jan marsalek

Der Fall Wirecard - Der Hintergrund des größten Wirtschaftsskandal in der deutschen Geschichte

Jannine Benkhardt und Dr. Reinhard Bunselmeyer erklären in "Der Fall Wirecard", was es mit dem Skandal um die Firma Wirecard wirklich auf sich hatte. Seit 2014 recherchiert der Investigativreporter Dan McCrum von der Financial Times über die Geschäfte des Zahlungsdienstleisters Wirecard, seit 2015 veröffentlicht er eine Serie von gewissenhaft recherchierten Artikeln. Seine Hinweise auf kriminelle Machenschaften werden ignoriert. Im Jahr 2020 fliegt der Schwindel jedoch auf, und ein Abgrund von Lügen und Bilanzbetrug wird sichtbar. Es handelt sich um Deutschlands bisher größten Finanzskandal. Erst jetzt beschäftigt sich die Öffentlichkeit mit den beiden Männern, die Wirecard verkörpern. Alle Kontrollinstanzen haben in diesem Fall versagt, und Politiker ließen sich von Lobbyisten einspannen, um die Wirecard-Geschäfte im Ausland zu fördern. Die fachlich nicht qualifizierten Aufsichtsräte von Wirecard erwiesen sich, so zeigt das...

Jan Marsalek - dauerhafter Aufenthalt in Russland eher unwahrscheinlich

Spekulationen über den dauerhaften Aufenthaltsort des gesuchten Wirecard-COO Jan Marsalek gibt es viele. Derzeit fokussieren sich die Medien auf Russland. Angeblich soll Marsalek sich nahe Moskau unter dem Schutz des russischen Geheimdienstes aufhalten, gesehen wurde er dort allerdings bisher nicht. Es gibt Expertenmeinungen, die logisch nachvollziehbar eindeutig gegen diese Theorie sprechen. Würde die russische Regierung die eigene Reputation wirklich so leichtsinnig gefährden, um einen Wirtschaftskriminellen zu schützen? Gerade für den Kreml, der wegen Belarus aktuell ohnehin auf der weltpolitischen Bühne unter Beschuss steht, ist das unwahrscheinlich. Möglich ist allerdings, das Jan Marsalek sich unter dem Schutz einer eigens angeheuerten privaten Söldnertruppe zeitweise in Russland aufhalten könnte. Mit einem gesunden Finanzpolster und diversen Kontakten zu Oligarchen kann Marsalek jederzeit mittels eines Privatjets ein- und...

Wirecard - sensible Daten reicher Kunden zur Erpressung verwendet?

Während die Datenlage zum geflüchteten COO Jan Marsalek in Europa eher dünn sind verdichten sich die Hinweise wirtschaftskrimineller Aktivitäten der Wiricard-Akteure in Asien. Zug um Zug kommen immer mehr Details der Wirecard Akteure ans Tageslicht. Setzt man die Puzzleteile der derzeitige Informationslage zusammen wird schnell klar, dass die Aschheimer Zentrale des Zahlungsanbieters durchaus über Unregelmäßigkeiten informiert war. Insidern zufolge sollen Anschuldigungen europäischer und zahlreicher asiatischer Kunden gegen das Dax-Unternehmen den Vorständen gemeldet worden sein. Angestellte wurden unter Androhung von Kündigungen angehalten zu schweigen da diese Vorgänge der betrieblich vereinbarten Schweigepflicht unterliegen, so ein Ex-Mitarbeiter aus Singapur. War da nicht was? Asien war doch das Steckenpferd des geflüchteten COOs Jan Marsalek , oder? Ein Schelm der Böses denkt. Hört man sich in asiatischen Sicherheitskreisen...

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