emotionale Keynotes

Werde bloß nicht glücklich - sonst verlierst du den Anschluss

Warum Glück in unserer Leistungsgesellschaft verdächtig geworden ist - und wie ich im Schlafanzug mit Esel Sven das echte Leben fand. Stell dir vor, du sagst im Meeting: "Ich bin zufrieden. Ich brauch gerade gar nicht mehr." Was passiert? Stirnrunzeln. Unsicherheit. Vielleicht sogar: Mitleid. Denn in einer Welt, in der Selbstoptimierung zur Normalität geworden ist, klingt Zufriedenheit und Glück verdächtig nach Stillstand. Und Stillstand, so hat man uns beigebracht, ist der Anfang vom Ende. Ich nenne das: Die Glückslüge. Die stille Übereinkunft, dass man nur dann wertvoll ist, wenn man rennt. Optimiert. Vergleicht. Dass man bitte alles will, aber nie genug hat. Denn wer sagt "Ich bin angekommen", läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Karriere, Netzwerk, Sichtbarkeit - das Hamsterrad dreht sich weiter. Und du? Du sollst mitlaufen. Glücklich sein kannst du später - im Sabbatical oder irgendwann in der Toskana. Ich war auch Teil...

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