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Abgasskandal: Weiterer Rückruf bei Porsche. Ruiniert das Software-Update die Motoren?

Bremen/Stuttgart,18.05.2018 Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat am 14.05.2018 und 16.05.2018 für Porsche der Modellreihen Cayenne und Macan weitere Rückrufe wegen Abgasmanipulationen angeordnet. Betroffen sind V6 und V8 Diesel, die bereits mehrfach durch illegale Abschaltvorrichtungen aufgefallen sind. HAHN Rechtsanwälte führt im Zusammenhang mit beiden Motorenmodellen bereits Klageverfahren gegen Audi und Porsche. Betroffene Kunden müssen nun befürchten, dass sie gezwungen werden, ein Softwareupdate vornehmen zu lassen, das im Verdacht steht, wichtige Komponenten des Abgasrückführungssystem auf Dauer zu zerstören. „Wir gehen davon aus, dass über die gesamte Modellpalette des VW-Konzerns hinweg die großen V6 und V8 Dieselaggregate mit illegalen Abschaltvorrichtungen ausgestattet wurden, um die Euro-Norm 6 zu erhalten. Dies betrifft auch Fahrzeuge, die noch nicht zurückgerufen wurden, z.B. den Audi A8. In diesem Zusammenhang führen...

Niederlage für VW: Unabhängiger Sonderprüfer darf im Dieselskandal ermitteln

Mit dem Beschluss vom 20.12.2017 (Az: 1 BvR 2754/17) lehnt das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) einen Antrag des VW-Konzerns auf Erlass einer einstweiligen Anordnung, mit der verhindert werden sollte, dass ein unabhängiger Sonderprüfer im Dieselskandal tätig wird, ab. Damit hat das BVerfG noch vor der Entscheidung über die von VW eingereichte Verfassungsbeschwerde entschieden, dass der Sonderprüfer im Dieselskandal ermitteln darf. Aktionäre gewinnen gegen den Konzern: Unabhängiger Sonderprüfer wird eingesetzt Lange Zeit über hatten VW-Aktionäre erfolglos versucht, einen unabhängigen Sonderprüfer durchzusetzen: Der Konzern selbst ließ die Vorgänge intern von der US-Kanzlei Jones Day untersuchen und wehrte sich mit allen Mitteln gegen Einsetzen eines unabhängigen Sonderprüfers. Das Oberlandesgericht (OLG) Celle hat nun den Aktionären in zweiter Instanz Recht gegeben und die Sonderprüfung mit Beschluss vom 08.11.2017 angeordnet...

Diesel-Skandal: Rücktritt vom Kaufvertrag führt zu Erstattung des Kaufpreises

Nach einem aktuellen Urteil des Landgerichts (LG) Dortmund vom 02.10.2017 (Az: 12 O 45/17) können Fahrzeuginhaber, die ein vom Abgasskandal betroffenes Auto haben, vom Kaufvertrag zurücktreten und bekommen im Rahmen der Rückabwicklung den Kaufpreis erstattet. Kundenrechte gestärkt: Kaufpreiserstattung durch Rückabwicklung Im Streitfall hatte die Klägerin im März 2015 einen gebrauchten VW Tiguan 2,0 TDI 103 zum Preis von 16.950 Euro erworben. Mit anwaltlichem Schreiben vom Dezember 2015 erklärte sie die Anfechtung des Kaufvertrages wegen arglistiger Täuschung: In dem Fahrzeug war ein Dieselmotor EA 189 verbaut, der mit einer Software ausgestattet ist, die den Abgasausstoß im Prüfstand beeinflusst. Die Klägerin hatte zunächst eine Frist zur Nachbesserung gesetzt – ein dringend notwendiger Schritt zum Erreichen des gewünschten Ziels. Diese Frist wurde von den Beklagten nicht eingehalten. Das LG Dortmund urteilte wie folgt: „Die...

Neues verbraucherfreundliches Urteil im VW Abgasskandal

Neues verbraucherfreundliches Urteil im VW – Abgasskandal Das LG Krefeld gewährt mit Urteil vom Oktober 2017 dem Käufer eines vom VW-Abgasskandal betroffenen Modells, die Rückerstattung des Kaufpreises abzüglich des Nutzungsersatzes. Betroffener VW-Fahrer setzt sich erfolgreich gegen den Diesel – Skandal zur Wehr Der Kläger hatte im April 2012 bei einem VW-Händler einen VW Golf Variant 2,0 l TDI zum Preis von 26.500 € gekauft und nach Zahlung im Oktober 2012 übergeben bekommen. In diesem Modell wurde von VW ein 2,0-Liter-Dieselmotor vom Typ EA 189 eingebaut, der wie mittlerweile bekannt ist, über eine manipulierte...

myRight bereitet VW Sammelklage vor

myRight, die Verbraucherplattform aus Hamburg, bereitet jetzt die VW Sammelklage vor. Jeder, der ein Dieselfahrzeug hat, mit oder ohne VW Software Update, kann sich bis 30.6.2017 bei myRight melden und sich einfach online der VW Sammelklage anschließen. Kaufvertrag und andere Unterlagen können bequem online hochgeladen werden. Gemeinsam mit mehr als 25.000 Klägern kann man dann um eine anständige Entschädigung streiten. Trotz VW Software Update ist das Dieselauto immer noch umweltunfreundlich und hat ausserdem einen höheren Treibstoffverbrauch, ein geringeres Drehmoment, Schwierigkeiten mit dem Abgasrückführungsventil (AGR),...

VW-Abgasskandal: Berliner lassen über 100 Millionen Euro auf der Straße liegen

Der Hamburger Rechtsdienstleister MyRight.de ermöglicht deutschen VW-Kunden ohne eigenes Risiko Schadensersatzansprüche gegen den Konzern geltend zu machen. Bis zu 2,8 Millionen Fahrzeuge sind vom Abgasskandal betroffen, schätzungsweise etwas mehr als 68.000 davon fahren durch Berlin. MyRight ist seit jeher der Meinung, dass nicht nur VW-Kunden in den USA, sondern auch die Kunden in Deutschland ein Recht auf Schadensersatz gegen VW haben. Jetzt hat erstmalig auch ein Gericht deutschen Kunden Schadensersatz zugesprochen, indem es Kunden erlaubt hat, ihr Auto zurückzugeben (LG Krefeld, Urt. v. 14.09.2016, Az. 2 O 72/16 und 83/16)....

Steinbock & Partner: Erste Klagen zum VW-Skandal in Würzburg eingereicht – Regionalmedien berichten

Rechtsanwalt Dr. Alexander Lang von der Würzburger Kanzlei Steinbock & Partner hat am 5. April 2016 die ersten zwei von rund 50 vorliegenden Klagen gegen VW wegen des „Abgasskandals“ eingereicht. Unter anderem berichten die Sender Bayern 2 und BR über die Strategien der Kanzlei und die Chancen für betroffene Kfz-Halter. Seit dem „VW-Abgasskandal“ vom September 2015 werden deutschlandweit Klagen von Verbrauchern eingereicht – auch in Würzburg sind betroffene Kfz-Halter aktiv und lassen sich anwaltlich vertreten. Rechtsanwalt Dr. Alexander Lang von der Kanzlei Steinbock & Partner reichte am 5. April die ersten beiden Klageschreiben...

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