obstipation

Verstopfung durch Fasten: Gerne verschwiegen, leicht zu vermeiden

Berlin (4. Oktober 2017). Verstopfung als Nebenwirkung eines der bedeutendsten und ältesten Heilverfahren der Welt - des Fastens? Kein Fastenarzt einschließlich Otto Buchinger (1878-1966), der das medizinische Heilfasten in Deutschland vor 100 Jahren salonfähig gemacht hat, erwähnt diese unangenehme Nebenwirkung. Ja, einige Fasten-„Spezialisten“ versprechen sogar eine Heilung der chronischen Darmträgheit durch freiwilligen Nahrungsverzicht beim Fasten! Erfahrung und Wissenschaft zeigen jedoch etwas ganz anderes: Sowohl mehrwöchiges medizinisches Heilfasten, religiös motiviertes Fasten oder auch das als Gesundheits-Booster modern gewordene Intervall-Fasten (iFasten) führen bei vielen Fastenden zu erheblicher Verstopfung und damit einer Einschränkung der Lebensqualität. Wären fastenbedingte Verstopfung und Darmträgheit nicht derartig tabuisiert, könnte man allen Betroffenen die Ursache bzw. die Abhilfe einfach erklären - nämlich...

Mit dem Präbiotikum Inulin aus der blauen Agave gegen Verstopfung

Rund ein Drittel aller Menschen bei uns leiden gelegentlich, häufig oder dauerhaft unter Verstopfung („chronische Obstipation“), Tendenz im Alter steigend [1]. Die Verstopfung ist ein medizinisches Dilemma, da sie zum einen überaus häufig durch medizinische Maßnahmen verursacht wird (vor allem Arzneimittel-Therapie) [2], zum anderen aber durch medizinische Maßnahmen oft nicht wirksam therapierbar ist [3]. Einer der Gründe sind „fest-sitzende“ Vorurteile, die zu Fehleinschätzungen der Erkrankungen und zu falschen Therapie-Empfehlungen führen [4]. Gerade jetzt im Hochsommer gehört hierzu die Behauptung, Verstopfung werde durch eine zu geringe Wasser-Aufnahme verursacht, ausgelöst, verschlimmert oder aufrecht erhalten. Ob Menschen viel oder wenig trinken, verändert das Volumen ihres Stuhlganges jedoch nicht. Vermehrtes Trinken kann weder das Stuhlvolumen noch seine Konsistenz (Härte, Weichheit) verändern. Etliche Studien zeigen,...

Abführmittel bei Verstopfung - Das sollten Sie wissen!

Ob auf Reisen, bei Stress im Beruf oder im Alltag, es gibt häufiger Situationen im Leben, in denen die Verdauung streikt und man unter einer Verstopfung leidet. Bevor man jedoch voreilig zu Abführmitteln greift, hier einige Informationen. Eine Verstopfung ist unangenehm und hält sie über einen längeren Zeitraum an, möchte man sich möglichst schnell von diesem belastenden Gefühl befreien. Daher greifen viele Menschen auf Abführmittel, sogenannte Laxantien, zurück, jedoch sollten diese nicht ohne vorhergehende Untersuchung und Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Bei Abführmitteln gibt es unterschiedliche Wirkweisen. Am geläufigsten sind wohl Abführmittel in Tablettenform oder als Lösung, die, um ihre Wirkung voll entfalten zu können, normalerweise mehrere Stunden brauchen, bis der gewünschte Effekt eintritt. Meist sehr schnell wirkt ein sogenanntes Klistier oder Klysma, sie werden rektal als Zäpfchen oder Einlauf eingeführt...

Ballaststoffe zur Unterstützung des Darms bei Verstopfung

Schmerzen durch zu festen Stuhl können den Stuhlgang für Betroffene mit einer Verstopfung wahrlich zu einer Tortur machen. Wer nicht gleich zu Abführmitteln greifen möchte, kann durch eine ballaststoffreiche Ernährung Linderung erreichen. Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile der Nahrung. Ihre Aufgabe ist es, nach erreichen des Dickdarms Wasser aufzunehmen und im Darm aufzuquellen. Durch die Volumenvergrößerung des Speisebreis wird die Darmtätigkeit angeregt, indem vermehrt Druck auf die Darmwände ausgeübt wird. Je mehr die Verdauung angeregt wird, umso mehr verkürzt sich die Verweildauer der Speisereste im Dickdarm....

Eine Belastung im Alltag - Die Verstopfung

Bestehend aus dem Dickdarm und dem Dünndarm, ist der menschliche Darm durchschnittlich acht Meter lang. Eine Verstopfung oder Darmträgheit kann chronisch vorliegen, jedoch auch akut auftreten. Eine Verstopfung, auch Obstipation genannt, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Stuhlentleerung innerhalb einer Woche, weniger als dreimal stattfindet und der Stuhl hart und fest ist. Allerdings liegt meist erst dann eine echte Verstopfung vor, wenn sich diese Symptome über einen Zeitraum von mindestens drei Monate erstrecken und zudem der Stuhlgang nur durch starkes und zuweilen auch schmerzhaftes Pressen vonstatten geht. Ursachen...

Inhalt abgleichen