polizeigewalt

Michael Oehme: Neues Abtreibungsgesetz in Polen hat zu Protesten geführt

Das polnische Verfassungsgericht hat entschieden, dass Abtreibungen aufgrund von Geburtsfehlern, die einen Großteil aller rechtmäßigen Abtreibungen in Polen ausmachen, verfassungswidrig sind. Die Abtreibungsgesetze des Landes gehörten bereits zu den strengsten in Europa. Die Menschen protestieren und die Polizei setzt massive Gewalt gegen Demonstrantinnen und Demonstranten ein. St.Gallen, 27.10.2020. Abtreibung ist in Polen weiterhin zulässig, wenn das Leben oder die Gesundheit der Mutter gefährdet sind und wenn die Schwangerschaft auf eine verbotene Handlung wie Vergewaltigung zurückzuführen ist. „Die Entscheidung bedeutet, dass Abtreibung in Fällen verfassungswidrig ist, in denen die Mutter das Risiko eingeht, ein schwerkrankes Kind oder ein Kind ohne Überlebenschance zur Welt zu bringen. Einige Stunden nachdem das sehr fragwürdige Urteil verkündet wurde, widersetzten sich Hunderte von meist jungen Demonstranten einem pandemiebedingten...

Ausbildung als Ursache für Polizeigewalt?

Vortrag im Live-Stream zur dunklen Vergangenheit der deutschen Ordnungsmacht und ihres Schulsystems München, 18.06.2020 – Die aktuelle Debatte über Polizeigewalt in den USA ist auch in Deutschland angekommen. In einem Online-Vortrag spricht Dr. Sven Deppisch nun über die Rolle der Polizeischule Fürstenfeldbruck im Nationalsozialismus und Holocaust. Der Tod von George Floyd ließ in den Vereinigten Staaten von Amerika eine Protestbewegung entstehen, die auch in Deutschland eine kontrovers geführte Diskussion entfachte. Im Kern geht es um rassistisch motivierte Polizeigewalt. Eine zentrale Frage lautet, ob Gesetzeshüter entsprechende Denkweisen in ihrer Ausbildung vermittelt bekommen oder ob es dafür andere Ursachen gibt. Als Lehrbeauftragter des Fachbereichs Polizei an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern konfrontiert Dr. Sven Deppisch die angehenden Kommissare des Freistaats mit der Vergangenheit ihrer Institution....

Michael Oehme: Mordverdächtige von George Floyd vor Gericht

Der Mordverdächtige von George Floyd, Derek Chauvin, steht vor Gericht und hat eine Kaution in Höhe von 1,25 Millionen US-Dollar festgesetzt. St.Gallen, 12.06.2020. Der Ex-Polizist aus Minneapolis, der beschuldigt wird, den unbewaffneten schwarzen Mann George Floyd getötet zu haben, ist zum ersten Mal vor Gericht erschienen, wo seine Kaution auf 1,25 Millionen US-Dollar festgesetzt wurde. Die Staatsanwaltschaft nannte die "Schwere der Anklage" und die öffentliche Empörung als Grund für die Erhöhung seiner Kaution von 1 Millionen US-Dollar. „Derek Chauvin wird wegen Mordes und Totschlags zweiten Grades angeklagt. Drei weitere Verhaftungsbeamte werden wegen Beihilfe zum Mord angeklagt. Der Tod von Herrn Floyd im Mai führte zu weltweiten Protesten und Forderungen nach Polizeireformen“, erklärt Kommunikationsexperte Michael Oehme. Chauvin, der weiß ist, kniete fast neun Minuten lang an Floyds Hals, als er am 25. Mai in Minneapolis...

Polizisten fragen nach Postzustellung

Am 06.05.2011 fahren zwei Polizisten in Uniform mit ihrem Streifenwagen beim Verf. vor. Sie seien vom Amtsgericht Dorsten geschickt worden, um zu fragen, ob der Verf. die Ladung zum Gerichtstermin am 26.05.2011 (Prozess wegen angeblichen "Missbrauchs von Titeln") erhalten habe. Chronologie Am 15.04.2011 ist diese Ladung als "förmliche Zustellung", d.h. mit Vermerk des Postboten, in den Briefkasten eingeworfen worden. Am 17.04.2011 hatten deswegen bereits mehrere Personen gegen die "Verfolgung unseres katholischen Glaubens" u.a. bei "Amtsgericht Dorsten" und "Staatsanwaltschaft Essen" protestiert und dabei ganz ausdrücklich auf...

08.10.2010: |

Pressemitteilung http://www.kritische-polizisten.de/

Pressemitteilung http://www.kritische-polizisten.de/ Hamburg, 10. 10. 2010 Stuttgart 21 Die demonstrierenden Menschen empfinden sich nicht nur als das Volk, tatsächlich sind sie das Volk! Die Politik hätte längst Sinn und Zweck dieses aberwitzigen Projektes überdenken müssen. Stattdessen lässt sie die Bürger mit dem Knüppel für ihre eigenen Versäumnisse bestrafen! Hier wurde von Politik und Polizeiführung unverhältnismässig Gewalt angewendet, die von einigen aus der Fassung geratenen Polizei-Führern vor Ort noch einmal übertroffen wurde. Was derzeit seitens der Politik an Unsinn aus der ganzen Autorität ihrer...

Polizeigewalt = Gewalt gegen Polizei?

Besorgnis macht sich in der Politik und bei der Gewerkschaft der Polizei breit. Ein neues Phänomen sei zu beobachten, die/ der BürgerIn rottet sich plötzlich zusammen, und attackiert verbal Polizisten im Einsatz, diese wehren sich dann mit Reizgas und Schlagstöcken (Tagesspiegel 14.08.2010). Hört sich erst einmal unangemessen an, auf jemanden, der Einspruch erhebt, mit einem Schlagstock los zu gehen. Sollte sich doch herumgesprochen haben, dass besonders in Berlin Polizisten gewaltbereiter sind als in anderen Bundesländern? Dass BürgerInnen und Menschen nur als genereller Hinderungsfaktor einer vollkommen entfesselt agierenden...

Berlin Tempelhof: Riesenerfolg für Protestbündnis, aber massive Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten

- Aktion „Squat Tempelhof“ voller Erfolg – tausende protestieren kreativ - Pfefferspray gegen Sitzblockaden und friedliche Demonstranten - Brutale Festnahmen / Festnahmen der Clowns und Sambagruppen - Mehrfach Angriffe auf Pressevertreter Berlin, 20. Juni 2009 – Die an der Massenbesetzung des Flughafen Tempelhof beteiligten Sektionen der Hedonistischen Internationale werten den Protest als vollen Erfolg. Tausende Menschen feiern eine bunte Party am Zaun des Flughafens und reklamieren die Freifläche für alle Menschen in der Stadt. Beim übertriebenen Polizeieinsatz kommt es jedoch zu massiver Gewalt gegen Demonstranten...

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