banküberfall

Ausstieg aus der rechten Szene. Der schwere Weg einer jungen Frau

„Die Aussteigerin. Autobiografie einer ehemaligen Rechtsextremistin“ (Christine Hewicker) Die Entdeckung der Zwickauer Terrorzelle im November 2011 hat die Debatte um ein Verbot der Nationalsozialistischen Partei Deutschlands (NPD) neu entfacht. Zehn Morde und zahlreiche Banküberfälle gehen auf das Konto des Trios „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU), von dem zwei Mitglieder kurz nach der Aufdeckung ihres Hauptquartiers in Zwickau tot aufgefunden wurden. Zahlreiche Helfer des NSU wurden bereits festgenommen, das Verfahren gegen sie und das dritte NSU-Mitglied wird sich vermutlich noch einige Zeit hinziehen. Die Chefetage der NPD distanziert sich zwar von den Taten des NSU, in der öffentlichen Diskussion ist die Forderung nach einem NPD-Verbotsverfahren trotzdem so laut wie lange nicht mehr. Topaktuell ist deshalb die Geschichte der ehemaligen NPD-Anhängerin Christine Hewicker, die nach Jahren überzeugten Mitwirkens den Ausstieg...

Rhein-Wied-News: Die Räuber sitzen jetzt selbst in den Banken - der Kunde wird systematisch ausgeraubt!

Einen typischen Banküberfall von früher beschreibt Rhein-Wied-News wie folgt: Der (meist maskierte) Räuber geht bewaffnet in die Bank und fordert Geld. Heute laufen Banküberfälle ganz anders ab: Ein Kunde betritt die Bank, wird dort von einem (mit einer Krawatte maskierten, aber unbewaffneten) Mitarbeiter in Empfang genommen und dann nach Strich und Faden über den Tisch gezogen! Sie halten die Schilderung für übertrieben? Wie würden sie es denn nennen, wenn Zinssenkungen nur marginal weitergegeben, Anlegern Monat für Monat weniger Zinsen für kurzfristige Einlagen wie Tages- und Festgeld gezahlt werden und die Banken kräftigst verdienen und ständig ihre Margen erhöhen? Die Leitzinsen sind auf dem absolut historischen Tief von 1,0 Prozent und die Notenbanken pumpen wie nie zuvor billiges Geld in den Bank-Kreislauf. Allerdings kommt das Geld nicht da an, wo es hin soll, beim Verbraucher und bei den Unternehmen. "Die Banken versuchen,...

Symbolischer Banküberfall für Solidarität und freie Bildung

Die derzeitigen Zustände und Entwicklungen im Bildungssystem sind nicht weiter hinnehmbar, so die Projektgruppe Bildungsstreik 2009. In einer bundesweiten Aktionswoche vom 15.-19.06.2009 will man eine Diskussion zur Zukunft des Bildungssystems anregen sowie eine Möglichkeit zu einer fortschrittlichen und emanzipatorischen Bildungs- und Gesellschaftspolitk schaffen. Im Zusammenhang mit der Aktion ist auch ein bundesweiter symbolischer Banküberfall geplant. Die umfangreichen Rettungspakete in Milliardenhöhe für die Banken haben große Verärgerung bei den Studenten ausgelöst, da sie im Gegenzug Jahrelang gesagt bekamen für Bildung, für Schulen, Unis, LehrerInnenstellen, Bafög und sonstige soziale Infrastruktur sei kein Geld da. Sie sollten sparen, den Gürtel enger schnallen und sich brav den Sachzwängen unterwerfen. Nun fließen auf einmal Milliarden, um Schutzschirme über privaten Banken und Kapitalmärkten aufzuspannen. Der anhaltende...

Inhalt abgleichen