historische Romane

Stefan Schäfer: »Das Rätsel von Oaks Cross«

Bevor die Redakteure der Literaturplattform www.leserkanone.de ein Buch rezensieren, durchstöbern sie üblicherweise erst einmal das Internet, um einige zusätzliche Hintergrundinformationen aufzuspüren, die nicht selbst im Buch aufgeführt wurden. Dass sie dabei mal ein Buch in die Hände bekommen würden, das auf Anhieb nur zehn Suchtreffer zu Tage fördert, hätten sie sich nicht träumen lassen. Und dennoch ist es nun soweit gekommen, denn über »Das Rätsel von Oaks Cross" aus der Feder von Stefan Schäfer war tatsächlich so gut wie gar nichts zu finden. Ein echter Geheimtipp womöglich? Die Leserkanoniere haben hiere Mitarbeiterin Karoline darauf angesetzt, einmal herauszufinden, ob es sich tatsächlich um ein Kleinod im Verborgenen handelt: Die Voraussetzungen schienen gut, da der 1982 geborene Stefan Schäfer als Musiker, bekennender Anarchist und Mitglied der PARTEI per se ein paar Grundmerkmale mitbrachte, die ihn aus der breiten...

Kerstin Groeper: »Der scharlachrote Pfad«

Im Regal von »Otto Normalbuchleser« kommen heutzutage historische Romane, in denen es um Indianer geht, vermutlich eher selten vor. Das war nicht immer so, denn in der Vergangenheit gab es ab und zu Popularitätsschübe, die eine Weile anhielten und dann wieder abebbten. Dennoch existiert das Genre weiter, und engagierte Autoren und Verlage bemühen sich mit großem Aufwand, die Nische zur vollen Zufriedenheit der Fans zu bedienen und das darüber hinausgehende Ziel, Kulturen zu bewahren, aufrechtzuerhalten. Da die Redakteure der Literaturplattform www.leserkanone.de gerne einen Blick über den Tellerrand werfen, haben sie sich einmal in dem Genre umgesehen und dem Buch »Der scharlachrote Pfad« von Kerstin Groeper gewidmet. Kerstin Groeper, deren Vater bereits schriftstellerisch aktiv war, stammt zwar ursprünglich aus Berlin und lebt heute in München, verbrachte jedoch einige Zeit ihres Lebens in Kanada, wo sie mit den dortigen Indianern...

Bettina Szrama: »Die Magnatin«

Nicht viele historische Figuren waren für Künstler aller Arten so inspirierend wie die »Blutgräfin« Elisabeth Báthory, die vor rund 400 Jahren in Ungarn als Serienmörderin verurteilt wurde und nach unterschiedlichen Zeugenaussagen ein paar Dutzend, nach anderen Aussagen sogar mehrere hunderte Mädchen getötet haben soll. Erste literarische Aufarbeitungen gab es schon vor 200 Jahren, in moderneren Erwähnungen wurde sie von prominenten Autoren wie Bram Stokers Neffen Dacre, Fantasy-Spezialist Kai Mayer und Marathonschreiber Wolfgang Hohlbein aufgegriffen, der Schwede Thomas Forsberg benannte seine Band nach der Gräfin und begründete ein ganzes Musikgenre, die Computerspieleschmiede Blizzard baute sie in den zweiten Teil ihrer Erfolgsserie »Diablo« ein ... und das ist nur ein Bruchteil ihrer modernen Erwähnungen. Relativ oft beschränkten sich die Darstellungen auf einen vollkommen entarteten Geist und das angebliche Baden in Blut. Historienroman-Fachfrau...

Interview mit Autor Frank Arlt

In seinem Roman »Die Tränen der Hexen« führt Autor Frank Arlt seine Leser an die Grenze des fünfzehnten Jahrhunderts zum sechzehnten. Das Buch ist seit einigen Monaten als E-Book erfolgreich und wird im Herbst vom Verlag Prolibris auch als Taschenbuch veröffentlicht. Im Interview mit der Leipziger Literaturplattform www.leserkanone.de sprach Arlt über sein Werk, über die Zeit der Hexenverfolgung und Hexenprozesse sowie die aufwändige Entstehungsgeschichte eines historischen Romans. – Herr Arlt, vermutlich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von Ihrem aktuellen Buch genommen. Könnten Sie unseren Lesern...

Buch/eBook aktuell! Der PILGERSOHN der WEINGRÄFIN – Historischer Roman über Lebensart, Erotik & Glauben im Orient um 1500

Im zweiten Band der Weingräfin-Saga erzählt der als verschollen geltende Sohn der Weingräfin, Florin von Meinmahr, seine abenteuerliche Pilgerfahrt ins Heilige Land und nach Jerusalem, welche Stadt er erst nach Verschleppung in die Wüste und Versklavung bei einem Beduinenstamm erreicht. Dass ein Schwerpunkt dieses historischen Romans auf Erotik und Sexualität liegt, verwundert nur auf den ersten Blick, denn in dieser Hinsicht ließen sich die Orientalen nur von den Indern übertreffen. Das zeigen die etlichen sinnlichen Schilderungen in der authentischen Sprache des Mittelalters, die an Deutlichkeit, Deftigkeit und Eindeutigkeit...

Buchlese-Event mit Pep: Lieder + Texte mit Wein aus dem WEINGRÄFIN-Roman von Norbert F. Schaaf - Buchhandlung zeilenreich, Kobl.

Die Buchlesung am Freitagabend in der Buchhandlung zeilenreich in Koblenz (16.11.2012) brachte dreifachen Hoch-Genuss: Zur Lesung aus seinem historischen Roman „Das GEHEIMNIS der WEINGRÄFIN“ sang der Autor Norbert F. Schaaf peppige bis frivole originale Volkslieder aus dem Mittelalter bei gleichzeitiger Weinprobe durch das Weingut Johannes Müller aus Koblenz-Güls. Nach einer Anekdote in Kowelenzer Mundart, dem ersten Lied über einen Winzer, der einen Pfaffen bei seiner Frau in der Kammer überrascht, sowie den ersten Sätzen aus seinem historischen Roman hatte der Autor sofort die Lacher auf seiner Seite und das Publikum für...

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