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Open Word: Vollautomatische Schneidemaschinen werden noch flexibler

Bei der automatischen Schneidemaschine A 400 hat sich im Zuge der Bizerba OpenWorld-Strategie einiges getan: Neue Schnittstellen machen es zukünftig möglich, das Gerät mit jeder beliebigen Verpackungsmaschine zu kombinieren. Ralf Steinhilber, Director Food Processing, erklärt: "Dies bedeutet Investitionssicherheit, da der Anwender jederzeit neue Kombinationen realisieren kann und somit bei einem Wechsel der Verpackungsmaschine auf der sicheren Seite ist." Mit der vollautomatischen Schneidemaschine A 400 lassen sich Fleisch, Wurstwaren und Käse portionsgenau schneiden. Der Nutzer muss lediglich das Produkt einlegen und ein Schneidprogramm wählen. Die A 400 schneidet selbsttätig und legt die Portionen in gefächerter oder gestapelter Form direkt auf ein Förderband ab, das zur Verpackungsmaschine führt. Steinhilber: "Dieses Förderband lässt sich leicht demontieren und ist in verschiedenen Größen erhältlich, so dass sich stets ein optimaler...

Interview mit dem Bizerba Experten Ralf Steinhilber zum Thema hygienisches Schneiden

Frank Schmidtbauer (freier Journalist): Was fordert der Kunde an der Frischetheke? Ralf Steinhilber: Händler punkten beim Kunden, wenn sie demonstrieren, dass sie Lebensmittel hygienisch schneiden. Es ist dabei enorm wichtig, dass der Kunde selbst alle Funktionen der Schneidemaschine versteht. Er muss das Gefühl haben, dass auch er die Maschine problemlos reinigen könnte. Das stellt uns beim Konstruieren vor große Herausforderungen. F.S.: Nach welchen Prinzipien konstruieren Sie die Schneidemaschinen? R.S.: Ein Schlüsselbegriff lautet "Hygienic Design". Die GSP ist zum Beispiel absolut unverbaut. Sie hat glatte, geschlossene Flächen und kaum Ecken oder Kanten. Wir haben die Seitenränder des Gehäuses leicht erhöht, damit Flüssigkeiten nicht auf den Fußboden tropfen. An der Anschlagplatte befindet sich eine Abflussrinne. Die Maschine steht auf relativ hohen Füßen, so dass der Mitarbeiter jederzeit auch die Theke reinigen kann....

Gut schmecken und gut aussehen: Worauf es beim professionellen Schneiden ankommt

Frank Schmidtbauer (freier Journalist): Thema Schneiden. Vor welchen Herausforderungen stehen Lebensmittelgeschäfte heutzutage? Ralf Steinhilber: Egal ob Fleischereien, Feinkostabteilungen oder Bäckereien: Sie alle müssen in Zeiten steigenden Wettbewerbs darauf achten, ihre Produkte perfekt zu schneiden und zu präsentieren, um Kunden von ihrem Geschäft zu überzeugen. Die geschnittenen Produkte, etwa Käse- und Schinkenscheiben, müssen appetitlich aussehen und gleichmäßig geschnitten sein. Hier kommen professionelle Schneidemaschinen ins Spiel, die jede Scheibe so gleichmäßig und sauber schneiden wie die Nächste. Das fällt Kunden natürlich auf, und das sind die kleinen Momente, die sie überzeugen. F.S.: Ich möchte das perfekte Schnittbild erreichen. Auf was gilt es zu achten, wenn ich eine neue Maschine unter die Lupe nehme? R.S.: Auf die gesamte Bauweise. Die Komponenten der Maschine, die mit dem Produkt in Berührung...

Bizerba Expertengespräch mit Ralf Steinhilber

Frank Schmidtbauer: Wie haben Sie diese Energieeinsparungen bei Schneidemaschinen erreicht? Ralf Steinhilber: Wir haben zum einen die so genannte lastabhängige Leistungssteuerung entwickelt. Das bedeutet, dass der Motor nur soviel Strom verbraucht, wie auch an Leistung gefordert wird. Legt man ein Produkt ein, das sich leicht schneiden lässt, registriert das die Maschine und gibt entsprechend weniger Kraft an den Motor ab. Erst bei schweren Produkten entfaltet der Motor dann seine volle Kraft, sein volles Drehmoment. Viele Anwender lassen die Maschinen den ganzen Tag im Leerlauf. Hier haben wir es zum anderen geschafft, dass die...

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