Dr. Christoph Sliwowski

10 Fakten über Fluoride

1. Fluorid ist nicht gleich Fluor In vielen Diskussionen zur Zahngesundheit verschwimmt die Trennung zwischen Fluor und Fluorid. Bei Erstgenanntem handelt es sich um ein hoch giftiges Gas. Erst in Verbindung mit anderen Elementen wie etwa Natrium oder Calcium entstehen Fluoride. Diese auch als Fluorsalze bezeichneten Stoffe haben ganz andere Eigenschaften als die Ursprungselemente und werden in der Zahnmedizin entsprechend angewendet. 2. Fluoridhaltiger Zahnschmelz ist resistenter gegen Säure Gelangen durch zuckerhaltige Getränke oder andere Lebensmittel Säuren an den Zahnschmelz, greifen diese das mikrofeine Gitter aus Kristall an. In der Folge lösen sich eingelagerte Mineralien wie Magnesium, Natrium und Kalzium heraus und es kommt zu porösen Stellen. Im Rahmen einer Karies- und Parodontitisprophylaxe nehmen Experten daher eine sogenannte Fluoridierung vor. Dazu tragen sie das Spurenelement direkt auf den Zahnschmelz auf. Kommen Fluoride...

Nie mehr Haftcreme - Neue Methode schließt Versorgungslücke zwischen Prothese und Implantat

Experte: Dr. Christoph Sliwowski, Spezialist für Implantologie und Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf im St. Vinzenz-Krankenhaus Sie rutscht locker hin und her, macht Geräusche beim Essen und hindert einen beim herzhaften Lachen und kräftigen Zubeißen. Nicht selten macht sie sich selbstständig und stellt ihre Besitzer durch ein Hervor- oder Herausrutschen bloß. Damit Zahnprothesen weitestgehend an Ort und Stelle bleiben, hält wohl jeder Betroffene für den Notfall Haftcreme bereit. Doch diese Klebstoff-ähnliche Paste bietet keinen wirklich festen Halt. Ein neues Riegel-System stellt eine um Längen stabilere Alternative dar, mithilfe derer sich die eigene Teil- oder Vollprothese fest, aber dennoch herausnehmbar im Mund verankern lässt. Diese sogenannte SOS-Methode (Sliwowski Overdenture System), die sich innerhalb einer sechsjährigen Studienphase bewährte, eignet sich insbesondere für alle, denen eine Vollversorgung mit Zahnimplantaten...

Tatort Mundhöhle - Gefährliche Krankheiten erkennen und behandeln

Hartnäckige Plaque, die zu Parodontitis führt, schmerzhafte Speichelsteine sowie juckender Zungenpilz – in unserer Mundhöhle tummeln sich viele Krankheitserreger. „Manche Erkrankungen sind einfach nur schmerzhaft, lassen sich aber gut behandeln. Andere hingegen sind hochgradig ansteckend und können im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Ausmaße annehmen“, warnt Zahnarzt und Implantologe Dr. Christoph Sliwowski, Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf im St. Vinzenz-Krankenhaus. Wie Betroffene erste Beschwerden erkennen, welche Therapien wirklich helfen und wie Patienten idealerweise vorbeugen, erklärt der Mediziner im Folgenden. Ansteckungsgefahr Parodontitis Da eine Parodontitis größtenteils schmerzlos verläuft, nehmen Patienten in vielen Fällen typische Symptome wie etwa Zahnfleischbluten nicht ernst. Unbehandelt stellt die Erkrankung des Zahnhalteapparats die häufigste Ursache für Zahnverlust dar. „Im schlimmsten Fall...

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