Europäische Bankenunion

Banken als Finanzierungsinstitute in der Finanzwirtschaft von Volkswirtschaften ( Trennbankensystem ) - v. Dr. Horst Werner, GÖ

Banken sind Geldtransfer- und Finanz-Schaltstelle von Einlagenkapital, so Dr. Horst Werner, im Finanzwirtschaftssystem von Volkswirtschaften. In der Gesetzgebung ( Kreditwesengesetz KWG ) heißen Banken Kreditinstitute mit der Aufgabe der Kapitalversorgung von Privat- und Unternehmenswirtschaft. Banken als klassische Finanzdienstleistungs-Unternehmen haben als Universalbanken (noch) mit Kapitalverteiler-Funktion eine überragende Stellung im Finanz- und Wirtschaftssystem einer jeden nationalen und jetzt auch europäischen Volks- und Finanzwirtschaft. Der bundesdeutsche Gesetzgeber führt gerade in ersten gesetzgeberischen Beschlüssen in Deutschland das sogen. Trennbankensystem ein ( wie in den USA, Frankreich und England ), was zur Trennung von Investmengeschäft und Privatkundengeschäft in verschiedenen selbständigen Rechtseinheiten führen soll. Banken sollen in Zukunft nicht mehr mit Geldern aus Spareinlagen an den Finanzmärkten der Welt spekulieren...

Europäische Bankenunion, Krise der Euro-Währung, systemische Krise und ökonomische Stabilität - von Dr. Horst S. Werner

Der Streit der Finanzwissenschaftler um die europäische Bankenunion mit öffentlichen Aufrufen und Gegenaufrufen ist nach Dr. Horst Siegfried Werner müßig. Wie immer, haben beide Seiten ein bisschen Recht und gute Argumente. Die einen übertreiben etwas, die anderen verharmlosen - aber sie treffen nicht den Kern des Problems ! Die Vereinbarung einer europäischen Bankenunion und einer europaeinheitlichen Bankenaufsicht ist im Sinne der Erhaltung der gemeinsamen Euro-Währung und einer wirtschaftspolitischen Integration Europas ein richtiger Schritt gewesen. Allerdings müssen die Folgen daraus flankierend abgesichert werden. Das Ganze bedarf einer tragfähigen, systemischen Grundlage. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung hat dies zutreffend erkannt. Die „fünf Wirtschaftsweisen“ veröffentlichten am Freitagabend, den 06. Juli 2012 ein Sondergutachten zur Euro-Krise, in dem sie Europa „in einer systemischen Krise“ sehen, „die den...

Europäische Bankenunion, Krise der Euro-Währung, systemische Krise und ökonomische Stabilität - von Dr. Horst S. Werner

Der Streit der Finanzwissenschaftler mit öffentlichen Aufrufen und Gegenaufrufen ist nach Dr. Horst Siegfried Werner müßig. Wie immer, haben beide Seiten ein bisschen Recht und gute Argumente. Die einen übertreiben etwas, die anderen verharmlosen. Die Vereinbarung einer europäischen Bankenunion und einer europaeinheitlichen Bankenaufsicht ist im Sinne der Erhaltung der gemeinsamen Euro-Währung und einer wirtschaftspolitischen Integration Europas ein richtiger Schritt gewesen. Allerdings müssen die Folgen daraus flankierend abgesichert werden. Das Ganze bedarf einer tragfähigen, systemischen Grundlage. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung hat dies zutreffend erkannt. Die „fünf Wirtschaftsweisen“ veröffentlichten am Freitagabend, den 06. Juli 2012 ein Sondergutachten zur Euro-Krise, in dem sie Europa „in einer systemischen Krise“ sehen, „die den Fortbestand der gemeinsamen EU-Währung und die ökonomische Stabilität Deutschlands...

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