Fenster und Aluminiumfenster

Fenster gibt es eigentlich seit dem Zeitpunkt, seitdem die Menschen erste Behausungen bauten. Sie planten schon früh Öffnungen mit ein, die den Zweck hatten, Luft und Licht in das Innere zu lassen, aber auch um hinein- oder hinausschauen zu können. Während heute vor allem Aluminiumfenster produziert werden, handelt es sich bei den ersten Fenstern im Wesentlichen um eine einfache Öffnung in der Wand, die lediglich mit Häuten, Lederhäuten oder auch Pergament und anderen Materialien bespannt wurden, um zudem das Innere vor schädlichen Wind- und Wettereinflüssen zu schützen. Machte man sich zunächst noch wenig Gedanken darüber, welche Rolle die Ästhetik bei der Planung von Fenstern spielen sollte, so wurden dennoch bereits in der Antike Fenster, wenn es auch noch keine Aluminiumfenster gab, gemäß den Vorgaben des Goldenen Schnittes geplant und dann gebaut. Dies umschloss auch die Anordnung, also die Gliederung der Fenster. Heute finden viele Materialien Einsatz, wenn es darum geht, Fenster zu bauen, so gibt es, wie bereits Aluminiumfenster, nach wie vor großen Anklang finden selbstverständlich auch Holzfenster. Besonders charakteristisch für Sakralbauten sind seit jeher die dünnen, bunten und durchscheinenden Scheiben, die man aus Alabaster gefertigt hat. In der heutigen Zeit gibt es in der modernen Gesellschaft keine Öffnungen mehr, die mit Leder, Haut oder Pergament umspannt werden, man verwendet in erster Linie transparente Glasfüllungen, die neben dem Zwick, Licht durchzulassen und ein Hinausschauen zu ermöglichen, auch gut abgedichtet werden müssen, um so zu einer optimalen Wärmedämmung beizutragen. Aluminiumfenster ermöglichen es, bei der Form der Fenster flexibel zu bleiben. Wichtig im Zusammenhang mit diesen speziellen Öffnungen sind natürlich auch Vorhänge oder Jalousien, die fast vor jedem Fenster angebracht werden, um zum einen Sichtschutz gegen Betrachter von außen zu bilden, aber auch um einen Sonnenschutz zu gewährleisten. Vor dem Schaufenster, in dem Händler ihre Waren präsentieren, hängt natürlich kein Vorhang, dies würde dem Prinzip des Schauens widersprechen.