Periodisch wiederkehrende Kopfschmerzen

Das Wort „Migräne“ wird aus dem Griechischen als „halber Schädel“ übersetzt. Es sind pulsierend-pochende, oft einseitige auftretende Schmerzen. Zusätzliche Symptome: Übelkeit und Erbrechen, Geräuschempfindlichkeit, Lichtempfindlichkeit.

Die Migräne-Attacken kommen, wenn man sie überhaupt nicht brauchen kann. 2 – 3 Mal oder sogar 4 Mal im Monat und die Anfälle dauern jeweils bis zu 3 Tage. Dann tut jedes Geräusch weh, das Licht blendet und schmerzt. Auch das Öffnen der Augenlider nur noch eine einzige Qual, jeder Geruch ist unerträglich und widerlich.
Die Krankheit ist eine neurologische Erkrankung. Etwa 14% der Bevölkerung leiden darunter. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal häufiger auf als bei Männern.
Headache Society (IHS) unterscheidet nach Ursache und Ausprägung der Kopfschmerzen. Es gibt 250 verschiedene Arten, die in zwei große Gruppen unterteilt sind:
Primäre und sekundäre Kopfschmerzen
Die Krankheit wird oft im Alter zwischen 25 und 45 Jahren festgestellt, sie kann aber auch schon im Kindesalter beginnen.
Es wurde schon statistisch festgehalten, dass im Grundschulalter bis zu 80% aller Kinder über Kopfschmerzen leiden.
Etwa 12% der Kinder berichteten über Migräne. Dabei gab es keinen gravierenden Unterschied zwischen den Geschlechtern.
Erst mit der Pubertät steigt die Prävalenz beim weiblichen Geschlecht an.
Ärzte sind der Meinung, dass die Dunkelziffer bei Männern, die an Migräne leiden, höher ist.

Noch bis 1988 konnten sich die Ärzte ihre eigene Definition von Kopfschmerzen zurechtbasteln. Dies änderte sich erst, als die Internationale Kopfschmerzgesellschaft (IHS) einen Katalog der zahlreichen Diagnosekriterien veröffentlichte.
ICD-10 ist die Internationalen Klassifikation der Krankheiten = International Classification of Diseases.
Es zählen 13 verschiedene Hauptgruppen von Kopfschmerzen dazu! Eine Ebene tiefer kommen 36 Unterkategorien und bei ganz exakter Diagnose werden über 250 verschiedene Arten von Kopfschmerzen gezählt.

Die Symptome einer Migräne können verschiedene Phasen durchlaufen.
Oft kündigt sich ein Migräne-Anfall mit Wahrnehmungsstörungen (Migräne-Aura) an. Das betrifft insbesondere das Sehen!
Es gibt noch weitere Symptome: Licht- und Lärmempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen, große Erschöpfung.
Bei mindestens 30% der Patienten kündigt sich eine Migräne-Attacke bereits frühzeitig in Form von Vorbotensymptomen an. Diese Phase kann von wenigen Stunden bis zwei Tage gehen.
Es treten häufig Geräuschempfindlichkeit, Müdigkeit, Magen-Darm-Störungen oder Verstopfungen auf.
Viele Patienten haben Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel. Sehr oft gibt es einen Zusammenhang zwischen Nahrungsmitteln und dem Migräne-Auslöser!
Diese Häufigkeit wird möglicherweise oft unterschätzt.
15 bis 20% der Migräne-Fälle fangen mit einem Verlust des räumlichen Sehens an (Aura-Phase). Die Symptome: Verlust des räumlichen Sehens, Unschärfe, Sensibilitätsstörungen, Kribbelempfindungen im Gesicht und in Armen und Beinen, Berührungsempfindungen, Störung des Geruchsempfindens, Sprachstörung, Gleichgewichtsstörungen oder andere neurologische Ausfälle. Die Aura wird von Patient zu Patient anders wahrgenommen.

Buchdaten:
Das Andere Migräne-Buch (€ 3,99)
Autorin: Eva Schatz
Verlag: Lightning Source UK Ltd (2. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3734781132
ISBN-13: 978-3734781131
Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 0,3 x 21 cm

Firmeninformation (Biografie) und Pressetext:
Eva Schatz wurde als Deutsche in England geboren, lebt in der Schweiz und in New York. Ihre Berufe: Jura sowie Studium der evangelischen Theologie mit dem Schwerpunkt Kirchen- und Theologiegeschichte. Sie schreibt für englische und französische Zeitungen. Seit 2014 bin ich Autorin von drei Büchern: Das andere MS-Buch: Multiple Sklerose, Scheherazade (Kochbuch) und Das andere Migräne-Buch.

Kontaktdaten:
Eva Schatz
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