Kanzler

Michael Oehme: Laschet und Baerbock entschuldigen sich für unangemessene Gesten und Kommentare

Sowohl Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) , als auch Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Die Grünen) entschuldigen sich für die öffentlichen Fehltritte der vergangenen Woche. St.Gallen, 29.07.2021. „Zwei der führenden deutschen Kanzlerkandidatinnen sind nur zwei Monate vor der Bundestagswahl für ihr Verhalten heftig kritisiert worden“, leitet Kommunikationsexperte Michael Oehme das Thema der Woche ein. Armin Laschet, der Kandidat des konservativen Blocks für die Nachfolge von Angela Merkel, hat sich letzte Woche erneut dafür entschuldigt, in der Öffentlichkeit gelacht zu haben, als er eine deutsche Stadt besuchte, die von den jüngsten Überschwemmungen verwüstet wurde. Unterdessen hat die Kandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, ihr Bedauern über die Verwendung des N-Wortes in einem kürzlichen Interview geäußert. „Die Aktionen könnten dem öffentlichen Ansehen beider Kandidatinnen ernsthaften Schaden zufügen, da sich...

Ex-Krone-Redakteur verrät Intimes über Kurz: Falsche Golfpacks und halbnackte Mädchen im Dachterrassen-Pool

Der ehemalige Chronik-Chef der Kronen Zeitung, Thomas Schrems, zeichnet in seinem Facebook-Beitrag ein gar nicht staatsmännisches Bild von ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz. Nicht nur der „Ibiza“-Untersuchungsausschuss bringt Peinlichkeiten von ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz ans Licht. Jetzt hat auch der ehemalige Chronik-Chef der Kronen Zeitung, Thomas Schrems, bizarre Erinnerungen an die Zeit mit Kurz veröffentlicht. Unter dem Titel „Der Luftballon geht so lange zur Nadel … bis es Puff! macht“ und einem aufgeblasenen Sebastian Kurz als bildliche Verstärkung gibt Schrems auf seiner Facebook-Seite Einblicke in eine Zeit, in der er – als Journalist – mit dem aufstrebenden Politiker auf Reisen war. Kurz diente sich in der “Höhle des Medienzaren” an Schrems hatte als Redakteur im Zuge des Kaprun-Unglücks Karriere gemacht und ist von Salzburg zur Krone nach Wien geholt worden. Als dort „mächtiger“ Chronik-Chef beim Kleinformat...

Tu quoque, Hannelore Kraft

Hannelore Kraft will auch nicht Kanzlerin werden Tu quoque, Hannelore Kraft Jetzt also auch Hannelore Kraft. Nachdem sich die alte und neue Führungsriege der SPD - Gabriel, Steinmeier und Konsorten - ja schon bemüßigt fühlte, die offenkundige Bürde einer Kanzlerkandidatur an einen Polit-Rentner, Peer Steinbrück, zu delegieren, reiht sich nun auch Hannelore Kraft ins Niemandsland SPD ein. Damit hat sich die einzig momentan sichtbare Hoffnungsträgerin der Sozialdemokraten ohne Not aus dem Rennen genommen, bevor dieses überhaupt begonnen hätte. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass die SPD nach Schröder und Müntefering das politische Geschäft verlernt hat, hat Hannelore Kraft diesen nun geliefert. Hannelore Kraft will auch nicht Kanzlerin werden "To chicken out", sagen die Amerikaner zu einem solchen Verhalten, wie es Kraft nun an den Tag legte. In der sinngemäßen Übersetzung, die leider die metaphorische Pointe...

Der Tatort im Radio

Der Bundestagswahlkampf geht in die entscheidende Phase. Doch viele Bürger vermissen die klaren Positionen der Parteien, leidenschaftlich geführte Debatten und damit letztendlich die richtigen Entscheidungshilfen für den Tag der Wahl. Am Sonntag kommt es nun zum großen Duell auf den größten Fernsehkanälen. radio.de hat die besten Sender zum großen Duell, aber auch die richtigen Alternativen, damit am Sonntag die Langeweile keine Chance hat. Deutschlandfunk begleitet das Duell zwischen Merkel und Steinbrück mit Reportagen und Liveschaltungen. WDR 5 Politikum beleuchtet jeden Tag die aktuellen Diskussionen aus Politik und Kultur...

Volk und Bundespräsident: Warum er nicht vom Volk gewählt wird

Was spricht dagegen, den wichtigsten deutschen Repräsentanten direkt vom Volk wählen zu lassen? Die Väter und Mütter des Grundgesetztes hatten die schlechten Erfahrungen aus der Weimarer Republik vor Augen. In der ersten deutschen Demokratie (1919 bis 1933) wurden die Reichspräsidenten Friedrich Ebert und Paul von Hindenburg direkt vom Volk gewählt und hatten deutlich mehr Befugnisse als der Präsident der Bundesrepublik. Kein Wunder also, dass bei einer so starken Stellung des Reichspräsidenten die Wahlkämpfe stark politisch geprägt waren. Und genau dies fürchten die Kritiker einer Direktwahl. Hinzu kommt noch, dass...

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