Neues Erklärungsmodell zur Evolution gibt bessere Antworten
Pressetext verfasst von treanco am Di, 2011-11-15 13:27.Stockholm: Die verdeckten Wege der Evolution aufgezeigt
Darwins Erklärungsmodell zur Evolution ist richtig. Nicht richtig dagegen ist es, für dieses die Exklusivrechte fuer eine Theorie zu beanspruchen und nicht richtig sind damit alle auf dieser Exklusivität aufbauenden wissenschaftlichen Hypothesen. Das behauptet auf jeden Fall der in Stockholm ansässige Systemanalytiker und Mathematiker Andreas Treutmann.
Er weist analytisch, durch Simulation auf Basis von Richard Dawkins Weaselalgorithmen und anhand von Beispielen aus der Natur nach, dass der evolutionäre Prozess an eine negative Rückkopplung gebunden ist. Diese versetzt ihn nach einer Phase der Bewegung, in der er so wie von Darwin beschrieben abläuft, in ein Gleichgewicht, bei dem keine evolutionäre Entwicklung mehr stattfindet. Erst eine Veränderung der Umwelt kann dieses Gleichgewicht voruebergehend aufheben und den Prozess zeitweise wieder in Gang bringen.
Treutmann publiziert seine Ergebnisse in seinem aktuellen Buch „Was der blinde Uhrmacher nicht sah“. In einer ungewöhnlichen Analyse, bringt er den bisher unberücksichtigten Parameter Information als naturwissenschaftliche Größe mit in die Diskussion, denn Information ist über Leo Szilards Formel E=nkT*ln2 mit den übrigen Größen der Naturwissenschaften verbunden. Er beschreibt die unterschiedlichen Wege eines Informationsflusses, der zu evolutionären Veränderungen fuehren kann und enthüllt so eine Vielzahl von Alternativen, die neben dem Prozess aus Darwins Lehre zur evolutionären Entwicklung beitragen.
Auf Basis von Darwins Theorie und diesen neuen Erkenntnissen skizziert er ein erweitertes Erklärungsmodell der Evolution, das eine Reihe besserer Antworten auf viele Fragen zur Evolution bereit hält, als es die offizielle Lehre auf ihren aktuellen Stand leisten kann.