Zweiter Weltkrieg

Geschichten, die niemand mehr hören will - Erinnerungen an eine schweizerische Kindheit im Elsass

Roland Gasser lässt die Leser in "Geschichten, die niemand mehr hören will" in seine Vergangenheit eintauchen. Roland Gasser, der leider zu Beginn des Jahres 2021 verstorben ist, erzählt in den Geschichten, die er niedergeschrieben hat, von seiner Kindheit in Blotzheim im französischen Elsass der 1930er Jahre. Es folgen in dem Buch, das nun von seinen Kindern Corinne und Philippe herausgegeben wird, dramatische Geschichten von der Evakuation im Jahr 1939, der Rückkehr ins verlassene Dorf, der Besatzung und Beschulung durch das nationalsozialistische Deutschland und davon, wie seine frankophile Auslandschweizer Familie einen polnischen Kriegsgefangenen versteckte. Nach der Libération fand er sein grenzenloses Europa in der Region Basel und in Basel ein Haus, in dem schon Friedrich Nietzsche gelebt hatte. Das Buch "Geschichten, die niemand mehr hören will" von Roland Gasser liefert den Lesern ein Stück Zeitgeschichte aus ungewöhnlicher...

Der dicke Mann - Ein spannender Kriminalroman

Eine Spionin wird in Wolfgang Armin Strauchs "Der dicke Mann" für immer zum Schweigen gebracht und ein Kriminalist macht sich auf die Suche nach Antworten. Die Leser reisen in diesem neuen Kriminalroman in das Jahr 1967 zurück. In dieser Zeit erschüttert ein brutaler Frauenmord die Stadt Krakau. Der junge Kriminalist Andrzej stellt schnell fest, dass der Fall mit der Spionagetätigkeit des Opfers im Zweiten Weltkrieg zu tun haben muss. Alina ist die einzige Verwandte des Opfers, aber kann bei den Ermittlungen nur wenig helfen. Doch dann findet sie den Brief ihrer Mutter, Namenslisten und ein Schreiben in hebräischer Schrift. Dadurch verändert sich alles. Andrzej und Alina versuchen gemeinsam, das Puzzle zusammenzusetzen. Sie erfahren von der großen Liebe zwischen der polnischen Mutter Alinas und ihrem deutschen Freund in einer schweren Zeit. Doch was hat das alles mit den Hinweisen auf den "dicken Mann" zu tun? Wer hatte ein Interesse daran,...

Nanne - Eine Kindheit im 2. Weltkrieg und Jugend in der DDR

Marianne Heinrich beschreibt in "Nanne" den Alltag aus verschiedenen Jahrzehnten der deutschen Geschichte. Nanne erlebt viel in ihrer Kindheit während des 2. Weltkrieges und später in DDR. Die im Jahr 1934 geborene Nanne verlebt eine unbeschwerte Kindheit in Ebersbach in Sachsen, direkt an der Grenze zur Tschechoslowakei. Sie verbringt viel Zeit beim Spielen auf dem verwilderten Grundstück ihres Wohnhauses, ihrem verwunschenen Garten. Für Nanne ist alles in ihrem Leben ein Abenteuer. Die Auswirkungen des 2. Weltkrieges bemerkt sie in dem entlegenen Ort erst spät, nämlich als 1944 die Waffen-SS in ihren verwunschenen Garten eindringt und dort ihr Lager aufschlägt. Dann sichern Wehrmachtssoldaten die Grenze und schneiden damit die Lebensmittelversorgung der Ebersbacher ab. Durch eine List schafft es die nun 10-jährige Nanne, ihre Familie weiter mit Lebensmitteln zu versorgen. Sie freundet sich mit einem Soldaten an, der sie heimlich über die...

Fritz ist doof - Erinnerungen, Erzählungen und Interviews

Gudrun Bernhagen teilt in "Fritz ist doof" Kindheitserinnerungen verschiedener Menschen aus deren Schulzeit von 1924 bis 1991. Welche Erinnerungen bleiben eigentlich von einem, die Persönlichkeit stark prägenden Lebensabschnitt, wie es die Schulzeit ist, erhalten? Sind es die Photosynthese oder das Periodensystem, die Lehrer oder die Freunde, die familiären oder historischen Umstände? Die Interviews mit Zeitzeugen der Jahrgänge 1924 bis 1991 sowie Episoden von anderen Personen und aus dem Leben der Autorin selbst geben sehr persönliche Antworten auf die eingangs gestellten Fragen. Als Ergebnis entstand diese interessante, unterhaltsame...

Gnadenlos geirrt - Die Geschichte meiner Großmutter 1907-1945

Die promovierte Historikerin Barbara Bonhage porträtiert in ihrem neuen Buch "Gnadenlos geirrt" das Leben ihrer Großmutter, die im Dritten Reich eine bekennende Nationalsozialistin war. Ein außergewöhnlicher Fund im Familienarchiv regte die Autorin zu ihrem neuen Buch an. Dabei handelt es sich um hunderte Briefe ihrer Großmutter Hilde, die diese vor 75 Jahren verfasste. Die Leser begleiten die damals junge Frau durch ihren Alltag und geben einen ungewöhnlichen Einblick in die Nazi-Diktatur. Die Frage "Hätte auch ich mich damals so gnadenlos geirrt?" wird zu einer der Leitfragen des Buches. Dabei fühlt der Leser mit Hilde, obwohl...

Vasili - Ein Coming-of-Age und Coming-Out-Roman

Zwei Achtzehnjährige verlieben sich in Christoph T. M Krauses "Vasili" unter ungewöhnlichen Umständen ineinander. Kurt beichtet seinem Sohn nach langer Krankheit auf dem Sterbebett sein größtes Lebensgeheimnis. Er war als 18-Jähriger Wehrmachtsfunker im Winterfeldzug auf dem Weg nach Russland, an den Ermordungen ukrainischer Juden beteiligt. In einem abgelegenen ukrainischen Dorf findet er in einem Verschlag den überlebenden, ebenfalls 18-Jährigen Vasili. Obwohl die beiden eigentlich Feinde sein sollten, verlieben sie sich ineinander und erleben ihr allererstes Mal. Kurt rettet Vasili daraufhin das Leben, indem er ihm die Flucht...

Debütroman - Zwischen damals und heute

Der Roman "schuld bewusstsein" von Sonja Weichand thematisiert den Umgang mit der Erinnerung an den Nationalsozialismus Womit beginnt die Wiedergutmachung von Schuld? Dieser Frage geht die Autorin Sonja Weichand in ihrem Debüt-Roman nach. Ihr Buch "schuld bewusstsein" ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. Der Roman zeigt anschaulich, wie kompliziert die Aufarbeitung der Vergangenheit ist. Protagonistin des Romans ist die Journalistin Anna, die nach einem Unfall die Geschichte ihrer Großmutter Rose-Marie niederschrieben will. Während des zweiten Weltkriegs war Rose-Marie in Würzburg als überzeugte Nationalsozialistin unter...

In inniger Liebe - Briefe eines vom Krieg getrennten Paares

Albert Spiegel teilt in "In inniger Liebe" die Briefe seiner Eltern aus den Jahren 1908-1941. Die Mutter des Autors (Margot Spiegel, geb. von der Heyde) ist am 4. Mai 2001 im Alter von 92 Jahren gestorben, zwei Jahre und 105 Tage nach dem Tod seines Vaters, Erwin Spiegel, der am 19. Januar 1999 starb, ebenfalls 92. Beim Auf- und Ausräumen ihres Hauses in Kattenhorn am Bodensee fand der Autor dieses Buches viele Kartons und Mappen mit unzähligen Briefen. Es gab so viele Briefe, weil die beiden meistens getrennt war. Für die Mutter galt das schon seit ihrer Jugend. Die Adressaten haben diese Briefe meist aufgehoben und auch an sie...

Das Foto - Kurzgeschichte über einen Mord im Altersheim

Helmut Goedicke beweist mit "Das Foto", dass man zum Morden nie zu alt ist. Das Fotos Emotionen hervor rufen oder an bestimmte Momente erinnern können, ist kein Geheimnis. Doch in dieser Geschichte spielt ein Foto eine eher düstere Rolle. Es wird nämlich zum Hauptindiz zur Aufklärung eines Verbrechens. Opfer und Täterin sind Bewohner eines Seniorenheimes und lebten vor beziehungsweise während des Zweiten Weltkrieges zu unterschiedlichen Zeiten mit demselben Mann zusammen. Eine der beiden Frauen ist die Jugendliebe, mit der er eine Tochter hat. Die andere Frau lernt ihn 1944 als Krankenschwester kennen und lieben. Die beiden Frauen...

Eine Kindheit zwischen Puppen und Bomben

Käthi Schneider aus Köln erinnert an eine dramatische Zeit Die Kölner Autorin Käthi Schneider erinnert sich in ihrem neuen Buch "Luisa - Zwischen Bomben und Puppen" an eine der dunkelsten Zeiten deutscher Geschichte, den Zweiten Weltkrieg und seine Folgen. In ihrem Buch greift die Autorin, die bereits zwei Kinderbücher veröffentlicht hat, das Schicksal der kleinen Luisa auf. Vor dem Krieg geboren, verliert sie ihren Vater bereits in den ersten Kriegstagen. Der Krieg trifft sie und ihre Familie hart. Immer wieder muss sie in Bombennächten Ängste ausstehen und mit der Mutter, die wieder geheiratet hat, in den Luftschutzkeller...

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