Schweine

Kein Muttertag für Tiere - So sehr leiden die Muttertiere in der Tierindustrie

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai wird ihnen besondere Aufmerksamkeit und Dankbarkeit zuteil: Müttern. Während viele menschliche Mütter am Muttertag mit Blumen beschenkt, mit Kuchen verwöhnt und mit Liebe überschüttet werden, will das Deutsche Tierschutzbüro mit einer Online-Kampagn auf das Schicksal der Tiermütter hinweisen. "Ob Sauen, Häsinnen, Kühe oder Hennen, die Tiermütter sind für die Zucht in der Massentierhaltungsindustrie sehr wichtig und leben daher länger und leiden somit auch länger", so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro. Unter natürlichen Umständen sind Kühe liebevolle Mütter mit einem ausgeprägten Beschützerinstinkt. Kurz nach der Geburt verstecken sie ihr Neugeborenes und säugen es regelmäßig. In der konventionellen Milchindustrie werden sie jedoch bereits wenige Stunden nach der Entbindung von ihrem Kalb getrennt. Das geschieht, um zu verhindern, dass die Bindung zwischen...

"Preis der Herzlosigkeit" 2021 geht an die Firma Tönnies

kaum ein anderes Unternehmen profitiert so sehr von der Massentierhaltung - Deutsches Tierschutzbüro vergibt Preis des Jahres Jedes Jahr vergibt das Deutsche Tierschutzbüro einen Negativ-Preis. Mit diesem Preis sollen Firmen oder Personen "ausgezeichnet" werden, die von Tierquälerei profitieren, diese nicht abstellen oder direkt bzw. indirekt Tiere misshandeln oder ausbeuten. In der Vergangenheit haben z.B. die Modefirmen Breuninger und Bogner den Preis wegen des Verkaufs von Echtpelz erhalten. Beide Firmen sind mittlerweile pelzfrei. Aber auch der Betreiber des berüchtigten Schweinehochhauses wurde schon mit dem Negativ-Preis "geehrt". Dieses Jahr geht der "Preis der Herzlosigkeit" an die Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Das Deutsche Tierschutzbüro begründet seine Entscheidung damit, dass kaum ein anderes Unternehmen so sehr von der Massentierhaltung profitiert, wie der Schlachtgigant. Knapp 20 Millionen Schweine tötet das Unternehmen...

Seit 3 Jahren leer: Spinnweben im Schweinehochhaus - Deutsches Tierschutzbüro fordert Abriss

Über kaum einen anderen landwirtschaftlichen Betrieb wurde so häufig berichtet, wie über das Schweinehochhaus in Maasdorf bei Halle (Sachsen Anhalt). Für viele ist es das Symbol der Massentierhaltung Auf sechs Etagen wurden insgesamt zehntausende Sauen und Ferkel gehalten. Transportiert wurden die Tiere über Fahrstühle, was bislang einzigartig in ganz Europa war und ist. Das in DDR-Zeiten erbaute Schweinehochhaus galt damals als Vorzeigebetrieb. Statt in die Breite ging man hier architektonisch in die Höhe. Damit sollten die Arbeitsabläufe kostengünstiger werden. "Doch der Profit ging einzig auf Kosten der Tiere" so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. Hier ein kurzer Abriss der erfolgreichen Kampagne "Schweinehochhaus schließen": 2013 dokumentierten erstmals Aktivist*innen vom Deutschen Tierschutzbüro die grausamen Zustände im Schweinehochhaus. Die Sauen mussten in engen Käfigen (Kastenständen)...

Schweine ausgesetzt: Deutsches Tierschutzbüro lobt 5.000 Euro Belohnung aus für sachdienliche Hinweise

Protestaktion von Landwirt*innen entpuppt sich als Tierquälerei In mehreren NRW Städten wurden vor wenigen Tagen 6 junge Schweine in Säcken gefunden. Einige der Säcke waren mit Kabelbindern verschlossen. Die Tiere quiekten sehr laut um Hilfe, so zumindest die Beschreibung der Finder*innen. Bei den Tieren wurden die Ohrmarken entfernt, was eine Rückverfolgbarkeit zu dem Haltungsbetrieb unmöglich macht. Bei allen Tieren wurde jeweils ein Zettel vorgefunden auf dem stand "Ich bin hier, da mein Landwirt die Futterkosten nicht mehr bezahlen kann, denn, wenn ich groß bin (25 Kilo) bekommt er (der Ferkelerzeuger) 20 Euro für mich!...

Tierquälerei bei Tönnies-Zulieferer: Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren ein

Nach Aufdeckung von Tierquälerei bei Tönnies-Zulieferer in Rheda-Wiedenbrück: Staatsanwaltschaft stellt das Verfahren gegen die Zahlung eines Geldbetrages ein Im Juli 2020 hat das Deutsche Tierschutzbüro Bildmaterial aus einem Tönnies-Zulieferbetrieb in Rheda-Wiedenbrück veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigten katastrophale Zustände in einer Schweinemast, in der ca. 3.000 Tiere in zwei Hallen gehalten werden. Viele der Schweine litten an Verletzungen, die ganz offensichtlich nicht behandelt wurden. "Unzählige Schwänze und Ohren waren blutig gebissen, der Mäster hätte hier einschreiten müssen, tat es aber nicht" kritisiert...

Hitzewelle: Deutsches Tierschutzbüro fordert Verbot von Lebendtiertransporten - 3,7 Mio. Tiere leiden täglich

Anlässlich der anstehenden hohen Temperaturen macht das Deutsche Tierschutzbüro erneut auf das Tierleid bei Tiertransporten, besonders während der Sommermonate aufmerksam. Die Sommermonate sind nicht nur mit extremen Temperaturen auf deutschen Autobahnen, sondern auch mit einer erhöhten Staugefahr verbunden. Unter diesen Bedingungen leiden vor allem die 3,7 Millionen Tiere, die täglich auf deutschen Straßen transportiert werden. Allein in den letzten Wochen sind mehrere Fälle öffentlich geworden, bei denen Hitze und Dehydrierung zu Extremsituationen für die Tiere auf deutschen Straßen führten. Im Juni starben sogar über...

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mäster & stellvertretenden CDU-Bürgermeister wegen Subventionsbetrug

Das Deutsche Tierschutzbüro hat Strafanzeige wegen des Verdachts des Subventionsbetruges gestellt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Subventionsbetruges durch den Schweinemäster und stellvertretenden Bürgermeister (CDU) aus Merzen aufgenommen (AZ NZS 400 Js 36090/21). Die Ermittlungen stehen im Zusammenhang mit Direktzahlungen sowie Zuwendungen zur Förderung einer besonders tiergerechten Haltung von Nutztieren aus dem EU-Haushalt, welche der Schweinemäster und sein Familiengeflecht für diverse Mastanlagen erhalten hat. Bei Beantragung dieser Mittel versichert der Antragsteller, Cross-Compliance-relevante...

ALDI beendet nicht die Massentierhaltung - Deutsches Tierschutzbüro kritisiert die "Initiative Tierwohl"

selbst die "Premium" Stufe beinhaltet Tierquälerei Vor wenigen Wochen hat ALDI mit großem Tamtam angekündigt, zukünftig kein Billigfleisch mehr zu verkaufen. Konkret bedeutet dieser "ALDI Hammer", wie es in einigen Medien zu lesen war, dass der Discounter ab 2030 kein Fleisch mehr aus der Haltungsstufe 1 und 2, der "Initiative Tierwohl" mehr verkaufen will. Tiefkühlware und Sonderaktionen, wie Saisonware sind davon allerdings ausgeschlossen. Die Haltungsformen 3 (Außenklima) und 4 (Premium), so versprechen Aldi und die "Initiative Tierwohl", sollen im Vergleich deutlich mehr Tierwohl beinhalten. Kaum war die Ankündigung öffentlich,...

Schon wieder: 7. Fall von Tierquälerei in niedersächsischem Schweinestall aufgedeckt

Staatsanwaltschaft ermittelt - "Das sind keine Einzelfälle" - Ministerium muss handeln Erneut veröffentlicht das Deutsche Tierschutzbüro e.V. Bildmaterial aus einem Schweinehaltungsbetrieb in Niedersachsen. Der Betrieb liegt in Wietmarschen, Landkreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen. In dem Familienbetrieb werden ca. 1.000 Mastschweine verteilt auf 2 Hallen gehalten. Die Videoaufnahmen wurden dem Deutschen Tierschutzbüro zugespielt und zeigen katastrophale Zustände. So sind die Stallungen an einigen Stellen stark mit Urin und Kot verschmutzt, die Tiere müssen in ihren eigenen Ausscheidungen leben. Viele der Tiere haben...

Totgeschlagene Ferkel: Versteckte Kameras dokumentieren massive Gesetzesverstöße in Ferkelzuchtbetrieb Zeven

Nach Strafanzeige durch das Deutsches Tierschutzbüro wurden die Täter*innen nun verurteilt Tierrechtler*innen haben im Jahr 2017 sechs Monate lang in einer der größten Schweinezucht-Anlagen im Landkreis Rotenburg in Niedersachsen gefilmt und die Abläufe dokumentiert. In dieser Zeit sind über 100 Std. Videomaterial entstanden. Immer wieder schlichen sich die Aktivist*innen nachts in die Anlage, in der ca. 2.500 Zuchtsauen mit mehreren zehntausend Ferkeln gehalten werden und installierten dabei versteckte Kameras. So konnten die grausamen Praktiken in dem Großbetrieb dokumentiert werden. Die Aufnahmen zeigten, dass die Kastenstände...

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