Bioökonomie in Niederösterreich durch neue Innovationsprojekte stark im Aufschwung

Hochkarätige Gäste aus Forschung und Industrie gaben offiziellen Startschuss für die von der EU mitgeförderten Innovationsprojekte SUSBIND und SUSFERT. Bioökonomie in Niederösterreich ist weiterhin wichtiger Motor für neue Arbeitsplätze und ressourcenschonende Innovationen.

(Tulln/Wien, 28.5.2018) Mit den richtigen Partnern lassen sich auch Grand Challenges, globale bzw. überregionale Herausforderungen, meistern. Die weltweit schwindenden Ressourcen effizienter zu nutzen, ist eine davon. Österreich ist in Sachen nachhaltige Innovationen eine der führenden EU-Nationen, wie Marta Campos Iturralde als Vertreterin der Förderagentur BBI-JU (Bio-Based Industries Joint Undertaking aus Industriepartnern und der EU) und Projektkoordinator Dr. Stephen Webb (RTDS Group) bei ihren Ansprachen zur feierlichen Präsentation zweier neuer Projekte am vorigen Mittwoch am Forschungsstandort Tulln betonten.

Überdurchschnittlich viele Förderungen im Bereich Bioökonomie in den letzten Jahren zeugen eindrucksvoll von der Innovationskraft Österreichs. Gelebte Nachhaltigkeit ist dabei nicht nur gut für die Umwelt, sondern fördert durch zahlreiche neue Arbeitsplätze besonders in ländlichen Gegenden die regionale Wirtschaftsentwicklung und bringt innovative Produkte auf den Markt.

Das SUSBIND-Projekt entwickelt nachhaltige Alternativen für die derzeit fast ausschließlich auf fossilen Rohstoffen basierenden Bindemittel der Möbelindustrie. Im SUSFERT-Projekt wird an grünen Alternativen zu den derzeit zu circa 95% importierten, abgebauten Phosphaten für Düngemittel gearbeitet. SUSBIND und SUSFERT sind zwei von insgesamt nur 17 in 2018 bewilligten BBI-JU-Projekten und die einzigen beiden von Österreich aus koordinierten. „Ausschlaggebend für diesen Erfolg ist, dass in beiden Projekten eine vollständige Wertschöpfungskette und ein klar definiertes Business Model für den Markteintritt der entwickelten Produkte aufgebaut werden.”, betont Webb.

Die Gäste des Industrie-Podiums erläutern, welchen entscheidenden Vorsprung das Knowhow der beteiligten Forschenden für die Bioökonomie darstellt. Es sei die perfekte Win-Win-Situation, bekräftigen auch die Experten des Wissenschaftspodiums. Beide Podien sehen auch den zunehmend mündiger werdenden Konsumenten als Antriebskraft für Innovationen der österreichischen Industrie. Umweltbewusste Bürgerinnen und Bürger wollen vermehrt „grüne Produkte“ und sind auch gewillt, mehr Geld für diese auszugeben, lautet der einhellige Tenor. Ressourcen zu schonen und auf Forschung und bio-basierte Innovationen zu setzen, wird Österreich wirtschaftlich mittel- und langfristig massiv voranbringen.

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Über die RTDS Group
Mit fünf laufenden Projekten aus dem EU-Horizon-2020-Programm bzw. BBI-JU, und mehr als 15 abgeschlossenen Projekten mit einem Budget von zusammen rund 100 Mio. Euro Fördermitteln ist die Agentur RTDS Group die führende wissenschaftliche Beratungsagentur für EU-Finanzierungen in Österreich. Die Expertisen liegen in den Bereichen Beratung zu und die Umsetzung von Antragseinbringungen, Projektmanagement und Innovationsmanagement in Forschungs- und Innovationsprojekten.
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01.06.2018: