Rhein-Wied-News: Die Räuber sitzen jetzt selbst in den Banken - der Kunde wird systematisch ausgeraubt!

Einen typischen Banküberfall von früher beschreibt Rhein-Wied-News wie folgt: Der (meist maskierte) Räuber geht bewaffnet in die Bank und fordert Geld. Heute laufen Banküberfälle ganz anders ab: Ein Kunde betritt die Bank, wird dort von einem (mit einer Krawatte maskierten, aber unbewaffneten) Mitarbeiter in Empfang genommen und dann nach Strich und Faden über den Tisch gezogen! Sie halten die Schilderung für übertrieben? Wie würden sie es denn nennen, wenn Zinssenkungen nur marginal weitergegeben, Anlegern Monat für Monat weniger Zinsen für kurzfristige Einlagen wie Tages- und Festgeld gezahlt werden und die Banken kräftigst verdienen und ständig ihre Margen erhöhen?

Die Leitzinsen sind auf dem absolut historischen Tief von 1,0 Prozent und die Notenbanken pumpen wie nie zuvor billiges Geld in den Bank-Kreislauf. Allerdings kommt das Geld nicht da an, wo es hin soll, beim Verbraucher und bei den Unternehmen.

"Die Banken versuchen, sich gesundzustoßen", kritisiert der Bankenexperte Wolfgang Gerke, der von einer Ausnahmesituation spricht. Viele Institute legen das billige Geld, das sie von der Zentralbank geliehen bekommen, lieber sicher und vor allem gewinnbringend an, zum Beispiel in Staatspapieren und Bundesanleihen. ...

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Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) wettert: "Es kann nicht sein, dass die Finanzwirtschaft Leitzinssenkungen erst nach Monaten und zu einem kleinen Teil weitergibt, Leitzins-Erhöhungen aber bereits nach Tagen."

Die Schelte fällt so heftig aus, weil die Banken Geschäfte zulasten der Menschen und Steuerzahler machen, denen sie ihr Überleben verdanken.

Zurück zu unserer Eingangsbehauptung: Wenn die Banken billigstes Geld, zum Teil mit Bundesbürgschaften (also unseren Steuergeldern) und zum Teil für 1 % von der EZB gern annehmen - dieses Geld dann aber nicht für das verwenden, wofür Banken ursprünglich erfunden wurden, sondern damit eigene gewinnbringende Anlagen finanzieren, anstatt ihren tatsächlichen Aufgaben nachzukommen - dann ist das Raub am Staat, an der EZB und an jedem einzelnen Steuerzahler!

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