Pressefreiheit

Taiwans Präsidentin gibt Erklärung zur Lage in Hongkong ab

Präsidentin Tsai Ing-wen gab am Nachmittag des 13. Juni im Präsidialamt eine Erklärung zur Lage in Hongkong ab. Sie erklärte, dass die demokratischen Proteste in Hongkong, die Taiwaner nicht nur ihr bestehendes demokratisches System und ihre Lebensweise noch mehr schätzen ließen, sondern ihnen auch deutlich machten, dass das Modell "ein Land, zwei Systeme" nicht lebensfähig sei. Tsai Ing-wen betonte, solange sie das Präsidialamt innehabe, jeder scheitern würde, der versuchen sollte, Taiwans Souveränität und Demokratie zu untergraben oder sie als politische Trumpfkarte auszuspielen. In ihren Ausführungen betonte Präsidentin Tsai, dass die demokratischen Proteste in Hongkong weltweit große Aufmerksamkeit erregt haben. Zu sehen, wie die Hongkonger Polizei Tränengas und Gummigeschosse gegen die Demonstranten einsetzte, sei besonders schockierend und unerträglich. Die Menschen in Hongkong haben das Recht, ihre eigene Demokratie und...

RSF fordert von der UN, Journalisten aus Taiwan zu akkreditieren

Reporter ohne Grenzen (RSF) fordert von den Vereinten Nationen, taiwanischen Journalisten zu gestatten, über ihre Veranstaltungen zu berichten, einschließlich der 73. Generalversammlung, die am 18. September in New York begonnen hat, und der Weltgesundheitsversammlung (WHA) in Genf im nächsten Frühjahr. In den letzten Jahren stand die UN unter chinesischem Druck, Anträge für Presseakkreditierungen von taiwanischen Staatsangehörigen unter dem Vorwand abzulehnen, dass ihre Pässe nicht anerkannt werden. „Die Akkreditierung taiwanischer Journalisten ist kein politischer Schritt, und verhindert inakzeptable Diskriminierungen, die dem Grundrecht auf freie Information gemäß Artikel 19 der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte widersprechen“, sagte Christophe Deloire, RSF-Generalsekretär, der die Vereinten Nationen dazu aufrief, „Journalisten, die ihren Beruf nach Treu und Glauben ausüben, zu akkreditieren, unabhängig von ihrer...

15.11.2017: | | |

Starkes Duo: BALLNACHT der Medienmacher schließt Partnerschaft mit dem Deutschen Journalistenverband Berlin

Medienball schließt Partnerschaft mit Journalistenverband Die BALLNACHT der Medienmacher und der Deutsche Journalistenverband (DJV) Berlin arbeiten künftig eng zusammen. Konkret wird der DJV Berlin die Ballnacht bei der Durchführung der Veranstaltung unterstützen und die Orientierung auf Journalisten als primäre Zielgruppe der Veranstaltung stärken. Die BALLNACHT der Medienmacher geht am Freitag, 26. Januar 2018, in die zweite Runde. Ein rauschendes VERGNÜGEN, um das letzte Jahr endgültig wegzutanzen. Die BALLNACHT der Medienmacher findet 2018 wieder im Stadtbad Oderberger Straße im Prenzlauer Berg im Herzen Berlins statt: Feiern, wo andere schwimmen. Tanzen, wo andere staunen. Für alle, die Medien machen, darin vorkommen, darin vorkommen wollen oder eben nicht. Und alle, die dafür sorgen, dass es andere tun. Plus deren Freunde, Partner, Gäste. Vierhundert Medienmacherinnen und -macher, Journalisten, Blogger, Moderatoren,...

Agenda 2011-2012: Pressefreiheit ist ein hohes Gut – Medien nicht

Nach einer Studie zum Medienvertrauen, die infratest dimap im Auftrag der ZEIT durchgeführt hat, ist das Misstrauen gegenüber Medien in Deutschland groß und wächst. 53 Prozent haben wenig und 7 % gar kein Vertrauen in die Medien. Lehrte, 05.09.2017. Medien stehen in Deutschland für einen Werbeumsatz von rund 26 Milliarden Euro (ZAW). Ihre Kunden und Freunde stehen für einen Umsatz von 6.600 Mrd. Euro. Ihr Markenzeichen: Konservatismus und Kapitalismus. Medien und Kunden sind eine verschworene Gemeinschaft. Sie geben sich seriös, tolerant als ethisches Vorbild und halten ihre Nester sauber. In den letzten Jahrzehnten lag...

Kommunikationsexperte Michael Oehme: Macrons Umgang mit Journalisten

Frankreichs neuer Präsident Macron erntet erste Kritik wegen seines Umgangs mit der Presse St.Gallen, 29.05.2017. Schottet sich der frisch gebackene französische Präsident Emmanuel Macron bereits jetzt von der Presse ab? Diese Frage stellt sich Kommunikationsexperte Michael Oehme diese Woche. Das ist eine sehr wichtige Frage vor allem im Hinblick auf die politische Zukunft Europas. „In den USA fährt Donald Trump einen bereits sehr medienfeindlichen Kurs, der für eine funktionierende Demokratie einfach kontraproduktiv ist“, betont Kommunikationsexperte Michael Oehme. Derzeit sieht es in Frankreich leider so aus, dass Journalisten...

„United for Human Rights“ mit dem Menschenrechtspreis ausgezeichnet

Kolumbien - United for Human Rights Florida wurde mit dem kolumbianischen „José Hilario López Valdes“-Preis für herausragende Förderung der Menschenrechte ausgezeichnet. Gracia Bennish aus Tarpon Springs, Florida, Präsidentin von United for Human Rights Florida, und Paula Gutierrez, Vize-Präsidentin von United for Human Rights Miami, erhielten am 9. September vom Verteidigungsministerium in Bogota den „José Hilario López Valdes“-Preis für Menschenrechte. Sie wurden für ihre herausragende Arbeit in der Menschenrechtsbildung bestätigt. Die Medaille wurde zu Ehren des kolumbianischen Präsidenten Hilario Lopez...

Agenda News: Böhmermann – kleiner Pups will auch mal stinken

Lehrte, 15.04.2016. Satire muss nicht heißen, erst reden, dann nachdenken, das sollte man Politikern überlassen. Böhmermann hat Rechtsradikalen ein Steilpass serviert und ist unter deren Straßenjargon geblieben. Ein großes Fressen für den Boulevard, dem ein Hunderttausendfaches pro und kontra der Menschen zugutekommt. Angela Merkel wird sich fragen lassen müssen, ob das noch ihr Deutschland ist. Das hat mit Pressefreihit nichts zu tun. Niemand hat das Recht, einen anderen Menschen als minderwertig auszugrenzen, verächtlich zu machen und bewusst zu verleumden." Böhmermann ist ein schlechtes Vorbild für Bürger, Jugendliche...

Missbilligung gegen die "Nürnberg Nachrichten" im Wortlaut...

Entscheidung des Beschwerdeausschusses 2 in der Beschwerdesache BK2-31/07 Peter Birkel / NÜRNBERGER NACHRICHTEN Missbilligung, Ziffern 2, 3 und 11 vom 06.06.2007 A. Zusammenfassung des Sachverhalts: I. Die NÜRNBERGER NACHRICHTEN beschäftigen sich am 04., 09. und 21.11.2006 unter den Überschriften „Wurden Richter schuldig?", „Sie rief: Der will mich umbringen!“ sowie „Mutter sah Mord mit an“ mit dem Mord an einer jungen Frau und der nachfolgenden Gerichtsverhandlung. Die Berichterstattung enthält Details zu der Tat und dem Leben der Frau und ihrer Familie. II. Der Vater der jungen Frau sieht diverse falsche Tatsachenbehauptungen...

Muss das wirklich sein? Presseclub Nürnberg und der Journalisten-Verband Antalya diskutierten Rechte und Pflichten

„Jede Freiheit mahnt zur Verantwortung“! wie Dr. Siegfried Zelnhefer, Pressesprecher der Stadt Nürnberg und Vorsitzender des Presseclubs Nürnberg, bei dem Journalistentreffen richtig sagte. „Doch Freiheit ohne Verantwortung und die Ablehnung der durch den Presserat (und seinen Mitgliedern) geschaffenen Richtlinien (= Pressekodex) ist nicht nur taktlos, sondern auch gefährlich, so Peter Birkel“: Doch lesen Sie selbst und bilden Sie sich Ihre Meinung darüber „wie Journalisten denken“. Im April 2015 setzten sich in Nürnberg Journalisten, unter anderem auch die Journalistin Gudrun Bayer von der NN mit dem Thema „Rechte...

Pressefreiheit – Ein hohes Gut ohne Gütesiegel

(Agenda2011-2012.de) Wenn einem nachts im Internet, kurz vor Redaktionsschluss, die neuesten Nachrichten von Reuters, dpa, Bild oder anderen einschlägigen Quellen präsentiert werden, darf man sich nicht wundern, dass die Headlines bei den großen Tageszeitungen und anderen Medien am folgenden Tag fast gleichlautend sind. Es werden die heißen, reißerischen Themen für ein breites Publikum übernommen, dessen Wahrheitsgehalt oft fragwürdig erscheint. Von reißerischen Berichten und Informationen zum Privatleben ihrer Stars, lebt der Sport und die einschlägige Presse. Die Berichte und Reportagen sind ergebnis- und leistungsbezogen...

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