Schweinemast

Amtsgericht Rheine verurteilt Schweinemäster aus Emsdetten zu 9.000 Euro trotz Tierwohlstall

Ein Schweinemäster aus Emsdetten wurde wegen Tierschutzverstößen zu 100 Tagessätzen verurteilt. Bildmaterial aus dem als Tierwohlstall geführten Betrieb hatte schwere Missstände belegt. Das Amtsgericht Rheine hat einen Schweinemäster aus Emsdetten wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz zu 100 Tagessätzen à 90 Euro verurteilt. Der Landwirt gilt damit als Vorbestraft. Hinzu kommen die Kosten des Verfahrens. Die Verurteilung stützt sich auf gravierende Versäumnisse im Umgang mit zwei erkrankten Ferkeln sowie einem Mastschwein. Der Betrieb wird als sogenannter Tierwohlstall der Haltungsstufe 3 geführt. Das dort produzierte Fleisch wurde bis zur Veröffentlichung von Bildaufnahmen aus dem Stall im Frühjahr 2025 unter der Marke "Bauernliebe", unter anderem bei EDEKA, verkauft. In der Vergangenheit belieferte der Landwirt zudem den Fleischkonzern Westfleisch. Nach der Veröffentlichung des Bildmaterials beendeten Abnehmer die Zusammenarbeit. ANINOVA...

Massive Tierquälerei in zwei Westfleisch-Zulieferbetrieben im Kreis Steinfurt (NRW)

Die Videoaufnahmen zeigen Schweine mit großflächigen, blutenden Wunden und Nabelbrüchen. Der Tierrechtsorganisation ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) liegt Bildmaterial aus insgesamt drei Westfleisch-Zulieferbetrieben vor, zwei befinden sich in Emsdetten und Ibbenbüren, Kreis Steinfurt (NRW).Aus anderen Wunden tritt Eiter aus, einige Tiere können aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen und liegen fest. Andere haben massive Verletzungen, humpeln und sind krank. "Es sind Zustände wie aus einem Horrorfilm", sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Dabei sind die beiden Betriebe bereits 2019 und 2022 negativ aufgefallen und angezeigt worden. Besonders gravierend sind die Zustände in dem Offenstall-Betrieb in Emsdetten, das Fleisch der Tiere wird als Haltungsstufe 3 exklusiv bei EDEKA unter der Marke "BauernLiebe" verkauft. Das zuständige Veterinäramt in Steinfurt wurde unmittelbar nach Erstellung der Aufnahmen informiert...

Schweine fressen sich gegenseitig an -Unhaltbare Zustände in einem Westfleisch-Zulieferbetrieb im Kreis Borken

Der Tierrechtsorganisation ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) liegt Bildmaterial aus insgesamt drei Westfleisch-Zulieferbetrieben vor, davon befindet sich einer in Stadtlohn, Kreis Borken, NRW In dem Betrieb werden rund 3.500 Tiere gehalten. Die Aufnahmen sind vor wenigen Monaten entstanden und zeigen kranke und verletzte Schweine, denen ganz offensichtlich nicht geholfen wurde. Auch sind Tiere zu sehen, die tote Schweine anfressen. "Die Zustände gleichen einem Horrorfilm", sagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Der Betrieb nimmt an der "Initiative Tierwohl" teil und ist ein anerkannter Ausbildungsbetrieb. Der Betreiber war vor einigen Jahren im Vorstand des Interessenverbandes der Schweinezüchter ISN tätig. Das zuständige Veterinäramt in Borken wurde unmittelbar nach Erstellung der Aufnahmen informiert und hat bei seinen Kontrollen ebenfalls Missstände vorgefunden sowie selbst Strafanzeige erstattet. ANINOVA hat Strafanzeige...

Aufgedeckt: "Tierwohl-" und Vorzeige-Mäster quält Schweine - ANINOVA erstattet Strafanzeige

ANINOVA e.V. ist Bildmaterial aus einer Schweinemast in Rheine (Kreis Steinfurt, NRW) zugespielt worden. In dem Betrieb werden 750 bis 1.000 Tiere gehalten. Die Aufnahmen sind im Herbst 2024 entstanden und zeigen kranke und verletzte Schweine, denen augenscheinlich nicht geholfen wird. Zudem ist ein Zwischengang übersäht mit Maden. Dabei nimmt der Betrieb an der "Initiative Tierwohl" und an einem Programm teil, in dem Schulklassen durch einen Landwirtschaftsbetrieb geführt werden. Besonders pikant: Die Schweinehaltung ist bereits 2019 negativ aufgefallen. Die Zustände waren damals so gravierend, dass das zuständige Veterinäramt...

Ehemaliger Westfleisch Schweinemäster wegen Tierquälerei zu neun Monaten auf Bewährung verurteilt

Bildmaterial zeigte Gesetzesbrüche 2022 veröffentlichte die Tierrechtsorganisation ANINOVA (damals noch unter dem Namen Deutsches Tierschutzbüro) erschreckendes Bildmaterial aus einem Betrieb in Hessisch Oldendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont, Niedersachsen). Das Bildmaterial zeigte, dass kranke und verletzte Tiere nicht behandelt worden sind. Die Bilder lösten einen bundesweiten Skandal aus und führten zu einem Gerichtsverfahren vor dem Amtsgericht Hameln. Das Gericht verurteilt den Landwirt zu 160 Tagessätzen à 230 Euro (36.800 Euro), er gilt damit als vorbestraft. Zudem muss er die Verfahrenskosten von ca. 15.000 Euro zahlen....

Ehemaliger Tönnies Schweinemäster wegen Tierquälerei zu sechs Monaten auf Bewährung verurteilt

Bildmaterial zeigte Gesetzesbrüche Im Sommer 2023 veröffentliche ANINOVA e.V. (damals noch unter dem Vereinsnamen Deutsches Tierschutzbüro) erschreckendes Bildmaterial aus einem Schweinemastbetrieb in Rees, Kreis Kleve (NRW). Die Videoaufnahmen, die teilweise mit versteckter Kamera entstanden sind, zeigten kranke, verletzte und blutende Schweine. Den Tieren wurde nicht geholfen. Der Hauptvorwurf war allerdings, dass der Landwirt bewusst Schweine in einen Zwischengang ohne Futter und Wasser gesperrt hatte. "Die Tiere sind dort qualvoll verhungert und verdurstet. Das war offenbar günstiger, als die Schweine tierärztlich behandeln...

Skrupelloser Schweinemäster kommt mit geringer Geldauflage davon - "Wir sind enttäuscht"

Vor mehr als drei Jahren hat ANINOVA (damals noch unter dem Vereinsnamen Deutsches Tierschutzbüro) Bildmaterial aus einer Schweinemast in Merzen, Samtgemeinde Neuenkirchen, Landkreis Osnabrück. In dem Betrieb wurden zum Zeitpunkt der Aufnahmen 7.000 Schweine gemästet. Die Bildaufnahmen zeigten katastrophale Bedingungen. So wiesen manche Tiere zum Teil blutige Verletzungen an den Beinen auf, sodass sich die Tiere nur unter Schmerzen fortbewegen konnten. Bei anderen Tieren hatten sich bereits handballgroße Abszesse gebildet, die nicht behandelt wurden. Zudem mussten die Tiere auf Spaltenböden sehr dicht gedrängt stehen. Ein Teil...

ANINOVA und YouTuber Jonas Ems decken Tierquälerei in "Tierwohl" Schweinestall auf

Der bekannte YouTuber und Content Creator Jonas Ems begleitet ein Recherche-Team der Tierrechtsorganisation ANINOVA (ehemals Deutsches Tierschutzbüro) in einen "Tierwohl" Schweinestall. In einer Nacht- und Nebelaktion steigen sie in den Betrieb ein und dokumentieren die Zustände. Sie finden kranke, verletzte und tote Tiere. "Diese Nacht werde ich niemals vergessen", sagt Jonas Ems. Dabei zeigen die vorgefundenen Zustände nur den ganzen normalen Alltag in der Massentierhaltung. "Tierwohl bedeutet eben nicht, dass es den Tieren bessergeht oder sie artgerecht gehalten werden", so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA. Jonas...

Nach Aufdeckung von Tierquälerei: Amtsgericht Hameln verurteilt skrupellosen Schweinemäster zu hoher Geldstraf

Veterinäramt spricht Tierhalteverbot aus 2022 veröffentlichte die Tierrechtsorganisation ANINOVA (damals noch unter dem Namen Deutsches Tierschutzbüro) erschreckendes Bildmaterial aus einem Betrieb in Hessisch Oldendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont, Niedersachsen). Das Bildmaterial zeigte, dass kranke und verletzte Tiere nicht behandelt worden sind. Die Bilder lösten einen bundesweiten Skandal aus und führten zu einem Gerichtsverfahren vor dem Amtsgericht Hameln. Das Gericht verurteilt den Landwirt zu 160 Tagessätzen à 230 Euro (36.800 Euro), er gilt damit als vorbestraft. Zudem muss er die Verfahrenskosten von ca. 15.000 Euro...

Skrupelloser Schweinemäster muss sich vor Gericht verantworten: Versteckte Videoaufnahmen zeigen Tierquälerei

Verhandlung am 30.08.2023 vor dem Amtsgericht Bersenbrück (NIedersachsen) Vor drei Jahren hat das Deutsche Tierschutzbüro Bildmaterial aus einer Schweinemast in Merzen, Samtgemeinde Neuenkirchen, Landkreis Osnabrück (Niedersachsen) veröffentlicht. In dem Betrieb wurden zum Zeitpunkt der Aufnahmen 7.000 Schweine gemästet. Die Bildaufnahmen zeigten katastrophale Bedingungen. So wiesen manche Tiere zum Teil blutige Verletzungen an den Beinen auf, sodass sich die Tiere nur unter Schmerzen fortbewegen konnten. Bei anderen Tieren hatten sich bereits handballgroße Abszesse gebildet, die nicht behandelt wurden. Zudem mussten die Tiere...

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