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jäger

03.12.2017: | |

Jäger sind keine Sachverständigen

Kommentar von Ellen Renne: Diese "Hetzjagd" und Panikmache gegen den Wolf ist schon unerträglich! Zum anderen stellt sie auch den gesunden Menschenverstand einiger Politiker stark infrage. Da wird ein toter (!), mit "hoher Wahrscheinlichkeit" Wolf zur "potenziellen Gefahr" und "Chefsache" erklärt. Wie viele Menschen sind denn in Deutschland durch den Wolf schon verletzt oder getötet worden? Vielleicht könnten sich Jäger, Schäfer und Politiker in diesem Zusammenhang gleich dafür einsetzen, dass alle Hunde, Katzen, Kühe und was da sonst noch reichlich Menschen geschädigt oder getötet hat, auf den Index kommt. Nicht wegen mir, mehr wegen der Menschen, die eine friedliche Koexistenz mit anderen Lebewesen ablehnen, weil sie unter Angstneurosen leiden. Was sollen denn die armen Viecher sagen, die dem Menschen ausgeliefert sind!? Um irgendetwas Krankmachendes zu übertragen, muss nicht erst der Wolf kommen. Das schafft man in Deutschland schon...

Wegweisend für Europa - keine Fuchsjagd im Jagdjahr 2015/16 in Luxemburg

Keine Fuchsjagd in Luxemburg Auch im neuen Jagdjahr ab dem 1. April werden in Luxemburg keine Füchse gejagt. Wildtierschutz Deutschland begrüßt die Entscheidung der Regierung die Fuchsjagd zunächst für ein Jagdjahr auszusetzen ausdrücklich: "Meister Reineke hat damit erst einmal Ruhe vor oftmals grausamen Nachstellungen mit Flinten, Fallen und Hunden", erläutert der Vorsitzende Lovis Kauertz. Das zuständige Ministerium vertritt die Ansicht, dass die Fuchsjagd aus ökologischer Sicht sinnlos ist, Pelze heute nicht mehr begehrt sind und damit kein vernünftiger Grund für die Bejagung des Fuchses besteht. Damit folgt es der Position namhafter Wissenschaftler, die schon seit geraumer Zeit darauf hinweisen, dass der Fuchsbestand sich unabhängig von jagdlichen Eingriffen entwickelt: Werden Füchse stark bejagt, so steigen durch die Zerstörung des Sozial- und Reviersystems die Geburtenraten stark an; selbst dratische Verluste werden dadurch...

Büdinger Jagdaktionismus fördert Ausbreitung von Wildtierkrankheiten

Wildtierschutz Deutschland - Wie in der Wetterauer Zeitung zu lesen war, plant der Jagdverein Hubertus, Kreis Büdingen/Hessen, eine Massentötung von Füchsen, um die Verbreitung vereinzelt auftretender Fälle von Staupe und Räude einzudämmen. "Wir halten den Aktionismus des Vorsitzenden Jägers Mohr für nicht nur ethisch, sondern auch epidemiologisch bedenklich: Erfahrungen zeigen, dass die Jagd auf Füchse bei der Bekämpfung von Wildtierkrankheiten kontraproduktiv ist", erklärt Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland. In den 1970er Jahren gab es regelrechte Fuchsvernichtungsaktionen, bei denen man selbst vor der Vergasung ganzer Fuchsfamilien im Bau nicht Halt machte. Ziel war es damals, die grassierende Tollwut einzudämmen. Nach fast zwei Jahrzehnten gnadenloser Fuchsbekämpfung hatte sich die Tollwut noch schneller ausgebreitet als vor Beginn der Tötungsaktionen. Erst durch den flächendeckenden Abwurf fuchsfreundlicher Impfköder...

Luchs im Harz: Jäger sehen ihre Beute gefährdet

Wildtierschutz Deutschland Jäger sorgten einst für die Ausrottung des Luchses in Deutschland - im Harz wurde der letzte Luchs 1818 erlegt. Jetzt, wo die Wiederansiedlungsbemühungen des Naturschutzes Früchte tragen und im Nationalpark wieder eine überlebensfähige Luchspopulation lebt, wenden sie sich erneut gegen die Wildkatze: In den letzten Tagen war zu lesen, dass die Jägerschaft sich um Rehe und Hirsche sorge, die vom Luchs gerissen werden. Luchse sind die besseren Jäger Dabei argumentiert die Jägerschaft gerade mit der vermeintlichen Überpopulation von Reh- und Rotwild, wenn es um die Rechtfertigung der Jagd geht: Aufgrund...

Dr. Haffa & Partner übernimmt Kommunikation für Mückenschutzspezialisten AMPLECTA in Deutschland

München, 23. Februar 2015 ---- Die Münchner Kommunikationsagentur Dr. Haffa & Partner übernimmt ab sofort die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland für den Mückenschutzspezialisten Amplecta Europe GmbH. Ein Fokus der Aktivitäten wird auf der Fachhandelskommunikation liegen, da die Amplecta-Produkte für Profi-Mückenschutz primär im stationären Fachhandel erhältlich sind. Ziel der Kommunikationsmaßnahmen ist es, die Medienpräsenz von Amplecta zu erhöhen, mehr Fachhändler zu gewinnen und so die Verfügbarkeit der hochwirksamen Produkte in ganz Deutschland für Endkunden flächendeckend zu gewährleisten. Bisher...

Wildtierschutz Deutschland kritisiert geplantes Fuchsmassaker in Euskirchen

Fuchsmassaker in Euskirchen geplant Wie die Kölnische Rundschau in ihrer Online-Ausgabe am 21.Januar berichtet, sollen bei einer durch Hegeringleiter Johann Jütten (Hellenthal) anberaumten revierübergreifenden Fuchsjagd am 7./8. Februar (auf der Seite des Hegerings heißt es am 14.-16. Feb.) in 300 Revieren im Kreis Euskirchen etwa 100 Füchse erschossen werden. Der Jägermeister "halte des Fuchsbestand für zu hoch". Ziel sei es die Verbreitung des Fuchsbandwurms einzudämmen. Dazu erklärt Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland: "Die Argumentation des Hegeringleiters ist hanebüchen! Es gibt keine haltbaren Belege dafür,...

10 Jahre Jägervereinigung Oberhessen: großer Festakt mit über 150 Jagdhornbläsern in Grünberger Gallushalle

Grünberg, 10. Juli 2014 – Mit einem großen Festakt mit Bläsertreffen begeht die Jägervereinigung Oberhessen e. V. (JVO) am Samstag, 19. Juli 2014 ihr zehnjähriges Gründungsjubiläum. Zu den Feierlichkeiten im großen Saal der Gallushalle in Grünberg erwartet die JVO rund 300 geladene Gäste, darunter mehr als 150 Jagdhornbläser. Als Ehrengäste sind angekündigt: Anita Schneider, Landrätin im Landkreis Gießen, Dr. Jürgen Ellenberger, Präsident des Landesjagdverbandes Hessen, sowie der Bundes- und Landesbläserobmann Jürgen Keller. Neun Bläsergruppen aus Mittelhessen werden bei der Jubiläumsfeier der Jägervereinigung...

Einsatz für den Artenschutz: Jägervereinigung startet Uhu-Auswilderungsprojekt

Grünberg, 1. Juli 2014 – Die Jägervereinigung Oberhessen e. V. bringt den Uhu zurück nach Oberhessen. In enger Zusammenarbeit mit der Greifvogelwarte Feldatal startete der Verein Ende Juni ein Auswilderungsprojekt, mit dem die einst fast ausgerottete größte europäische Eule in Mittelhessens Wäldern angesiedelt werden soll. Ziel des Projektes ist es zum einen, eine durch die Verfolgung des Uhus unbesetzte Nische im Lebensraum Wald wieder zu füllen. Zum anderen wollen die Jäger der rasanten Zunahme von Fuchs und Waschbär entgegenwirken. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war der „König der Nacht“ vom Aussterben bedroht....

Ist der Landesjagdverband ein Tierschutzverein?

Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen will über seine vermeintliche Eigenschaft als "Tierschutzverein" ein Verbandsklagerecht beim Land NRW erstreiten, um bei Belangen des Tierschutzes (also zum Beispiel bei der Einschränkung des Jagdrechts) stärker einbezogen zu werden. Begründet wird das damit, dass Jagd und Tierschutz kein Widerspruch seien. So nachzulesen auf der Webseite des Verbandes. Dazu Lovis Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland: "Tierschutz bedeutet Tiere zu schützen, davor, dass ihnen Schmerzen, Leid oder Schaden zugefügt wird. In der Natur der Jagd liegt es aber, dass genau das Gegenteil der...

Saarland: Die Jagd sind wir

"Wir sind hier, um zu zeigen, wie wichtig uns diese Freizeitbeschäftigung, diese Passion, diese Lebenseinstellung ist." Dieses Zitat des Vorstandsmitglieds des Deutschen Jagdverbandes, Hoffmann, offenbart, worum es bei der Jagd geht. Es geht den Jägern nicht um die Regulierung von Wildtierbeständen, es geht nicht darum die Artenvielfalt zu erhalten und es geht schon gar nicht um Naturschutz oder gar Tierschutz - es geht einfach darum, sich in seiner Freizeitbeschäftigung nicht einschränken zu lassen. Alles andere hält einer wissenschaftlichen Überprüfung auch nicht stand. Nicht nur die Entwicklung von Waschbär- oder Wildschweinbeständen...

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