bioökonomie

Niederösterreich und Brandenburg loten Zusammenarbeit bei Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft aus

Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg, und Niederösterreichs Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger trafen sich heute zu einem Arbeitsgespräch im Palais Niederösterreich in Wien. Sowohl Niederösterreich als auch Brandenburg setzen stark auf Branchennetzwerke, um die wirtschaftliche Entwicklung in den jeweiligen Bundesländern zu stärken. Beide Regionen haben wirtschaftliche Stärkefelder und Branchennetzwerke in den Bereichen Lebensmittel, Kunststoff, Metall, Mechatronik und setzen auf die Stärkung von Bioökonomie. Das Thema erneuerbare Energie nimmt in beiden Ländern einen sehr hohen Stellenwert ein. Daher stand das Ausloten engerer Kooperation zwischen den Branchennetzwerken Brandenburgs und Niederösterreichs im Mittelpunkt des Gesprächs. „In Niederösterreich gibt es 560 Clusterpartner mit über 83.000 Beschäftigten, die heuer bereits 44 neue Kooperationsprojekte unter anderem in den...

Polymere für die Kreislaufwirtschaft: Ceresana-Studie zum Weltmarkt für Biokunststoffe

Kompostierbares Einweggeschirr, Mulchfolien, die auf dem Acker verrotten oder Fischernetze, die sich mit der Zeit einfach auflösen: sind Biokunststoffe die Lösung der Abfallprobleme? Auf Kunststoffe aus Zuckerrohr, Kartoffelstärke oder anderen nachwachsenden Rohstoffen werden große Hoffnungen gesetzt. Biopolymere erobern immer mehr Anwendungsgebiete und erzielen deutlich höhere Wachstumsraten als herkömmliche Standardkunststoffe. Ceresana hat bereits zum sechsten Mal den dynamisch wachsenden Weltmarkt für „grüne“ Polymere untersucht: Die Analysten erwarten, dass der Biokunststoff-Umsatz bis zum Jahr 2030 auf rund 8,1 Milliarden US-Dollar wachsen wird. Schlüsselrolle für die EU-Kreislaufwirtschaft Kunststoffe und Verpackungen sind zentrale Produktgruppen für den „Aktionsplan Kreislaufwirtschaft“, den die EU-Kommission im Rahmen des „Green Deal“ im Frühjahr 2020 veröffentlicht hat. Um die Wegwerf-Gesellschaft zu überwinden...

Internationale Konferenz in Potsdam zu Rohstoffen der Zukunft

Wirtschaftsförderung Brandenburg erwartet über 100 Teilnehmer aus zahlreichen europäischen Ländern Bio-Reststoffe als Rohstoffe der Zukunft – etwa Windeln aus Stroh? Düngemittel aus Gefieder? Das ist längst keine Utopie mehr. Bisher ungenutzter organischer Abfall kann zu wertvollem Rohstoff werden, der Kunststoffe aus recyceltem Plastik ersetzt. Wie das geht und welche Märkte für biobasierte Produkte am aussichtsreichsten sind - das ist Thema der zweiten internationalen Konferenz zum Thema Bioökonomie, der „2nd Biobased Economy Conference“. Hauptveranstalter der morgigen Konferenz in Potsdam ist die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB). Mehr als einhundert Teilnehmer aus einem Dutzend europäischer Länder haben sich bereits angemeldet, um gemeinsame Zukunftsprojekte für wirtschaftlichen Erfolg bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt anzustoßen. „Biobasierte Rohstoffe sind ein Zukunftsthema. Wir wollen in Brandenburg gerne...

12.10.2016: | | | |

Die Zukunft gehört der Bioökonomie: GISBERT auf den Designers' Open Leipzig (22.10.2016)

Unter dem Motto "Spitzencluster meets Spitzendesign - die Zukunft gehört der BioEconomy" ist GISBERT - das Projekt zur Gründungsförderung im Bereich Bioökonomie am 22. Oktober 2016 auf den Designers' Open in Leipzig (Stand GS37) vertreten. Neben der Ausstellung von Prototypen und Design zum Anfassen präsentiert GISBERT ein Rahmenprogramm zu den Themen "Einsatzmöglichkeiten und Design von Biokunstoffen", "Buche in Bestform" sowie "BioEconomy - wie design ich meine Existenzgründung?" GISBERT, das von der HHL Leipzig Graduate School of Management gemeinsam mit dem Partner BCM BioEconomy Cluster Management GmbH organisierte Projekt...

Neue Wege der Abwassernutzung

(Mynewsdesk) Essen/Zwingenberg 20.01.2015. Emschergenossenschaft und BRAIN forschen an Möglichkeiten zur weiteren Nutzung von Abwasser durch biotechnologische Verfahren. Hierdurch soll unter anderem die Energieausbeute gesteigert sowie spezielle Öle für die Nutzung als Hochleistungsadditive in der Schmierstoffindustrie gewonnen werden. Die Untersuchungen werden im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten strategischen Allianz ZeroCarbFP (ZeroCarbon Footprint) gefördert. Parallel zu den Forschungsarbeiten mit dem Biotechnologie-Unternehmen BRAIN im Bereich Abwassernutzung ist die Emschergenossenschaft...

BioÖkonomie 2030 - Eurotrans-Bio

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert in der 10. Ausschreibungsrunde im Rahmen des ERA-Nets Eurotrans-Bio zusammen mit Forschungsförderern aus verschiedenen EU-Mitgliedsländern ausgewählte transnationale Kooperationsprojekte im Bereich der Biotechnologie. Antragsberechtigt sind in erster Linie KMU. Größere Unternehmen und Forschungseinrichtungen können sich in Verbundprojekten zusammen mit mindestens zwei KMU aus mindestens zwei teilnehmenden Partnerländern an der Ausschreibung beteiligen. Gefördert werden anwendungsorientierte, wissen- und wirtschaftlich risikoreiche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben...

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