Biogas

Biogasrat+ fordert Korrektur im Ausschreibungsverfahren für Biomasse

Erste Ausschreibungsrunde diskriminiert moderne und effiziente Neuanlagenkonzepte Berlin, 19.09.2017. Die Ergebnisse der ersten Ausschreibung für Biomasse und insbesondere die geringe Beteiligung von Neuanlagen sind wenig überraschend, erklärt der Biogasrat+ e.V. anlässlich der Bekanntgabe der erteilten Zuschläge durch die Bundesnetzagentur. „Ein wesentlicher Grund hierfür ist vor allem die aktuell geltende Gebotshöchstgrenze von 14,88 Ct/kWh für Neuanlagen im Ausschreibungsverfahren, die gerade die effizienten und energiewirtschaftlich sinnvollen Bioenergieprojekte massiv benachteiligt“, kritisiert Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e. V.. Bereits im Rahmen der EEG-Novelle 2016 hatte der Verband die eklatante Diskriminierung von Biomasse-Neuanlagen im Ausschreibungsverfahren bemängelt und eine Korrektur des Gebotshöchstwertes von 14,88 ct/kWh auf 16,9 ct/kWh gefordert, der bislang nur für Bestandsanlagen gilt. „Neuanlagen...

NAEB: Windenergie ist teuer und umweltfeindlich

Zu Ostern gab es zu viel Windstrom, der teuer entsorgt wurde, während die Umweltminister von Bund und Ländern weiter Ausnahmegenehmigungen für neue Windstromanlagen in Wäldern und sogar im Bereich von Naturschutzgebieten erteilen, durch die immer mehr Vogelarten ihren Lebensraum verlieren und so vom Aussterben bedroht sind. Die Naturschutzverbände schauen diesem Treiben tatenlos zu oder befürworten sogar diese Politik unter dem Hinweis auf die Klimarettung. Stillstand von Windkraftanlagen Ostern war es mal wieder so weit. Während in Ostfriesland traditionelle Osterfeuer brannten, standen fast alle Windgeneratoren still, die sich rund um die Ortschaften in die Höhe recken und an vielen Stellen die Sicht auf den früher freien Horizont versperren. Der Grund für den Stillstand war jedoch keine Flaute, sondern ein bereits tagelang wehender Starkwind mit Sturmböen in der Spitze. Die Stromnachfrage während des langen Osterwochenendes war...

Biogasrat+: 10 Jahre innovative Energieversorgung mit Biomethan

Biogasbranche mit zukunftsweisenden und hochwertigen Biomethan-Projekten Berlin, 20.01.2017. Auf die 10-jährige Erfolgsgeschichte von Biomethan als nachhaltigem Energielieferanten verweist der Biogasrat+ e. V anlässlich der Fachschau nature.tec 2017 auf der heute startenden Internationalen Grünen Woche in Berlin. Zum jetzigen Zeitpunkt sind in Deutschland nahezu 200 Biogaseinspeiseanlagen in Betrieb, die hochwertiges Biomethan in den Markt liefern. „Damit hat die Biogasbranche ein überdeutliches und positives Signal für die nachhaltige Versorgung mit erneuerbarer Energie für alle Endverwendungen gesetzt“, unterstreicht Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e. V., die Innovationskraft ihrer Verbandsmitglieder. „Mit der Gewinnung von Biomethan aus Biogas, leisten unsere Mitgliedsunternehmen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz mit erneuerbaren Energien.“ In den vergangenen zehn Jahren ist so ein Biomethanmarkt entstanden,...

Stromverbraucherschutz NAEB warnt vor gefährlichen Ökostromanlagen

Auf eine parlamentarische Anfrage der AfD [1] in Brandenburg zur Gefährdung durch Windkraftanlagen teilte das Umweltministerium mit, bei Unfällen an Brandenburger Windkraftanlagen seien in den vergangenen Jahren vier Arbeiter tödlich verletzt worden. Zwei Montagetechniker wurden schwer verletzt. Darüber hinaus kam es seit 2003 zu 16 Unfällen an den Anlagen. Bei acht Zwischenfällen rissen Rotorblätter oder Teile davon ab, einige verursacht durch Blitzeinschläge. Drei Mal brannten die Gondeln in Aufzugsschächten. Brände führten weitere Schäden herbei. [2] Löschen unmöglich Da in Brandenburg knapp 14 Prozent der deutschen...

Energie: Schlüssel zu Wohlstand

Mechanische Energie Nur durch die Nutzung von Fremdenergie konnten Menschen etwas entwickeln, das heute als Zivilisation bekannt ist. Zunächst wurde Feuer gezähmt und zum Wärmen, zum Kochen und für die Herstellung von Tonwaren und Metallen genutzt. Sehr viel später kamen Windmühlen und Wassermühlen hinzu, die mechanische Energie lieferten. Viele von ihnen ersetzten die Arbeitskraft von mehr als hundert Menschen. Die Muskelkraft eines Menschen ist begrenzt. Er leistet langfristig gerade einmal 100 Watt. In 10 Stunden leistet er eine Kilowattstunde an mechanischer Energie. 1 Kilowattstunde Strom kosten rund 30 Cent. Doch Arbeit,...

Onlinebasierter Kurs für Betreiber von Biogasanlagen - Start im Oktober 2016

Ein neuer onlinebasierter Zertifikatskurs an der Universität Rostock vermittelt das nötige Wissen, um Optimierungspotenziale im Betrieb von Biogasanlagen zu identifizieren. Der Kurs startet im Oktober 2016. Er richtet sich an Land- und Energiewirte, Biogasanlagenbetreiber und Beschäftigte der Biogasbranche, die die Biogaserzeugung verstehen und optimieren wollen. Der onlinebasierte Kurs ist kostenfrei. Unter www.kosmos.uni-rostock.de zeigt ein Kurzfilm, wie der Kurs funktioniert und welche Inhalte vermittelt werden. Der Spezialisierungskurs Biogas ist in drei Module gegliedert: Im Grundlagenmodul erarbeiten sich die Teilnehmenden...

EEG 2017 versagt Bioenergie wirtschaftliche Zukunft

Biogasrat+ e. V. fordert Verbesserungen im EEG 2017 für Bioenergie ++++ Willkürliche Diskriminierung von kosteneffizienten Neuanlagen Berlin, 08.07.2016. Das heute im Bundestag beschlossene EEG 2017 versagt der Stromerzeugung aus Biomasse eine verlässliche Wachstumsperspektive in Deutschland, so das Fazit des Biogasrat+ e.V. „Der geplante Ausbau der Stromerzeugung aus Biomasse von 150 Megawatt brutto in den Jahren 2017 bis 2019 und perspektivisch 200 Megawatt bis 2022 ist unter diesen Rahmenbedingun-gen unmöglich und lediglich ein reines Lippenbekenntnis“, kritisiert Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e. V....

Biomethanbranche fordert mehr Wettbewerb im EEG 2016

Biogasrat+ e. V.: Effiziente Neuanlagen für die Stromerzeugung aus Biomasse werden ausgebremst Berlin, 04.07.2016. Scharf kritisiert der Biogasrat+ e.V. anlässlich der heutigen Anhörung im Bundes-tag zum EEG 2016 die willkürliche politische Diskriminierung von Neuanlagen zur Stromerzeugung aus Biomasse bei den geplanten Ausschreibungen. „Wenn es tatsächlich einen Ausbau von 150 Mega-watt pro Jahr und perspektivisch 200 Megawatt pro Jahr bei der Stromerzeugung aus Biomasse geben soll, dann müssen Neuanlagen eine wettbewerbliche Chance bekommen und nicht bereits im Vorhinein durch einen geringeren Gebotshöchstwert von 14,88...

29.06.2016: | | | |

EEG 2016 gefährdet nachhaltige Energieerzeugung im ländlichen Raum

Biogasrat+ e. V. fordert moderates Wachstum für Biomasseanlagen Berlin, 29.06.2016. Unter dem Motto „Zukunft sichern, Bauern stärken“ beginnt heute in Hannover der Deutsche Bauerntag. Aus diesem Anlass verweist der Biogasrat+ e. V. auf die herausragende Rolle der Landwirte bei der Energiewende. „Die Energieerzeugung aus Biogas und Biomethan ist eine wichtige Säule der modernen Landwirtschaft und muss es auch bleiben“, so Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e. V. „Für eine verlässliche Zukunft der Bioenergieerzeugung und -verwertung im ländlichen Raum muss in den aktuellen Beratungen im Bundestag zum EEG...

EEG 2016: Biogasrat+ e. V. sieht weiterhin erheblichen Änderungsbedarf

Gebotshöchstpreis für Biomasse-Ausschreibung muss wettbewerblich ermittelt werden Berlin, 08.06.2016. Der heutige Kabinettsbeschluss zum EEG 2016 ist in den Augen des Biogasrat+ e. V. ein erster Schritt in die richtige Richtung. „Mit der verbindlichen Regelung von Ausschreibungen für neue und bestehende Biomasseanlagen im EEG 2016 und einem fixen Termin für die erste Ausschreibungsrunde im Bereich Biomasse im Jahr 2017 wurden Kernforderungen des Verbandes berücksichtigt“, erklärt Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e. V. Dies schaffe grundsätzlich Planungssicherheit für die Branche. „Gleichwohl sehen wir...

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