Gesundheitssystem

Mehr Wettbewerb für mehr Gesundheit - Wohin steuert das Gesundheitssystem?

Über den Wettbewerb im Gesundheitssystem diskutierten heute morgen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Jamaika-Sondierungen Linken-Politiker Bartsch und Monopolkommissionsvorsitzender Wambach. Berlin - In der Gesundheitspolitik stellt sich mit Blick auf die anstehende Neubildung einer Bundesregierung die Frage nach den künftigen Rahmenbedingungen für ein gleichermaßen patientenorientiertes wie finanzierbares Gesundheitswesen. Mit der entscheidenden Frage wie viel Wettbewerb gut für System und Patient ist, beschäftigten sich Dr. Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Bundestagsfraktion DIE LINKE., und Prof. Achim Wambach, Vorsitzender der Monopolkommission, heute im Rahmen der Veranstaltung Gesundheit zum Frühstück der Schwenninger Krankenkasse in Berlin. Dr. Dietmar Bartsch steht dem Wettbewerb im Gesundheitswesen generell kritisch gegenüber: "Die neue Bundesregierung sollte weg von der Wettbewerbsideologie, hin zu einer Politik, die unvoreingenommen...

Das Gesundheitswesen und die Sparmaßnahmen

Medikamente – Der Preis ist heiß! In der Preispolitik muss eine Lösung für die Pillen-Dreher gefunden werden, die Gesundheitskosten steigen und steigen! Das Gesundheitswesen und die Sparmaßnahmen werden in einem Atemzug genannt aber die gesetzlich Versicherten zahlen immer höhere Beiträge. Patienten fürchten schon länger eine mindere Qualität der Behandlung und die Priorisierung - eine Art Rangordnung von medizinischen Leistungen, gewinnt immer mehr an Beachtung. Da fragt man sich schon lange, ob wir finanziell gemolken und gleichzeitig auch schlechter ärztlich versorgt werden. Der Tagesspiegel berichtete schon am 10.03.2010 darüber! Medikamente werden immer teurer. Dagegen will Gesundheitsminister Rösler vorgehen. Wie ist sein Plan? Zitat aus dem Artikel: „Philipp Rösler steht schwer unter Druck. Ein halbes Jahr lang hat sich der FDP- Mann dem Propagieren seines umstrittenen Kopfpauschalen-Konzepts gewidmet – und sich...

Gesundheitsversorgung auf dem Lande: Kommt es zu einer "Verörtlichung der Sozialpolitik"? (Neue Studie)

Innovative Netzwerkkonzepte ersetzen mittlerweile vielfach das sektorale und eher zunftartig ausgeprägte Gesundheitswesen. Das Gesundheitssystem mit seinen gesetzlich gewollten Tayloristischen Spezialisierungen eignet sich kaum noch die zunehmend komplexer werdenden Probleme zur Sicherstellung einer finanzierbaren Gesundheitsversorgung, insbesondere auf dem Lande, zukunftssicher und nachhaltig alleine zu gestalten. Die Begründung für das sich abzeichnende Scheitern liegt auf der Hand: Werden bundes- und länderweite Systeme zu komplex und zu groß, werden sie zwangsweise nach Jahrzehnten starr und schwerfällig. Das von der Politik wesentlich bestimmte Gesundheitssystem ist erkennbar dabei die Gesundheitsversorgung in eine Sackgasse zu führen: Sie haben ein teilweise ineffizientes Gesundheitskombinat geschaffen. Parallelstrukturen und Leistungsinseln sind weder effizient noch für den Verbraucher in seiner Rolle als Patient oder Kunde transparent....

Internationale Gesundheitssysteme im Vergleich

Nahezu alle Gesundheitssysteme westlich-orientierter Länder stehen vor ähnlichen Herausforderungen und Schwierigkeiten. Das demographische Problem führt zu einer erhöhten Nachfrage nach Gesundheitsleistungen. Demgegenüber steht eine erniedrigte Einnahmesituation (gesundheitsökonomisches Fundamentalproblem). Ärztliches und pflegerisches Personal stoßen in Krankenhäusern an ihre Belastungsgrenzen. In ländlichen Regionen können Ärzte gänzlich fehlen. Da lohnt sich der Blick über den Tellerrand hinaus auf die Gesundheitssysteme anderer Nationen. Dabei können diese Vergleiche zeigen, welche Reformvorschläge bereits gemacht...

Buchtipp: Worüber wir sprechen sollten...

Buchautoren „Kerstin und Markus Schaefer“ veröffentlichten ihr erstes E-Book in der Reihe „Worüber wir sprechen sollten…“. Die Buchreihe „Worüber wir sprechen sollten…“ informiert über Themen der Grau- und Tabuzonen auf (Autoren Kerstin und Markus Schaefer). In Deutschland leben über 5 Millionen Menschen mit einer Dysphagie- neurologisch bedingte Schluckstörungen-, die teilweise bis hin zu enormer Einschränkung der Lebensqualität einhergehen. Aufklärung, Informationen, Diagnose, Therapie und das Leben mit Dysphagie, sind Bestandteil dieses Kurzbandes, der den ersten Teil der Short-Ebook-Reihe "Worüber...

Rezension: MS=Multiples System

Nach ihrem ersten Buch "Schatz, stell dir mal vor, wir stehen morgen auf und sind plötzlich gesund?!", folgt nun die Konfrontation mit dem Gesundheitssystem. Die Autoren „Kerstin und Markus Schaefer“ benennen nicht nur Institutionen und wichtige Geldleistungen, sondern decken auch Wahrheiten auf, die das Multiple System verschweigt. Unser Gesundheitssystem wird immer komplexer und kaum jemand hat noch den richtigen Durchblick. Wenn selbst Ärzte nicht mehr klar sehen, wie sollen sich dann erst Patienten im Dickicht der Medizin zurechtfinden? „MS=Multiples System: In Konfrontation mit dem Gesundheitssystem“ ist keine normale...

Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika in Sicht – Aufbau der Gesundheitssysteme muss jetzt weitergehen

Open Space-Konferenzen: Enge Zusammenarbeit staatlicher und nicht-staatlicher Systeme Nach über 18 Monaten ist in Westafrika nun endlich ein Ende von Ebola in Sicht. Sierra Leone und Liberia sind bereits nach 42 Tagen Wartezeit für Ebola-frei erklärt worden. Nachdem nun in Guinea der letzte Patient, ein 19 Tage altes Baby, als geheilt entlassen wurde, gibt es nach Angaben der Behörden erstmals keinen registrierten Ebola-Fall in den westafrikanischen Ebola-Gebieten mehr. Offiziell Ebola-frei ist Guinea aber noch nicht. Um einen erneuten Ausbruch zu verhindern, müssen die Gesundheitssysteme in den Ländern aufgebaut und die sozialen,...

Bischof lobt starke Zusammenarbeit der Kirchen - Difäm-Direktorin reist erneut nach Liberia

Die Kirchen als Zeichen der Hoffnung in der Ebola-Krise Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist noch nicht ausgestanden. Dies bestätigte Bischof Jensen Seyenkulo aus Liberia bei seinem Besuch im Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. am vergangenen Wochenende in Tübingen. Bei seinem Gespräch mit Landesbischof Frank Otfried July und Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider bedankte sich der Bischof der Lutherischen Kirche in Liberia bei der Württembergischen Landeskirche für die partnerschaftliche Unterstützung der Gesundheitsarbeit des Difäm und seiner Partnereinrichtungen während der Ebola-Krise. Gleichzeitig...

Förderung klinischer Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert klinische Studien und systematische Übersichtsarbeiten von klinischen Studien nach internationalen Standards. Dabei sollen insbesondere Projekte gefördert werden, die durch das Schließen von Evidenzlücken eine hohe Relevanz für das Gesundheitssystem aufweisen. Klinische Studien sind unverzichtbar für den Transfer von Forschungserkenntnissen in die Patientenversorgung und ein Motor für Innovation in der Gesundheitsforschung und im Gesundheitswesen. Sie bilden die Grundlagen für eine evidenz-basierte Medizin und stellen die Qualität der medizinischen Versorgung...

Radio sonnengrau - Erste Radiosendung mit Schwerpunkt Depression und psychische Gesundheit geht on air

Deutschlands Radiosendung rund um Depression, psychische Gesundheit & Mensch geht on air "Es wird Zeit darüber zu reden – schonungslos und offen!" Mit Radio sonnengrau wollen die selbst depressionserfahrenen Moderatoren und Initiatoren Tanja Salkowski und Marcus Jäck ein neues Kapitel aufschlagen. "Die Aufklärungsarbeit für psychische Erkrankungen rollt so langsam an, aber es gibt noch viel zu besprechen. Wir möchten das Medium Hörfunk nutzen, um noch mehr Menschen zu erreichen." Radio sonnengrau ist eine regelmäßig stattfindende Radiosendung rund um die Themen Depression, psychische Gesundheit & Mensch. Jeden 1. Samstag...

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