Misshandlung

Mit Mäusen gegen Kinderarbeit kämpfen

In Indonesien schuften tausende Kinder wie Sklaven in Steinbrüchen. Gegen diese Ausbeutung von Kindern kämpft MONALiTO als Produzent einer fair produzierten Baby-Hängewiege mit der Aktion „IHR klickt – WIR spenden“. Baby-Pendulo ist eine TÜV-geprüfte Hängewiege für Babys, die unter ökologisch-nachhaltigen Aspekten von der Firma MONALiTO in Deutschland produziert wird. Die Achtung sozialer und fairer Arbeitsbedingungen bei den Lieferanten ist dem Hersteller ein wichtiges Anliegen. „Insbesondere die Hilfe für arbeitende Kinder liegt uns sehr am Herzen“ erklärt die Geschäftsführerin Romana Proch. „Daher haben wir eine Patenschaft für ein Projekt der Kindernothilfe übernommen, welche in Indonesien gegen die ausbeuterische Kinderarbeit kämpft.“ Um das Thema Missbrauch und Misshandlung von Kindern verstärkt in das öffentliche Bewusstsein zu tragen und andere Menschen zum Mitmachen zu aktivieren, spendet MONALiTO für...

Der Letzte macht das Licht aus? – Das könnte den Tätervertretern so passen

Die Präsentationen der Heimopfer im Internet Vorbemerkung: Was verstehe ich unter Tätervertreter? Dies sind die Verantwortlichen, die in der Rechtsnachfolge einer bereits bestandenen und noch heute bestehenden Institution stehen, in der Menschen tätig waren, die durch ihr Denken und Handeln anderen Menschen gegenüber zu Tätern wurden. In den drei Nachkriegsjahrzehnten waren dies – bezogen auf den Heimkinderskandal - gelernte und ungelernte Mitarbeiter in Einrichtungen, in denen Kinder oder Jugendliche zu erzieherischen und/oder schulischen Maßnahmen oder zur Pflege untergebracht waren. Zu Tätern wurden sie meist durch die Ausübung physischer und psychischer Gewalt und/oder durch den sexuellen Gebrauch ihnen Anvertrauter. Es waren aber auch die Verantwortlichen in den heiminternen oder kommunalen und staatlichen Aufsichtsorganen, die durch ihr Wegschauen verbrecherische Taten ermöglichten. Der Begriff „sexueller Missbrauch“ impliziert,...

Jaschko ist tot – Nachruf auf ein ehemaliges Heimkind

Warten die Tätervertreter auf die biologische Lösung des Problems Heimkinder? In Wirklichkeit heißt er Friedhelm. Sein Nachname wird an dieser Stelle, auch nach seinem Tod, nicht genannt. Denn Jaschko war Heimkind und das Wort „Heimkind“ steht wie ein Brandmal unsichtbar auf der Stirn eines jeden Heimkindes ein Leben lang eingebrannt. Solange es geheim bleibt, dass man Heimkind war, ist man geschützt in dieser Gesellschaft, geschützt vor Vorurteilen. Erst wenn es herauskommt, wenn man sich verplappert, Heimkind gewesen zu sein, dann ist nichts mehr so wie vorher. Nichts Unbefangenes mehr, nichts Gelöstes mehr, man war Heimkind und wird als solches erkannt, einsortiert und abgefertigt. Der Freundeskreis wird kleiner, weil man ja Heimkind war. Die Mitleidsschwelle wird tiefer gelegt, weil man Heimkind war und ein doch ach so armes Wesen. Die Mitleidsschwelle kann aber auch ganz hoch angehoben werden, weil man beispielsweise Heimkind in...

Sebastian hat eine Familie

(ddp direct) Misshandelte, verwahrloste und vernachlässigte Kinder finden in der familienanalogen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Schumaneck Kinderhaus gGmbH eine familiäre und soziale Zuflucht und ein Zuhause. Sebastian* war neun Jahre alt, ein stiller, unauffälliger Junge. Als er eines Tages seiner Lehrerin berichtet: „Etwas stimmt mit meiner Mama nicht. Sie hat die ganze Nacht gehustet und war morgens dann ganz still“, verständigt sie umgehend den Notarzt. Dieser konnte in der heimischen Wohnung nur noch den Tod der Mutter feststellen. Sebastian musste mit anschauen, wie der Körper seiner toten Mutter aus dem Haus transportiert...

„Als wären wir zur Strafe hier - Gewalt gegen Menschen mit geistiger Behinderung"

Der Wittekindshof in den 1950er und 1960er Jahren Gutes Handwerk zweier Historiker – im Weißwaschgang des Stiftungssprechers Dierk Starnitzke „Das ist ja widerlich“, möchte man angesichts des „Geleitwortes“ zum Buch über Gewalt und Verbrechen im Wittekindshof ausrufen. Wenn man nicht auch andere Geleitworte gelesen hätte, die – wie auch in diesem Fall - von Zeile zu Zeile mehr zum Geleitgestammel verkommen sind. Die Bodelschwinghschen Anstalten mit dem Buch „Endstation Freistatt“ und die Evangelische Stiftung Volmarstein mit ihrem Buch „Gewalt in der Körperbehindertenhilfe“ lassen grüßen. Auf fünf...

Verschiebebahnhof – Wie die Verantwortung weitergereicht wird

Die zweite Mißhandlung Volmarsteiner Heimopfer „Eine einseitige und nur durch die Evangelische Stiftung Volmarstein zu tragende Opferentschädigung kann ich Ihnen nicht in Aussicht stellen.“ So das letzte Glied in der Verantwortungskette. Dabei steht sie als Rechtsnachfolgerin der Verbrecher in den Nachkriegsjahrzehnten in einem Heim für schwerstbehinderte Klein- und Schulkinder in der Pflicht. Nicht verantwortlich sieht sich auch der Bürgermeister der Stadt Wetter, Frank Hasenberg. Zwar gab es in den 50er und 60er Jahren ein Jugendamt in Volmarstein, aber davon will Hasenberg nichts wissen: „Ihre Aufforderung habe ich zuständigkeitshalber...

Rhein-Wied-News: Westerwald: Pflegemutter und Sohn wegen Misshandlung von Geschwistern angeklagt

Eine Pflegemutter und ihr 24-jähriger Sohn aus dem Westerwald müssen sich ab heute vor dem Landgericht wegen Misshandlung und sexuellem Missbrauch verantworten. Die 44-Jährige soll jahrelang drei Pflegekinder, darunter ein Geschwisterpaar massiv körperlich misshandelt haben, ihr 24-jähriger Sohn soll zudem zwei der Kinder sexuell missbraucht haben. ... Das Jugendamt hatte die Geschwister in der Pflegefamilie untergebracht, weil sie von ihrem Vater schwer misshandelt wurden und die alkoholabhängige Mutter sie verwahrlosen ließ. Der Pressemeldung war nicht zu entnehmen, wie es dazu kommen konnte, dass schwerstmisshandelte...

Wenn Kinder verhungern: Dieser Kommentar im "Hamburger Abendblatt" ist keiner

Manche Kommentare sind keine. Wie der von Matthias Iken im „Hamburger Abendblatt“ vom 14. März 2009. Überschrift: „Wenn Kinder verhungern - Wider die Staatsgläubigkeit“. Einerseits stellt sich dieser Kommentator schützend vor die Behörden, die sich um das so genannte „Kindeswohl“ kümmern sollen, und schreibt über eine „unselige Debatte“, die immer dann von der Politik geführt werde, wenn wieder einmal ein Kind zu Tode misshandelt worden ist. Schlussfolgerung von Matthias Iken: „In einem Land, in dem es so prekäre Familienverhältnisse gibt, muss sich der Staat kümmern, eingreifen, helfen.“ Das macht der...

Groß-Gerau und Ratheim: Was ist an diesen Schulen los?

Unsere Kinder werden an der Gemeinschaftsgrundschule VII in Ratheim gemobbt, schlagen vier Mütter in den „Aachener Nachrichten“ Alarm. Bei der Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach haben sie Strafantrag gegen eine Lehrkraft gestellt. Die Vorwürfe lauten „massive Beschimpfung und Beleidigung von Grundschülern“ und „Verstoß gegen die im Grundgesetz verbriefte Menschenwürde“. Sogar von „Morddrohung gegen Grundschüler“, „Drohung gegen Eltern“, von Züchtigungen und Misshandlungen ist die Rede. Die Lehrkraft soll Schülerinnen und Schüler als „kleines Arschloch“, „fette Kuh“ und als „psychisch krank“...

Inhalt abgleichen