Prozess Bardens gegen Lanka

Wie zu erwarten war, war der erste Gerichtstag (am 24.4.14) in dem Prozess des Saarländer Arztes Bardens gegen den Biologen Lanka sehr kurz. Es wurde entschieden, dass ein Sachverständiger eingesetzt wird, der klären soll, ob Bardens ausreichend Beweise für die Existenz des Masern-Virus erbracht hat. Richter Matthias Schneider sagte: "Sobald der Sachverständige zu einem Ergebnis gekommen ist, wird es einen weiteren Termin geben."

Im November 2011 versprach der klein-klein-Verlag (von dem Biologen Stefan Lanka) dem Forscher ein Preisgeld von 100000 Euro, dem es gelingt, eine wissenschaftliche Publikation vorzulegen, in der die Existenz des Masern-Virus nicht nur behauptet, sondern auch bewiesen und darin u.a. dessen Durchmesser bestimmt ist.

Nach dem Biologen Stefan Lanka gibt es in der gesamten wissenschaftlichen Literatur keine einzige Publikation, in welcher der Beweis geführt wird, dass in Menschen mit bestimmten Krankheiten die dafür verantwortlich gemachten Viren tatsächlich gesehen und isoliert worden sind (vgl. dazu gandhi-auftrag.de/Virenexistenz.pdf). Nach Lanka gibt es überhaupt keine krank machenden Viren.

Zwar gibt es Fotos von angeblichen Viren, die per Elektronenmikroskop gemacht worden sind. Nach Lanka aber handelt es sich nur um Behauptungen, dass die sichtbaren Teile Viren seien, denn zu den Fotos gebe es keinerlei Angaben irgendwelcher überprüfbarer Quellen. Zu allen diesen Fotos sagt Lanka, dass die jeweiligen Wissenschaftler keinen Anspruch erheben können, ein Virus fotografiert zu haben, wenn nicht die wissenschaftlichen Publikationen vorliegen, in der mindestens ausgesagt und beschrieben ist, dass ein Virus gesehen wurde und wie und woher das Virus isoliert worden ist.

Über das Internet war ein Mediziner aus dem Saarland auf das 100 000 Euro-Angebot vom klein-klein-Verlag aufmerksam geworden. Er hat entsprechende wissenschaftliche Publikationen dem Verlag zukommen lassen und seine Kontonummer mit der Bitte um Überweisung des Betrages.

Nach Stefan Lanka nun sind die geschickten Publikationen kein Beweis für die Existenz krankmachender Masern-Viren, sondern eben nur solche Publikationen, die er schon kennt und als wissenschaftlich unkorrekt anschaut. Darum hat der klein-klein-Verlag auch nichts bezahlt.

Der Arzt nun hat Klage eingereicht, und das Landgericht Ravensburg muss klären, ob er Anspruch auf 100 000 Euro hat. Auf die Begutachtung des Sachverständigen kann man gespannt sein.

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26.04.2014: | |