Zombieunternehmen

k3 mapa: Sind Sie auf 2022 vorbereitet ?

Wiesbaden, 14. November 2021. Wir haben in unserer letzten Pressemitteilung erläutert, dass wir fest daran glauben, dass die – weiter anziehende - Inflation nicht temporär sein wird, sondern auch in den kommenden Jahren eine große Rolle spielen wird. Und auch die existierenden Unsicherheiten in den Lieferketten werden in den kommenden Jahren weiterhin präsent sein. Wie gut sind Sie auf die kommenden Jahre vorbereitet ? In unserer letzten Pressemitteilung haben wir dargelegt, dass beides – ungezügeltes Geldmengenwachstum & gestörte Lieferketten – die Inflation für eine längere Zeitschiene anheizen werden und diese Entwicklung durch die Zentralbanken akzeptiert wird, da es hilft den nicht tragbaren, hohen globalen Schuldenstand zu reduzieren. Die anziehende Inflation und die gestörten Lieferketten könnten die Annahmen Ihres Budgets radikal ändern. Wir empfehlen Ihr 2022 Budget zu überprüfen und die folgenden Fragen im Detail...

Ein Jahr Corona - was vom Mittelstand übrigbleibt

- Marktbereinigung wird schneller gehen, Insolvenzen werden ansteigen - Unternehmen, die Corona überleben, werden mittel- bis langfristig gestärkt - Insolvenz in Eigenverwaltung nicht auf dem Radar Nach einem Jahr Pandemie wird deutlich: Die aktuellen Coronahilfen erreichen nach Einschätzung der Sanierungsexperten von Planer & Kollegen in den meisten Fällen nicht ihr Ziel. In vielen Fällen werden die Coronahilfen nicht ausreichen, die vorliegenden Insolvenzgründe (Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung) zu beseitigen. In diesen Fällen besteht die Insolvenzantragspflicht unverändert fort. Nur vielen Unternehmer und auch deren Beratern ist das so nicht bekannt. Die Folge: Unternehmer und Berater begehen dann Insolvenzverschleppung, was zu möglichen strafrechtlichen Folgen führen kann aber auch zur persönlichen Haftung für die hieraus entstehenden Schäden. Die Haftungsbegrenzung einer GmbH wirkt damit nicht mehr. Und wenn Coronahilfen...

Olaf Haubold, Cooperative Consulting eG: IW meldet 5.000 Zombieunternehmen, auch Genossenschaften dabei?

Amt Wachsenburg, 25.03.2021. In den letzten Tagen gingen verstörende Meldungen von Zombieunternehmen durch die Presse. Zombies kennt man als Untote bisher nur aus Horrorfilmen, wer immer sich so etwas anguckt. Jetzt kam die Meldung vom renommierten Institut der deutschen Wirtschaft IW: 14. März 2021, 19:05 Uhr – Zombie-Alarm: Die Hilfen der Bundesregierung halten 5000 Firmen am Leben, die eigentlich schon pleite seien, warnt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). „Tausende Firmenpleiten und "Zombieunternehmen" Viele Unternehmen hätten der Krise trotz der Insolvenzaussetzung und der Staatshilfen nicht standhalten können: 2020 gingen laut IW etwa 16.300 Unternehmen pleite. Dazu kämen weitere 5000 "Zombieunternehmen": Das sind Firmen, die durch Hilfen künstlich am Leben gehalten werden, für die es aber kaum eine Perspektive gibt. Die Bundesregierung hatte wegen der Corona-Pandemie die Pflicht zur Anmeldung von Firmenpleiten ausgesetzt...

Die Insolvenzantragspflicht weiter hinauszuschieben führt erst recht zur Insolvenz

1. Überschuldete Unternehmen werden in Zahlungsunfähigkeit rutschen 2. Hoher volkswirtschaftlicher Schaden zu erwarten 3. Lösung: Insolvenz in Eigenverwaltung Die Schonfrist für Insolvenzanträge wird für überschuldete, aber noch zahlungsfähige Unternehmen nochmals verlängert. Was auf den ersten Blick wie eine willkommene Verschnaufpause wirken mag, kann für betroffene Unternehmen das Gegenteil bewirken: nämlich den wirtschaftlichen Totalschaden. Und nicht nur für sie, sondern für die gesamte Volkswirtschaft. Mit der Insolvenz in Eigenverwaltung steht ein Instrument zur Krisenbewältigung zur Verfügung, das mehrere Vorteile...

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