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In der Welt der Draugs, Alben und Mahre

Nach dem Erfolg von „Im Zeichen der Schwäne“ legt Eva Dumann nun die Fortsetzung ihres Fantasyabenteuers vor: „Der Ruf des Drachenschwerts“. Wie bereits im ersten Teil, gelingt ihr auch im Nachfolger, woran viele andere Autoren scheitern – das Erstellen einer völlig neuen Welt. Nicht nur, dass sie gänzlich neue Wesen entwirft, mit detaillierten Landkarten, einer eigenen Zeitrechnung und sogar selbst entworfenen Sprachen entführt sie den Leser in eine parallele Realität.

Nachdem der junge Pellinor gemeinsam mit seiner Freundin Eolée und dem Bund der Schwäne den grausamen Herrscher Medon gestürzt hat, könnte eigentlich alles in bester Ordnung sein. Pellinors Vater ist der rechtmäßige König und das Land befriedet. Doch Medon konnte entkommen und mit ihm das magische Schwert der Herrscher. Zwar ist dieses zerbrochen, doch sollte es jemandem gelingen, es wieder zusammenzusetzen, würde es seinem Träger unvorstellbare Macht verleihen. Für Pellinor beginnt so ein Wettlauf gegen die Zeit. Trotz aller Widerstände seines Vaters macht er sich auf die gefährliche Suche nach Medon und dem Schwert.

Dass Eva Dumann die Zeit findet, einen so umfangreichen und wohl durchdachten Roman zu schreiben, ist eigentlich mehr als erstaunlich. Schließlich sollte man meinen, dass die 20-Jährige mit ihrem Medizinstudium völlig ausgelastet ist. Zumal sie dieses nicht in Deutschland, sondern im englischen Cambridge absolviert. Doch nach dem Verfassen und Veröffentlichen des ersten Bandes hatte die Geschichte für die Jungautorin eigentlich erst begonnen. „So viele Fragen waren offen geblieben. Aus diesen entspann sich wie von selbst die Handlung von Der Ruf des Drachenschwerts“, wie sie erzählt. Kurz vor Abschluss des Studiums wird der Stift nun aber tatsächlich bis auf Weiteres ruhen. „Ich muss erst einmal eine Schreibpause machen, um mich auf mein Studium zu konzentrieren“, erklärt Eva Dumann. Und fügt vielsagend hinzu: „Aber später vielleicht wieder ...“
Freunde des klassischen Fantasygenres würde es freuen. Denn wie bereits im ersten Band wird der Leser auch in „Der Ruf des Drachenschwerts“ in eine Welt voller Abenteuer, Mystik und fremder Kulturen gezogen. Fremd tatsächlich auch für jeden viel belesenen Fantasyfan. Denn Eva Dumann erfindet nicht nur neue Wesen und Völker, wie Herodhil, Alben oder Draugs, sie gibt ihnen auch eigene Sprachen, Religionen und Riten.

Auf der Suche nach dem Schwert begegnet Pellinor nicht nur diesen seltsamen Kreaturen, er trifft auch Eolée wieder. Schritt für Schritt lässt die Autorin ihre beiden Protagonisten sich näher kommen, zunächst sind sie noch unabhängig voneinander unterwegs. Als sie sich schließlich unverhofft begegnen, steuert nicht nur die Geschichte auf ihren Höhepunkt zu, auch die Beziehung der beiden erreicht peu à peu eine neue Stufe.
Ein Liebesgeschichte wird „Der Ruf des Drachenschwerts“ dadurch nicht, aber es ist ein weiterer Baustein in einem durchweg gelungenen Roman, der mit Ideenreichtum, Stil und einer spannenden Geschichte besticht.

Das Buch ist beim Verlag, über den Online-Shop – und natürlich über den Buchhandel erhältlich.

Die Autorin:
Eva Dumann wurde 1993 in Mainz geboren und ist in der Nähe von Hannover aufgewachsen. Sie hat zwei Brüder, die genauso gern Fantasybücher lesen wie sie selbst.
Zunächst besuchte sie ein Gymnasium in Hannover und wechselte 2008 für ein Auslandsjahr an eine Schule an der schottischen Ostküste. Dort gefiel es ihr so gut, dass sie bis zum Abitur blieb. Nun studiert sie in England Medizin. Was noch an Freizeit übrig bleibt, investiert sie ins Lesen, Zeichnen und Geschichtenschreiben.
Besuchen Sie auch ihre Homepage: www.eolee.de

Eva Dumann
Der Ruf des Drachenschwerts
Papierfresserchens MTM-Verlag
ISBN: 978-3-86196-315-8
Taschenbuch, 464 Seiten
16,90 Euro

Hinweis für Redaktionen: Gerne übersenden wir ein Rezensionsexemplar

Über Papierfresserchens MTM-Verlag:
Der Kinder- und Jugendbuchverlag mit Sitz am Bodensee gibt in erster Linie Bücher für, von und mit Kinder(n) und Jugendliche(n) heraus. Er wurde 2007 gegründet und hat es sich zur besonderen Aufgabe gemacht, jungen Autorinnen und Autoren unter die Arme zu greifen und ihr Schreiben zu fördern. Zwar ist der jüngste Autor des Verlags gerade einmal 10 Jahre alt, dennoch sollte „jung“ nicht zu eng gesehen werden. Jeder, der noch nicht oder kaum veröffentlicht hat, ist beim Papierfresserchen herzlich willkommen.


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