Zwangsarbeit

Jugendliche aus 41 Nationen bei 13. Internationalem Menschenrechtsgipfel

In Harlem (New York) fand die abschließende Veranstaltung des 13. Internationalen Menschenrechtsgipfels von Youth for Human Rights International statt. Sie wurde im Scientology-Harlem Community Center abgehalten, wo führende junge Menschenrechtsaktivisten über die Bürgerrechtsbewegung der 1950er und 60er Jahre erfuhren und ihre Bedeutung für ihre Arbeit heute. So wie Harlem eine führende Stimme für Bürgerrechte war, so sind 72 junge Männer und Frauen aus 41 Nationen die Stimme und die Zukunft der Menschenrechte heute. Die Veranstaltung in Harlem fand am dritten Tag des 13. Internationalen Menschenrechtsgipfels von Youth for Human Rights International statt. Die ersten beiden Tage bestanden aus Vorträgen und Workshops, die bei den Vereinten Nationen in New York abgehalten wurden. Am Hauptsitz der Vereinten Nationen nahmen die Jugendlichen an Briefings von UN-Botschaftern teil und wurden von Jugenddelegierten über die Probleme informiert,...

Ex-Heimkinder: Warnung vor einer Abtretungsvereinbarung

Es gibt einige Menschen, die ehemaligen Heimkindern uneigennützig und kostenlos zur Seite stehen, wenn es darum geht, Beiträge aus dem Opferfonds des Bundes, der Länder und der Kirchen für misshandelte Heimkinder oder aus anderen Beihilfetöpfen zu bekommen. Dazu gehört beispielsweise der „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ (VeH), der eine große Internetpräsenz betreibt (http://www.veh-ev.eu) und reichlich Informationen zur Verfügung stellt. Für den Bereich behinderter Heimopfer bietet sich die „Freie Arbeitsgruppe JHH 2006“ an, die auf ihrer HP www.gewalt-im-jhh.de ebenfalls umfangreiche Informationen bietet und in Einzelfällen behinderte Opfer vertritt. Beide HP’s zeichnen sich dadurch aus, dass die Opfer eigentlich keine weiteren Hilfen brauchen, weil detailliert beschrieben ist, wie und wo diese Gelder beantragt werden können. Oft ist allerdings moralische Unterstützung nötig und die bieten die Vorstandsmitglieder vom VeH...

Dierk Schaefers Blog: Das Wächteramt der Kirche - Kommentar: Der Wolf als Schäfer?

Dierk Schaefers Blog: Das Wächteramt der Kirche Posted in Gesellschaft, Kirche, Soziologie, Theologie by dierkschaefer on 14. April 2014 Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider dozierte am 11. März 2014 auf einem Symposium von EKD und Evangelischer Polizeiseelsorge in Berlin über das Wächteramt der Kirche. [1] Für Theologen ist das nicht weiter spannend, weil nicht neu. Nicht-Theologen, auch nicht-Christen könnten fragen, ob ein Wächteramt der Kirche einerseits eine Anmaßung, vielleicht gar Bedrohung ist, und ob andererseits die Kirche die angemaßte Rolle tatsächlich ausfüllen kann und in der Vergangenheit ausgefüllt hat. Ehemaligen Heimkindern könnte beim Stichwort Wächteramt auch noch die Wächterfunktion der Jugendämter einfallen. Doch das Thema Anmaßung will ich nicht vertiefen. Interessanter erscheint mir ein anderer Zusammenhang. Wer etwas beansprucht, sollte Referenzen vorweisen...

Scientologen erhöhen das Bewusstsein für Menschenrechte in Costa Rica

Freiwillige Helfer der Scientology Mission Costa Rica wenden sich vor Ort gegen Menschenrechts-Missbräuche, einschließlich dem dort herrschenden Menschenhandel. Sie verteilen Menschenrechts-Broschüren und klären die Bürger in Workshops über ihre Menschenrechte auf. Costa Rica ist ein mittelamerikanisches Paradies und für seine mannigfaltige Natur und Artenvielfalt bekannt. Klima- und Naturschutz werden als wichtiger Bestandteil der staatlichen Umweltpolitik angesehen und auch konsequent umgesetzt. Daher setzt Costa Rica zum Schutz des Waldes auf den Ökotourismus. Costa Rica hat ein hohes Bildungsniveau und, nach Kuba,...

Kaum Interesse am Opferfonds für ehemalige „Heimkinder“ – 700 „Vereinbarungen“ in NRW

Ca. 4700 Euro pro Opfer –Kniefall vor der ehemaligen Vorsitzenden des Rundes Tisches? Unter der Überschrift „Ein Jahr Beratung für Betroffene der Heimerziehung“ teilt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seiner Pressemitteilung vom 13.03.2013 bemerkenswertes zum Opferfonds für mißhandelte Heimkinder in den zwei Nachkriegsjahrzehnten mit: „Seit dem 1. Januar 2012 haben sich über 850 Betroffene an die Anlaufstelle beim LWL gewandt, um Beratung und Unterstützung zu bekommen.“ Konkreter fügt der LWL an: „Über 700 Vereinbarungen hierzu seien bereits geschlossen worden, ... . So hat der Fonds über 3,3...

Heuchelei: Diakonie Präsident Johannes Stockmeier fordert Kampf gegen Altersarmut

„’Die gesetzliche Rente schützt absehbar nicht mehr vor Armut. Wer lange Jahre Beiträge zahlt, aber nur ein geringes Einkommen hat, kann heute kaum mehr als die Grundsicherung im Alter erwarten’, sagte Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier am Dienstag in Berlin ...“ http://www.domradio.de/news/artikel_84570.html „In besondere Not gerieten vor allem Frauen, die aufgrund von Erziehungs- oder Pflegezeiten keine ausreichenden Rentenanwartschaften aufbauen könnten.“, so laut „domradio.de“. „Daher setzt sich die Diakonie für eine gesetzliche Mindestrente ein, die Erwerbstätige, Pflegende und Erziehende vor drückender...

Runder Tisch Heimerziehung: Bruchlandung in Sicht

Zwei Jahre Zeitschinderei ohne Opferentschädigung? Wer zwischen den Zeilen liest, zwischen den Worten hört, dem war und ist schnell klar: Der Runde Tisch Heimerziehung (RTH) wird im Dezember eine gewaltige Bruchlandung hinlegen. Ursula von der Leyen legte den Grundstein für eine zu kurze Landebahn. Sie kürzte den Etat von 950.000 Euro auf die Hälfte und machte damit sinnvolle Aufarbeitung unmöglich. Und sie warf noch Sprengsätze hinterher: Die erste Sitzung hatte noch nicht begonnen, da posaunte sie bereits durch die Gegend, daß sie von einer finanziellen Entschädigung für die Heimopfer nicht ausgehe. Dies waren Harfenklänge...

Soll die Bundespressekonferenz in Sachen Heimopfer zum Festival der Harmonie verkommen?

Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung Nun ist es amtlich: „Der Abschlussbericht [des Runden Tisches Heimerziehung] wird am 17. Dezember 2010 vor der Bundespressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Vorgabe der Bundespressekonferenz ist die Teilnahme von maximal vier Personen auf dem Podium. Es wurde beschlossen, dass die Vorsitzende des Runden Tisches, ein Vertreter der ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch, ein Vertreter für den Bund und die Länder und ein Vertreter für die Kirchen dort Platz nehmen werden.“ So steht es im „Ergebnisprotokoll der 9. Sitzung des Runden Tisches Heimerziehung in den...

Einigkeit unter den Heimkindern: Opferrente und Schmerzensgeld für ein Lebensende in Würde

„Nur gemeinsam sind wir stark!“ – Heimopfer solidarisieren sich Kommentar: Die Forderungen liegen auf dem Tisch. In seltener Eintracht haben der „Verein Ehemaliger Heimkinder“, die beiden weiblichen und der männliche Opfervertreter (mit einer Arbeitsgruppe) am „Runden Tisch Heimerziehung“, ihre Forderungen zur Entschädigung und Wiedergutmachung der in den 50er und 60er Jahren begangenen Verbrechen formuliert und miteinander abgestimmt. Dazu gesellen sich die Vertreter der behinderten Heimkinder. Die Entschädigungsforderungen reichen von 300 bis 400 Euro, teils mit Stufenmodell, als monatliche Opferrente bis zum...

Erst forschen wir sie tot, - der Rest kriegt ´ne Entschädigung

Wer die Hölle mitempfinden will, die kleine, hilflose Kinder in den 50er und 60er Jahren bereits auf Erden erlebt haben, braucht im www nur die Seite „gewalt-im-jhh“ anzuklicken. Hier, und in dem Buch „Gewalt in der Körperbehindertenhilfe“ der Historiker Winkler/Schmuhl wird dokumentiert, in welchem Ausmaß behinderte Klein- und Schulkinder Opfer von Gewalt, Verbrechen und psychischem Terror wurden. Ähnliche Mißhandlungen werden seit eineinhalb Jahren am „Runden Tisch Heimkinder“ in Berlin aufgearbeitet. Unlängst haben zwei der drei Opfervertreter, Sonja Djurovic und Eleonore Fleth, ihre Forderungen zur Wiedergutmachung...

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