sierra leone

Mädchen ohne Namen – Don Bosco prangert Kinderprostitution an

Im Rahmen einer Europatour prangert die weltweite Kinderschutzorganisation Don Bosco die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen an. Allein in Sierra Leone müssen sich 26.000 Mädchen prostituieren. Zuhälter und Freier kämen meist ungestraft davon. „Kinderprostitution ist nicht nur ein afrikanisches Problem, sondern ein globales. Auch in Europa und in Deutschland gibt es Mädchen aus Afrika, die verschleppt und dann missbraucht und ausgebeutet werden“, so Pater Jorge Crisafulli SDB auf einem Pressegespräch bei Don Bosco Mission Bonn zum Thema Kinderprostitution in Sierra Leone. Der 57jährige gebürtige Argentinier leitet das Kinderschutzzentrum Don Bosco Fambul in Freetown. „Für uns sind die Mädchen keine Prostituierten. Sie sind Kinder, die wie Kinder fühlen und Rechte haben. In dem Film „Love“ von Raul de la Fuente sollen die Mädchen ein Gesicht und einen Namen bekommen. Dadurch erhalten sie auch ein...

Einladung | Filmvorführung und Pressegespräch Mädchen ohne Namen – Kinderprostitution in Sierra Leone

2. Mai 2018 auf dem Don Bosco Campus in Bonn 10.00 bis 12.00 Uhr Don Bosco Mission Bonn, Sträßchensweg 3 Gesprächspartner: Pater Jorge Crisafulli SDB, Leiter Don Bosco Fambul, Freetown Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer Don Bosco Mission Bonn Rund 26.000 Mädchen in Sierra Leone gehen der Prostitution nach. Schon Neunjährige müssen ihre Körper verkaufen, um zu überleben. Tausende schaffen in der Hauptstadt Freetown an, auf der Straße, in Bordellen, Nachtklubs oder auf internationalen Fischkuttern. Der Hauptgrund für die Prostitution ist Armut und Hunger. Die Mädchen werden gnadenlos ausgebeutet. „In Sierra Leone werden Mädchen und junge Frauen nicht respektiert. Es ist die bittere Wahrheit, dass ein Hund oftmals mehr respektiert wird als sie“, betont Pater Jorge Crisafulli SDB, der seit 22 Jahren in Westafrika tätig ist. In Freetown leitet der gebürtige Argentinier seit 2016 die Einrichtung Don Bosco Fambul. Hunderte...

SAMINA – "turn a pillow into a donation"

Mit dem Projekt "Eine Zukunft ohne Mangelernährung" unterstützt SAMINA das World Vision Projekt in Sierra Leone und schenkt Kindern eine gesunde Zukunft. Als Partner von World Vision Österreich ist es SAMINA ein großes Anliegen dort zu helfen, wo Hilfe benötigt wird und das fängt bereits bei den ganz Kleinen an. Warum wir helfen? Rund 56 % der Bevölkerung in Sierra Leone ernährt sich von vier oder weniger Nahrungsmitteln. Mit dem World Vision Projekt werden lokale Mütterclubs in Sierra Leone unterstützt. Denn bereits rund 20 % der Kinder leiden aufgrund von Mangelernährung und fehlenden Nährstoffen unter Beeinträchtigungen in ihrer Entwicklung. Dabei wäre vor allem für Kinder und schwangere Frauen eine abwechslungsreiche Ernährung wichtig. Doch es fehlt an Wissen, Saatgut und Möglichkeiten zum Anbau. Was wir geben? Mit dem Kauf von SAMINA Schlaf-Gesund-Produkten werden Mütter mit Gemüsesaatgut, Werkzeug und fachlichem Wissen...

MINDESTENS 350 TOTE DURCH SCHLAMMLAWINE IN SIERRA LEONE – AKTION GEGEN DEN HUNGER STARTET NOTHILFE IN FREETOWN

Hunderte Tote und Tausende Obdachlose, so die erste Bilanz nach tagelangem Dauerregen in Sierra Leone. Notfallteams von Aktion gegen den Hunger sind im Einsatz. Sie versorgen die Menschen mit Hygiene-Sets und sauberem Wasser. Berlin, 15. August 2017. Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Sierra Leone mindestens 350 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 2.000 Menschen wurden obdachlos. Die Opferzahlen werden aller Voraussicht nach noch steigen. Über 1.000 Häuser sind unter Schlammmassen begraben. Seit Sonntag hat es in dem westafrikanischen Land unentwegt geregnet. Besonders hart getroffen hat es die Hauptstadt Freetown. Und...

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