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Taschenbuch von Ernst Probst informiert über Löwen im Eiszeitalter

Wiesbaden (wissenschafts-news) – Wer sich für Löwen aus dem Eiszeitalter interessiert, kommt in dem Taschenbuch „Höhlenlöwen“ des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst auf seine Kosten. Dieses informiert über den riesigen Mosbacher Löwen (Panthera leo fossilis) sowie über den Europäischen Höhlenlöwen (Panthera leo spelaea), den Amerikanischen Höhlenlöwen (Panthera leo atrox) und den Ostsibirischen Höhlenlöwen (Panthera leo vereshchagini) in Wort und Bild.

Die Mosbacher Löwen sind ab etwa 700.000 Jahren in Europa nachweisbar. So alt ist ein Fund aus Isernia bei Molise in Italien. In Deutschland existierten die Mosbacher Löwen von etwa 600.000 bis 300.0000 Jahren. Ihr Name beruht darauf, dass Reste dieser Raubkatze in der Gegend des ehemaligen Dorfes Mosbach bei Wiesbaden entdeckt wurden.

Der Mosbacher Löwe war mit einer Gesamtlänge von etwa 3,60 Metern, von denen rund 1,20 Meter auf den Schwanz entfielen, der größte Löwe in Europa und Deutschland. Funde kennt man aus der Gegend von Wiesbaden in Hessen,, Heidelberg in Baden-Württemberg, Iserlohn in Nordrhein-Westfalen und Bilzingsleben in Thüringen.

Aus dem riesigen Mosbacher Löwen ging vor etwa 300.000 Jahren der Europäische Höhlenlöwe hervor. Dieser erreichte mit einer Gesamtlänge von maximal 3,20 Metern nicht mehr die enormen Maße seines Vorgängers, übertraf aber immer noch die Dimensionen heutiger Löwen in Afrika, die bis zu 2,80 Meter lang werden.

Als größter Löwe aller Zeiten gilt der Amerikanische Höhlenlöwe, der vor etwa 100.000 bis 10.000 Jahren in Nordamerika existierte. Seine Gesamtlänge betrug bis zu 3,70 Metern. Von dieser imposanten Raubkatzen sind im Stadtgebiet von Los Angeles zahlreiche Skelettreste geborgen worden.

Merklich kleiner war als der Amerikanische Höhlenlöwe war der Ostsibirische Höhlenlöwe bzw. Beringia-Höhlenlöwe, der nach dem verdienstvollen russischen Paläontologen Nikolai K. Vereshchagin aus St. Petersburg benannt ist. Funde dieses Höhlenlöwen kennt man aus Ostsibirien, Alaska und Kanada. Der Name Beringia-Höhlenlöwe erinnert an die Landbrücke Beringia, die im Eiszeitalter zeitweise Russland (Sibirien) und Nordamerika (Alaska) verband.


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