Private Krankenversicherung im Vergleich
Pressetext verfasst von RobinPresse am Mo, 2012-12-10 16:55.Ein wichtiges Kriterium der privaten Krankenversicherung ist die Beitragsentwicklung der Anbieter. Ab 2013 erhöhen einige Versicherer die Beiträge um bis zu 65 Prozent. Angesichts dieser Zahlen sollten die Versicherten eine Versicherung finden, die auch die Beiträge konstant halten kann. Ein Vergleich zeigt allerdings, dass es immer weniger werden. Vor allem die steigenden Kosten für Medikamente und medizinische Leistungen werden als Ursache genannt.
Wer die Beiträge nicht erhöht
Noch immer gibt es Anbieter, die auf umfassende Beitragserhöhungen verzichten. Und das auch im kommenden Jahr. An erster Stelle ist hier die Debeka Versicherung zu benennen. Mit einer Beitragserhöhung von bis zu 20 Prozent müssen die Versicherten hingegen bei der Allianz, der AXA, der Gothaer, der Halleschen und der Central PKV einplanen.
Die Erhöhungen im Vergleich
Bei der Allianz zahlen die Versicherten im Tarif AktiMed Plus 90 ab 2013 bis zu 12 Prozent mehr. Bei der privaten Krankenversicherung der AXA drohen allerdings schon Beitragsanpassungen von bis zu 39 Prozent in einigen Tarifen. Die Gründe für die zum Teil massiven Anstiege sind unter anderem die Teuerungsraten in der medizinischen Versorgung als auch die steigenden Kosten für Medikamente.
Was die Kunden tun können
Dem Kunden stehen mit einer Anpassung mehrere Wege zur Auswahl. Naheliegend in einem solchen Fall scheint daher der Tarifwechsel. Mit dem PKV Anbieter können die Versicherungsnehmer unter anderem eine Erhöhung der Selbstbeteiligung oder eine Minderung bestimmter Leistungen vereinbaren. Die Frage, die sich dabei allerdings stellt ist, ob eine PKV im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung dann noch sinnvoll ist.
Leistungen bestimmen
Die Beiträge einer privaten Krankenversicherung fallen geringer aus, wenn auf bestimmte Leistungen verzichtet wird. Günstiger wird es unter anderem wenn beim Aufenthalt im Krankenhaus auf ein Einbettzimmer verzichtet wird. Prinzipiell zieht die private Krankenversicherung jedoch ihre Vorteile aus den Mehrleistungen. Sofern diese nicht mehr gegeben sein sollten, macht der Wechsel auch wenig Sinn.
Rentner bringen Beiträge nicht mehr auf
Eine jüngst veröffentlichte Studie hat bekannt gegeben, dass vor allem ältere Versicherte kaum noch in der Lage sind die Beitragszahlungen aufzubringen. Da Problem ist, dass ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung kaum noch möglich ist. Daher müssen die Versicherten vor allem mit Leistungskürzungen rechnen, um die Zahlungen noch aufbringen zu können.
Fazit
Es sollten alle bestehenden Anbieter vor allem in Bezug auf die Beitragsentwicklung untersucht werden. Ab dem 55. Lebensjahr ist ein Wechsel nahezu ausgeschlossen. Bevor auf bestimmte Leistungen in der PKV verzichtet wird, sollten die Versicherten überprüfen, ob die gesetzliche Krankenskasse nicht doch die bessere Alternative ist. Weitere Informationen unter http://www.pkv-testsieger.org/vergleich/.