Mythologie

Sonderausstellung "Göttliche Pflanzen: Antike Mythologie. Christentum. Islam."

Vom 2.12.2018 bis zum 25.8.2019 zeigt das Güglinger Römermuseum die Sonderausstellung "Göttliche Pflanzen: Antike Mythologie. Christentum. Islam." In ihrem Mittelpunkt stehen jene Pflanzen, die bereits in der Antike vielfach mythologisch verknüpft waren. Mit unterschiedlichen Entstehungsmythen verwoben und unterschiedlichen Bedeutungen belegt, schildern sie in ihrer Gesamtheit einen ganzen Kosmos antiker mythischer Überlieferungsgeschichte. Viele dieser Pflanzen erscheinen auch in den Heiligen Schriften des Christentums und des Islam, doch kommt ihnen hier vielmehr ein starker symbolhafter Charakter zu. Pflanzen besaßen in der antiken Mythologie einen überaus hohen Stellenwert: Sie fanden ihren Ursprung beispielsweise als Geschenk der Götter oder in Verwandlungen, sie waren verschiedenen Göttern geheiligt und wurden mit ihnen in Verbindung gebracht, sie dienten ihnen als Attribute und Symbole; große Bedeutung kam selbst jenen Pflanzen...

Der Neue Fantasyroman - Euryale und die hundert Arme des Tartaros

Im August 2016 veröffentlichte die Autorin Ellen G. Horn ihren Debütroman „Euryale und die hundert Arme des Tartaros“ im IGelRAbe-Verlag. Der Fantasy-Roman, der eng an die griechische Mythologie angegliedert ist, nimmt Sie mit auf eine Reise in die alten Zeiten und verknüpft diese raffiniert mit der Neuzeit. Er spielt im Jahr 1991 in der Stadt Bochum, wo sich in einer sommerlichen Nacht das Leben der Sekretärin Paula gravierend ändern sollte. Zum Inhalt: „Was geschieht mit mir?“ fragt sich die Sekretärin Paula als sie nachts aufwacht und das Gefühl hat, ein völlig anderer Mensch zu sein. Woher soll sie wissen, dass eine Kreatur aus der alten Geschichte in ihren Körper eingedrungen ist. Es ist die Gorgone Euryale, eine Schwester der Medusa. Sie wurde von einem Titanen, auf seiner Flucht aus dem Gefängnis der Unterwelt, mitgerissen auf die Erde. Während Euryale sich in ihrem neuen Leben einfindet, lernt sie Gabriel...

Phantastische Venus

In der bildenden Kunst erscheint die Venus-Thematik bis in unsere Zeit immer wieder neu. Der imaginäre Mythos der Göttin bildete eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für Künstler aller Epochen. Wie eine Art Imaginär durch Zeit und Raum. So auch für den Maler und Bildhauer Angerer der Ältere. Keine andere Göttin kam ihr an Schönheit gleich. Paris, der trojanische Prinz, übergab als Siegestrophäe einen goldenen Apfel. Venus stellt denn auch das Urbild von Schönheit und Liebe dar. Beinahe das gesamte Spektrum menschlicher Leidenschaften, Begierden, Sehnsüchte und Ängste findet in ihr seinen Spiegel. Sie war im Orient als Ischtar-Astarte längst bekannt, dann wurde sie zur griechischen Aphrodite und später zur römischen Venus. Die Darstellungen der Göttin sind geprägt von vielschichtigen Interpretationen, humanistischen Deutungen, barocken Allegorien bis hin zur Tiefenpsychologie. Durch die Assoziationen mit der Inkarnation des...

Herbst und Krieg: Gedanken zu Mars

Pünktlich zum Herbstbeginn ist die neue Ausgabe des Lichtwolf, „Zeitschrift trotz Philosophie“ erschienen. Dieses Mal geht es um das Thema „Mars“. Das Heft kann über den Buchhandel (ISBN 978 394 1921 436) oder online über www.lichtwolf.de bezogen werden. Der Mars als Planet beschäftigt vorwiegend Astronomen, deren Wissenschaft in ihren Anfängen vor einigen Jahrtausenden eng mit der Mythologie verwoben war. So blickt der aktuelle Lichtwolf auf die wissenschaftlichen Aspekte der Raumfahrt im kosmischen Hinterhof ebenso wie auf den Krieg an sich und seinen Gott. Neunzehn Autoren beschäftigen sich mit dem Roten Planeten,...

Kobolde sind mehr als nur Hausgeister

In der Mythologie gehört der Kobold zu den Alben, auch Elfen genannt, ebenso wie die Zwerge, Wichtel, die irischen Leprechauns, Nixen und der Klabautermann. Das Wort Kobold leitet sich von den Wörtern Kobe (Hütte, Haus) und hold (gut) ab, ein guter Hausgeist also. Laut Volksglauben schützt der Kobold das Haus seines Besitzers, treibt dort gern Schabernack, richtet jedoch keinen wirklichen Schaden an. Man sagt, dass Besitzer von Kobolden meist wohlhabend sind, aber nicht sterben können, bevor sie den Kobold einer anderen Person vermacht haben. Allerdings sind Kobolde keinesfalls immer so hilfsbereit wie die legenderen Heinzelmännchen....

Kobolde sind mehr als nur Hausgeister

In der Mythologie gehört der Kobold zu den Alben, auch Elfen genannt, ebenso wie die Zwerge, Wichtel, die irischen Leprechauns, Nixen und der Klabautermann. Das Wort Kobold leitet sich von den Wörtern Kobe (Hütte, Haus) und hold (gut) ab, ein guter Hausgeist also. Laut Volksglauben schützt der Kobold das Haus seines Besitzers, treibt dort gern Schabernack, richtet jedoch keinen wirklichen Schaden an. Man sagt, dass Besitzer von Kobolden meist wohlhabend sind, aber nicht sterben können, bevor sie den Kobold einer anderen Person vermacht haben. Allerdings sind Kobolde keinesfalls immer so hilfsbereit wie die legenderen Heinzelmännchen....

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