Schnitt für Schnitt zum straffen Bauch
Pressetext verfasst von besonders am Mi, 2010-03-03 08:54.Karin ist 38 und hat vor drei Monaten ihr drittes Kind zur Welt gebracht. Eigentlich könnte alles perfekt sein – wenn da nicht ihre Zweifel an ihrer Figur wären. Karin war nie dick, und auch an ihrer Oberweite hat sie nach der Schwangerschaft nichts auszusetzen. Ihr geht es um die Haut am Bauch, die seit der Geburt lose und „schlabberig“ geworden ist. Man sieht die Hautfalten unter jedem T-Shirt, und bei dem Gedanken, an heißen Tagen einen Bikini anziehen zu müssen, wird Karin ganz anders.
Karin wartete noch die ersten Wochen nach der Geburt ab, bevor sie sich im Fitnessstudio anmeldete. Aber auch das gezielte Training blieb bislang ohne Erfolg. Später startete sie Internetrecherchen und tauschte sich in Foren mit Gleichgesinnten aus. Ihr Problem teilt sie mit Vielen. Darunter sind auch etliche Frauen, die viel Gewicht verloren haben. Denn auch wenn das Fett verschwindet, bleibt oftmals die viele Haut am Bauch zurück.
Wenn das Bindegewebe geschwächt ist und die Haut erschlafft, bringt auch Training nichts mehr. Die Haut verliert ihre Spannkraft und hängt in Folge dessen lappenartig herunter. Oft kann man auch bei stark Übergewichtigen beobachten, dass sich Fettschürzen bilden, in denen das Bindegewebe den Kampf gegen das Gewicht aufgegeben hat und schlichtweg eingerissen ist.
Unter den überhängenden Hautlappen können sich Pilze vermehren und die ständige Reibung kann Geschwüre verursachen. Vor diesem Hintergrund ziehen viele Betroffene eine plastische Operation in Betracht. Dabei wird die Haut praktisch wieder glatt gezogen und die überschüssige Haut entfernt.
Dr. Pfefferkorn ist ästhetisch-plastischer Chirurg. Er erklärt das Verfahren so: „Die Straffung beginnt mit einem Hautschnitt oberhalb des Schambereichs. Die Länge des Schnittes hängt von der Menge der zu entfernenden Haut ab. Dann wird die Bauchdecke angehoben, und, wenn nötig, die darunterliegenden Bauchmuskeln gestrafft und in ihrer neuen Position fixiert. So kann auch eine schmalere Taille geformt werden. Jetzt wird die Bauchdecke nach unten gezogen und überschüssige Haut, sowie das zugehörige Unterfettgewebe, abgetragen.“
Für die Operation ist eine Vollnarkose nötig. Der Eingriff dauert erfahrungsgemäß zwischen zwei und drei Stunden. Danach sollte der Patient ein bis zwei Tage in der Klinik bleiben. Eine anschließende Schonungszeit von vierzehn Tagen nach dem Eingriff sollte in Betracht gezogen werden und körperliche Belastungen in dieser Zeit vermieden werden. Dazu kommt eine spezielle Art von Mieder, die sechs Wochen lang getragen werden muß.
Nach dem Eingriff wird eine Narbe bleiben. Dr. Pfefferkorn erklärt: „Ein erfahrener Chirurg wird auf Methoden zurückgreifen, bei denen die Narben normalerweise in einem Bereich liegen, wo sie durch Kleidung gut verdeckt werden können, also rund um den Nabel und in der Bikinizone. Außerdem verblassen die Narben über die Zeit.“
Vorteilhaft ist darüber hinaus, dass Kaiserschnitt- oder Blinddarmnarben entfernt und auch Schwangerschaftsstreifen im Unterbauchbereich verschwinden. Neben der Entfernung von Schwangerschaftsstreifen zählen natürlich ästhetische Gesichtspunkte zu den Hauptfaktoren bei der Entscheidung für oder gegen eine Bauchdeckenplastik. In jedem Fall ist es ratsam, die OP bei einem erfahrenen Operateur durchführen zu lassen, der auch die Nachsorge in den Wochen nach der OP gewissenhaft vornehmen kann.
Dr. med. Stephan Pfefferkorn leitet die www.beautymedclinic.de in Schwabach, Regelsbacher Str. 9 am Stadtkrankenhaus, Telefon 09122-188190.
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