Selbstoptimierung

Selbstgespräche sind nur etwas für Wahnsinnige? Oh nein! // Spruch des Tages 16.03.21

Man sieht sie häufiger auf der Straße: Menschen, die mit sich selbst reden, häufig laut und euphorisch. Die erste Reaktion von den Meisten darauf ist Distanz: Es erscheint uns nicht normal und diese Art von Selbstgesprächen betiteln wir gerne als wahnsinnig. Dementsprechend geben auch bloß wenige zu, dass sie selbst ebenfalls Selbstgespräche führen. Dabei besagen Studien das absolut jeder Mensch Selbstgespräche das tut. Und wie könnten wir nicht? Täglich müssen wir tausende von Entscheidungen fällen. Da können wir nicht immer wieder andere Leute nach Hilfe fragen – wer bleibt da noch übrig? Genau: Wir selbst! Selbstgespräche helfen dabei unsere Welt zu formen, indem wir konstant dabei sind alle Eindrücke, die auf uns einprasseln zu kommentieren, einzuordnen und zu reflektieren. Die Gespräche, die wir mit uns selbst führen, sind maßgeblich dafür entscheidend welche Handlungen wir vornehmen und beeinflussen dadurch unser...

Was sind Nootropika? (Etymologie)

Nootropika sind konzentrationssteigernde Mittel und werden im Zusammenhang mit der heute angestrebten Selbstoptimierung gesehen. Der Begriff entstammt dem Entdecker Dr. Corneliu Giurgea, der 1964 mit dem noch heute verkäuflichen Piracetam das erste Nootropikum herstellte. Die altgriechischen Vokabeln Nous (Geist) und Tropus (Wendung) standen Pate für die Begriffsbildung, denn sie sollten eine konstruktive Wendung des Geistes herbeiführen. Nootropika hatten von Anfang an die Aufgabe, das Gehirn leistungsfähiger zu machen. Aufgrund der damit verbundenen kognitiven Unterstützung werden sie von Befürwortern wie Gegnern als Smart Drugs bezeichnet. Fließende Übergänge zu Medikamenten und Drogen Dennoch werden Nootropika nicht mehr so eng definiert wie noch in den Anfangszeiten. Denn für die angestrebte kognitive Leistungssteigerung werden auch mentale Bereiche berührt oder stehen sogar im Vordergrund. Das macht sie mit Psychopharmaka...

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