Michael Oehme: Ferrero soll Haselnusspflücker ausbeuten

Dem italienischen Unternehmen Ferrero wird vorgeworfen, Haselpflücker ausgebeutet zu haben. St.Gallen, 28.10.2021. „Türkische Haselnussproduzenten, die 70 Prozent der weltweiten Haselnussproduktion ausmachen, prangern die schlechten Arbeitsbedingungen des italienischen Ferrero an. Von morgens bis abends kniend, klagen die türkischen Bauern, die die meisten Haselnüsse für Nutella pflücken, über Ausbeutung und niedrige Löhne und entfachen einen Streit um die Arbeitsrechte“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Sie erhalten 12 € pro Tag für 12 Stunden Arbeit, was weniger ist als der Mindestlohn, den die Türkei für eine 45-Stunden-Woche festsetzt. Die kleinen herzförmigen Nüsse, die Nutella den Geschmack verleihen, sind in der Türkei ein geschätztes Gut, das 82 Prozent der weltweiten Exporte ausmacht. „Die einzigen, die davon profitieren, sind die großen Unternehmen wie Ferrero. Der weltberühmte Brotaufstrich wird...

Das Eine, das Andere und das Andersandere - Autobiographische Reflexionen und Zeitkritik

Martin-Aike Almstedt betrachtet in "Das Eine, das Andere und das Andersandere" aktuelle Entwicklungen und diskutiert Themen wie Klima, Kapitalismus und Religionen. Der Autor dachte nicht, dass braunes Gedankengut in Deutschland jemals wieder en vogue sein könnte, sich sogar eine rechte Partei dieses Gedankenguts bedient und Erfolg damit hat. Nach den entsetzlichen Erfahrungen der Nazidiktatur im Dritten Reich hielt er dies schlicht und einfach für ausgeschlossen. Doch wie viele andere Menschen hatte er sich getäuscht und fragt nun in seinem Buch, woran es liegt, dass eine braune Partei, die "BP", wie sie sich ehrlicherweise nennen sollte, deutliche Akzeptanz erfährt. Eine gültige Antwort darauf muss für ihn bewusstseinsphilosophisch, nämlich beim erstarrten ideologischen Denken jeder Art, dem "Einen", ansetzen und Möglichkeiten entwickeln, dieses Denken in ein dialektisches Denken und damit zum "Anderen" zu überführen, das sich seinerseits...

SPD stützt die Umverteilung von unten nach oben durch die Energiewende

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz verspricht mehr soziale Gerechtigkeit. Es ist eine richtige Forderung, denn die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer mehr. Doch die größte Verursacherin, die gesetzliche Umverteilung durch die Vergütungen gemäß dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG), wird nicht kritisiert und nicht hinterfragt. Geringverdiener stark belastet Am 26. Februar 2017 hat der Stromverbraucherschutz NAEB in einer Pressemitteilung gefordert, die Umverteilung von unten nach oben durch das EEG zu beenden, weil diese Praxis zur Zeit die wohl größte soziale Ungerechtigkeit in Deutschland ist. Die Profite aus den hohen und weiter steigenden Strompreisen landen in den Taschen von wohlhabenden Ökostrombetreibern und Verpächtern von Grundstücken, während Geringverdiener immer mehr von ihrem Einkommen für Strom ausgeben müssen. Die Kaufkraft wird so verringert und schädigt die Wirtschaft. Das Massensterben von Einzelhandelsunternehmen...

Energiewende führt zurück in die Steinzeit und zur Sklaverei

Der Mensch ist ein schwaches Wesen. Bei harter Arbeit leistet er gerade einmal 100 Watt. Schuftet er zehn Stunden am Tag, hat er eine Arbeit (Energie) von einer Kilowattstunde (kWh) geliefert. Für Wohlstand bedarf es viel mehr Energie. Erst mit der Nutzung von Energie aus anderen Quellen hat sich der Mensch aus dem Tierreich verabschiedet. Er hatte damit einen riesigen Vorteil gegenüber allen anderen Lebewesen. Zunächst nutzte er allerdings nur das Feuer. Holz und andere brennbare Pflanzen gab es genug. Mit dem Feuer konnte er Braten und Kochen. Seine Nahrung wurde so vielfältiger und haltbarer. Das Feuer wärmte im Winter und...

Energiewende - Der Bürger wird falsch informiert

Ist die Energiewende eine Erfolgsgeschichte? Das jedenfalls behauptet Brigitte Zypris. Sie ist die neue Ministerin für Wirtschaft und Energie. Auf Steuerkosten ließ sie ihre Aussagen zur Energiepolitik als Broschüre am Freitag, dem 4. Februar 2017 mit überregionalen Zeitungen verteilen. Doch wird der Leser darin falsch unterrichtet. Das Machwerk strotzt nur so von Aussagen und Hoffnungen, die weder physikalischen Grundlagen, noch wirtschaftlichen Bewertungen oder den allgemeinen Lebenserfahrungen genügen. Unter dem Titel "Die Energiewende: unsere Erfolgsgeschichte" [1] erhielten die Leser jener Zeitungen eine 20-seitige Broschüre...

Fauler Zauber mit Ökostrom

Landesweit wurde die Nachricht verbreitet: "Niedersachsens Regierung setzt ganz auf Ökostrom: Ab 1. Januar 2017 werden sämtliche Landesbauten nur noch mit umweltfreundlicher Energie aus erneuerbaren Quellen versorgt. Trotzdem wird die Rechnung für Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) unterm Strich niedriger. Die Kosten von 66 Millionen Euro für die 377 Gigawattstunden im Jahr liegen um 12,5 Millionen Euro unter den bisherigen Ausgaben. ..." Strompreise Nach einem solchen Text muss der Leser davon ausgehen, Ökostrom sei deutlich billiger als Strom aus den Kern- und Kohlekraftwerken. Doch genau das Gegenteil ist der Fall....

Billiger Euro treibt Strompreise

Die Geldvermehrung und die Null-Zins Politik der Europäischen Zentralbank lässt Anleger, Versicherer und Pensionsfonds nach Renditen suchen, statt Negativzinsen zu zahlen. Eine Fundgrube sind die geplanten Stromtrassen durch Deutschland, die den Ökostrom in die Ballungsgebiete bringen sollen. Die Bundesnetzagentur hat für diese Leitungen eine Rendite von knapp 7 Prozent festgelegt. Erdverlegte Leitungen sind im Mittel siebenmal teurer als Freileitungen. Die Finanzwelt unterstützt die Erdverlegung, um mehr Anlagekapital zu Lasten der Stromverbraucher unterzubringen. Überflüssige Stromtrassen Nach den Planungen der Bundesregierung...

Dierk Schaefers Blog: Das Wächteramt der Kirche - Kommentar: Der Wolf als Schäfer?

Dierk Schaefers Blog: Das Wächteramt der Kirche Posted in Gesellschaft, Kirche, Soziologie, Theologie by dierkschaefer on 14. April 2014 Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider dozierte am 11. März 2014 auf einem Symposium von EKD und Evangelischer Polizeiseelsorge in Berlin über das Wächteramt der Kirche. [1] Für Theologen ist das nicht weiter spannend, weil nicht neu. Nicht-Theologen, auch nicht-Christen könnten fragen, ob ein Wächteramt der Kirche einerseits eine Anmaßung, vielleicht gar Bedrohung ist, und ob andererseits die Kirche die angemaßte Rolle tatsächlich ausfüllen...

Mitmach-Aktion 'Handy - Segen oder Fluch?' - Sammeln, unterrichten, informieren für Gesundheit im Kongo

Weltweit haben Handys einen hohen Stellenwert. Doch was steckt in den kleinen Geräten? Was haben sie mit Gewalt und Krankheit in der Demokratischen Republik Kongo und Menschenrechtsverletzungen in Billiglohnländern zu tun? Was kann jeder Einzelne tun, um die Missstände zu ändern? Mit der Mitmach-Aktion 'Handy – Segen oder Fluch?' von Januar bis Mai 2014 will das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e.V. (Difäm) auf die Umstände bei der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung aufmerksam machen und zum Umdenken anregen. Schirmherrin ist Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin , Bundes-Justizministerin a.D. Einzelpersonen, Gemeinden, Schulen...

Mit Mäusen gegen Kinderarbeit kämpfen

In Indonesien schuften tausende Kinder wie Sklaven in Steinbrüchen. Gegen diese Ausbeutung von Kindern kämpft MONALiTO als Produzent einer fair produzierten Baby-Hängewiege mit der Aktion „IHR klickt – WIR spenden“. Baby-Pendulo ist eine TÜV-geprüfte Hängewiege für Babys, die unter ökologisch-nachhaltigen Aspekten von der Firma MONALiTO in Deutschland produziert wird. Die Achtung sozialer und fairer Arbeitsbedingungen bei den Lieferanten ist dem Hersteller ein wichtiges Anliegen. „Insbesondere die Hilfe für arbeitende Kinder liegt uns sehr am Herzen“ erklärt die Geschäftsführerin Romana Proch. „Daher haben...

Inhalt abgleichen