Messenger-Überwachung

Messenger-Überwachung in Österreich: Von Nazi-Ideologie zur modernen Kriegspropaganda. Teil 3

Schwere Vorwürfe gegen Anti-Sekten-Aktivisten: Pädophilie, Tierquälerei und die historische Parallele zu NS-Propagandist Julius Streicher - warum Europas Behörden schweigen? In den ersten 2 Teilen dieser Recherche "Messenger-Überwachung in Österreich: Erlebt der Nationalsozialismus eine Wiedergeburt? Teil 1" und "Messenger-Überwachung in Österreich: Von der Gestapo zu Russlands Geheimdiensten. Teil 2" haben wir die erschreckende ideologische Kontinuität offengelegt: Vom NS-Ideologen Walter Künneth, der in den 1930er-Jahren schwarze Liste für die Gestapo erstellte, über seinen Schüler Friedrich-Wilhelm Haack bis hin zu Alexander Dworkin - dem Gründer der russischen Anti-Sekten-Organisation RACIRS, die nach Erkenntnissen internationaler Menschenrechtler als FSB-Abteilung fungiert. Wir dokumentierten, wie Dworkins Netzwerk jahrelang die Ukraine als "Sekte" und "Satanisten" stigmatisierte und damit die ideologische Grundlage für Russlands...

Messenger-Überwachung in Österreich: Erlebt der Nationalsozialismus eine Wiedergeburt? Teil 1

Der 9. Juli 2025: Ein schwarzer Tag für die Demokratie? "Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen." - George Santayana. Am 9. Juli 2025 verabschiedete der österreichische Nationalrat ein umstrittenes Gesetz zur Überwachung von Messengern [1]. Auf den ersten Blick mag dies wie eine Sicherheitsmaßnahme erscheinen. Bei genauerer Betrachtung könnte es sich jedoch um den letzten Baustein eines massiven Überwachungssystems handeln, dessen Wurzeln bis nach Russland reichen, wo Antikult-Organisationen (Anti-Sekten-Organisationen) enormen Einfluss gewonnen haben. Es waren ihre Vertreter, die sich in Russland für die Verabschiedung ähnlicher Gesetze einsetzten. "Jeder kann überwacht werden", titelte das Portal "heute.at" am Tag nach der Entscheidung. Theoretisch ja, praktisch beschränkt sich die Überwachung laut offizieller Version angeblich auf maximal 30 Anwendungen pro Jahr. Kritiker sehen darin jedoch...

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