Hameln

Ländliche Region und Technologie – Alles andere als ein Widerspruch

Friedrichshagen/Landkreis Hameln-Pyrmont. An guten Ideen, kreativen Köpfen und einem leistungsstarken Mittelstand mangelt es im heimischen Landkreis nicht, da waren sich die Teilnehmer während der Informationsveranstaltung des in Friedrichshagen ansässigen IT-Unternehmens „Next Vision“ (www.nextvision.info) einig. Dessen Geschäftsführer, Patrick Söhlke, betonte: „Eine ländlich geprägte Region und moderne Technologie müssen kein Widerspruch sein.“ Nicht zuletzt, so Söhlke weiter, weil mit der Hochschule Weserbergland (HSW) einerseits die Forschung und Entwicklung im Landkreis vorangetrieben werde, andererseits die Region zunehmend für junge Familien noch attraktiver werden könnte. Prof. Dr. Michael Städler, Dekan des Fachbereichs Informatik der HSW, wies darauf hin, dass lediglich ein Drittel der Studierenden in der Region beheimatet seien. „Unser Einzugsgebiet ist natürlich weitaus größer, denn die Zahl der Unternehmen...

Obdachloser Max Bryan: «Weil ich an mein Glück glaube ... »

Schimmelwohnung, Schlafsack-Klau und immer noch kein Glück. Der Obdachlose Max Bryan hat´s nicht leicht auf seiner Tour vom nördlichen Hamburg in den Hochtaunus. Erst kürzlich hatten Unbekannte ihm Schlafsack und Isomatte geklaut, nur 3 Stunden will er beides aus den Augen verloren haben und gleich hatte ein Dieb die Situation schamlos ausgenutzt. (ddp tp) „In 18 Monaten Obdachlosigkeit ist mir so was nicht passiert, weil ich die Sachen immer bei mir hatte und jetzt, wo ich andere Menschen kennenlerne, werde ich leichtsinnig, ein Fehler, der direkt auch ausgenutzt wurde“, sagt Max Bryan. http://www.maxbryan.com In seinem persönlichen Tagebuch bei Facebook.com beschreibt der 36-Jährige seine Eindrücke von der Reise. Auch sind erste Ergebnisse von den Wohnungsbesichtigungen dort zu finden. Ein eher glückloser Bericht, denn ein Schimmelhaus war auch schon dabei. http://www.facebook.com/notes/max-bryan/ergebnis-wohnungssuche-minden-und-porta/317550301596225 ...

Vermieter-Wahnsinn: Der Obdachlose Max Bryan bekommt keine Wohnung, weil er ohne festen Wohnsitz ist

„Er ist jung und er ist intelligent und er passt nicht ins Klischee“, schreibt Hamelns größte Tageszeitung über den Hamburger Obdachlosen Max Bryan, der während seiner Radtour quer durch Deutschland auch in Hameln gastierte. (ddp tp) Inzwischen ist der 36-Jährige weitergefahren, denn was er in Hameln erlebte, „toppte sogar noch Hamburg“, sagt der inzwischen prominente wohnungslose Max Bryan im Rückblick auf sein Treffen mit einem Hamelner Hausverwalter. Demnach habe ein gewisser Herr T. ihm nur deshalb keine Wohnung geben wollen, weil Bryan „OFW“, also „ohne festen Wohnsitz“ im Ausweis stehen hat. Unwissend der Tatsache, wer da vor ihm steht, schickt der Vermieter den Obdachlosen wieder weg, obwohl er ihm die Wohnung vorher fest versprochen hatte. Seine Gunst dem Obdachlosen gegenüber, änderte sich schlagartig, nachdem er erfahren hatte, dass er seit 18 Monaten auf der Straße lebt. „Unsere Firma nimmt nur Leute, die...

Skandal: So diskriminiert ein Hamelner Vermieter den Obdachlosen Max Bryan

Der auf einer Radtour befindliche Obdachlose Max Bryan gastiert seit gestrigem Dienstag in Köln. Es ist die 10. Etappe seiner Radtour zur Suche nach einer Wohnung und die Widrigkeiten nehmen zu. Nassen Fußes in Hameln angekommen vereinbart der Obdachlose einen Besichtigungstermin mit einem Hamelner Vermieter und erlebt eine herbe Enttäuschung. So wollte der Vermieter dem Obdachlosen nur deshalb keine Wohnung geben, weil er ohne festen Wohnsitz ist. Der Obdachlose fühlt sich ausgegrenzt und diskriminiert, will aber „weiter kämpfen“ und verlängert seine Radtour zur Suche nach eine Wohnung bis zunächst noch Silvester 2011. Quelle:...

Armut und kein Ende: Geschätzte 250.000 Obdachlose leben in Deutschland

18 Monate lebte der Obdachlose Max Bryan an den Hamburger Landungsbrücken und kaum jemanden hatte es interessiert. Wie andere Wohnungslose in Hamburg suchte er vergeblich nach einer bezahlbaren Wohnung, bevor er dann Mitte November die Hansestadt verließ, um mit dem Rad Richtung Süden zu fahren. Im Gepäck nur ein paar Habseligkeiten, ein Handy und sein Laptop. Auf seinem Weg von Hamburg in den Hessischen Taunus wirbt der 36-Jährige für sein Onlineprojekt "Wohnungsmelder.org", eine Initiative, die wohnungslosen Menschen direkten Zugang zu Wohnraum ermöglichen soll. Wer Bryan oder anderen Nichtsesshaften günstigen Wohnraum vermieten...

Neue Stadtprominenz für Paderborn

Flammen schlagen aus der Paderborner Gesellenhausgasse. Eine dunkle Rauchwolke hängt über der Stadt. Selbst die Busdorfkirche kann der heißen Glut nichts entgegensetzen und bricht donnernd in sich zusammen. So oder so ähnlich könnte es gewesen sein beim großen Paderborner Stadtbrand im Jahre 1289. Doch wodurch wurde diese Katastrophe ausgelöst? Eine Frage, die der Autor Marco Bergmann in seinem 2009 erschienenen Buch „Dunkler Pfeifer“ fiktiv beantwortet. Das Werk handelt von der Lebensgeschichte des Rattenfängers von Hameln. Die Stadt Hameln – ca. 70 km von Paderborn entfernt – ist bekannt für ihren Rattenfänger....

Das Buch zum Rattenfängerjubiläum

Wir schreiben das Jahr 1284: Hameln – eine Stadt im Weserbergland erlebt eines der größten Mysterien ihrer Geschichte. Innerhalb kürzester Zeit verschwinden 130 Kinder spurlos. Der Hauptverdächtige in diesem Fall: Ein Außenseiter der Gesellschaft, ein Spielmann und Rattenfänger der zuvor die Stadt von einer Rattenplage befreite, jedoch von den Stadtoberhäuptern um seinen Lohn geprellt wurde. Doch was geschah mit den Kindern von Hameln? Eine Frage, die der Autor Marco Bergmann in seinem Buch „Dunkler Pfeifer – Die bisher ungeschriebene Lebensgeschichte des Rattenfängers von Hameln“ beantwortet. Doch nicht nur die Frage...

...und es gab es doch: Das Kinderheim Rübezahl in Holzen

"Ich fände es prima, wenn wir eine Sprache fänden für all das, was wir als Kinder erleben mussten", schreibt ein ehemaliges Heimkind in einem Forum. Der erste Eintrag stammt vom 10. September 2008. Seitdem erfahren immer mehr Ehemalige: "...und es gab es doch, das Heim Rübezahl in Holzen." Holzen ist ein 700-Seelendorf in der Samtgemeinde Eschershausen. Das Ortswappen zieren ein schwarzer, silbern gebördelter Dreiberg mit gekreuztem Hammer und Schlägel, darauf steht eine grüne Buche. Symbolisiert werden so der für Holzen wichtige Asphaltbergbau und die ebenso wichtige Landwirtschaft. In der Landwirtschaft gearbeitet hat...

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