Elster

Zurechnung der Fehler in Steuersoftware

Nach einem Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz (Az.: 3 K 2674/10) muss sich ein Steuerpflichtiger Fehler der von ihm verwendeten Steuersoftware wie das Verschulden eines Steuerberaters zurechnen lassen. Der Sachverhalt In dem durch das Finanzgericht Rheinland-Pfalz zu entscheidenden Fall (Az.: 3 K 2674/10), hatte ein Steuerpflichtiger seine Einkommenssteuererklärung 2008 mit einer nicht amtlich bereitgestellten Steuererklärungssoftware erstellt. Diese Steuererklärung hat der Steuerpflichtige und spätere Kläger dann elektronisch an das Finanzamt übermittelt. Nachdem der Kläger seinen Steuerbescheid für das Jahr 2008...

DATEV: Chancen und Risiken der Digitalisierung

Nürnberg, 28. April 2011: Steuerberater sind seit über 40 Jahren in ihrem täglichen Geschäft an den Einsatz elektronischer Verfahren gewöhnt. Die aktuellen technischen Rahmenbedingungen schaffen jedoch ganz neue Möglichkeiten der Digitalisierung und elektronischen Kommunikation. Für den Berufsstand sind damit Chancen und Risiken verbunden. Einerseits lassen sich mit neuen IT-Lösungen viele Prozesse effizienter gestalten und damit nicht nur die Beratungsqualität verbessern, sondern auch die Mandanten stärker an die jeweils eigene Kanzlei binden. Andererseits muss sich der Berufsstand unter anderem den Herausforderungen stellen,...

„Finanztest“?Testsieg für die Steuer-Spar-Erklärung 2011

In allen Kategorien „sehr gut“ oder „gut“ Mannheim, 17. Februar 2011. „Finanztest“, die Zeitschrift der unabhängigen Stiftung Warentest hat in Ausgabe 3/2011 verschiedene Steuerprogramme getestet. Steuerexperten und sieben Laien ohne Kenntnisse im Steuerrecht prüften neun Programme auf Herz und Nieren. Die Steuer-Spar-Erklärung 2011 ging mit der Gesamtnote 1,7 als einer von zwei Siegern aus dem Vergleich hervor. Der Hersteller, die Akademische Arbeitsgemeinschaft, ist Teil des Informationsdienstleisters Wolters Kluwer Deutschland. Steuer-Spar-Erklärung bei Bedienung und Benutzerführung klar vorne Als Kriterien...

Arbeitnehmer erhalten keine Lohnsteuerkarten mehr

Nürnberg, 16. November 2010: In diesem Jahr bleibt der Briefkasten leer: Steuerpflichtige erhalten keine neuen Lohnsteuerkarten von ihrer Kommune. Hintergrund ist die geplante Einführung eines rein elektronischen Verfahrens. Umgesetzt wird dieses "ElsterLohn II" genannte Verfahren zwar erst ab 2012, im Hinblick auf diese Umstellung werden aber bereits für das kommende Jahr keine "Pappkarten" mehr ausgegeben. Die Lohnsteuerkarte aus dem laufenden Jahr behält für 2011 ihre Gültigkeit. Arbeitgeber müssen die darauf enthaltenen Eintragungen auch für den Lohnsteuerabzug im Jahre 2011 zu Grunde legen und dürfen die Karte für 2010...

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