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Wie sich der Goldpreis im neuen Jahr entwickeln könnte

Viele Experten sehen ein Aufwärtspotenzial, zum Beispiel die Analysten der Commerzbank. Selbst wenn die US-Notenbank die Zinsen nach oben hieven wird, so bleibe doch das Umfeld für das Edelmetall äußerst günstig, denn die negativen Realzinsen sprechen dafür, so jedenfalls die Commerzbank. Damit sollte sich auch das Interesse der Investoren wieder verstärken. Auch die Analysten, Insider und Marktbeobachter, mit denen das Investing News Network (INN) sprach, sahen besonders die zunehmenden Wirkungen der Inflation als preisbestimmend beim Gold an. Zwar hat das Edelmetall in 2021 nicht so sehr von den rekordtiefen Realzinsen und der Inflation profitiert, denn die Erwartungen bezüglich Inflation, Wachstum und Aktien waren noch größtenteils rosig. Doch das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich weltweit, eine Stagflation erscheint immer möglicher, mitverursacht sicher durch die Befürchtungen über neue Virus-Varianten. Inflationsdruck, höhere...

Wieder setzt eine Zentralbank auf Gold

Die Zentralbank Singapurs hat ihre Goldreserven um 26 Tonnen aufgestockt. Die Monetary Authority of Singapore hat zwischen Mai und Juni 2021 ihren Goldschatz vergrößert. In einem zurückhaltenden Schritt stockt die Zentralbank Singapurs ihre Goldreserven um 26 Tonnen auf. Dies ist ein Zuwachs um rund 20 Prozent auf nun angeblich gut 153 Tonnen Gold. Dabei ist unklar, warum die Goldzukäufe bisher unbemerkt beziehungsweise unerwähnt waren. Seit mindestens 2002 bis Ende April lagen die von Singapur gemeldeten Goldbestände bei gut 127 Tonnen Gold. In der Rangfolge der Goldbesitzer, jeden Monat aktualisiert vom World Gold Council, rangiert Singapur nun auf Platz 28, vorher Platz 30. Manchmal ist die Welt der Goldberichterstattung der Zentralbanken etwas Geheimnisvolles. Dabei gibt es Zentralbanken, wie etwa Polen, die oft Erklärungen zu ihren Goldkäufen verlauten lassen, oft sogar schon im Voraus. Laut Berichten plant die polnische Zentralbank...

Truthahn ins Backrohr, Gold ins Depot

Viele glauben den offiziellen Inflationszahlen nicht. Thanksgiving in den USA gisst Öl in deren Feuer. Gold profitiert davon langfristig. Die American Farm Bureau Federation bringt es auf den Punkt: Wer sich das traditionelle Abendessen bereitet, der zahlt dieses Jahr rund 15 Prozent mehr als noch vor Jahresfrist. Die US-Notenbank schaut da lieber auf den Personal Consumption Expenditures Price Index (PCE), also der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben. Warum wird das wohl so sein? Natürlich, der PCE liegt deutlich niedriger als die gefühlte und mittlerweile bei vielen Gütern realisierte Teuerung. Die jüngsten Zahlen vom 24. November zeigten eine Steigerung im Oktober von fünf Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat. Im September hatte der PCE noch bei 4,4 Prozent gestanden. 15 Prozent und fünf Prozent - das ist schon ein gewaltiger Unterschied. Und was macht die US-Notenbank Fed? Sie rückte in den veröffentlichten...

Der Winter wird turbulent werden

Einen Vorgeschmack lieferte jüngst die Inflationsrate der USA. Schwankungen im Vermögens-Portfolio können Gold und Silber ausgleichen. Die offizielle Inflationsrate jenseits der sechs Prozent in den USA lässt aufhorchen. Gold und Silber legten nach dieser Nachricht deutlich zu. Die aktuelle Lage lässt nichts Gutes ahnen, mit Ausnahme der Edelmetallpreise. Lieferkettenengpässe bestehen weiter, in vielen Ländern steigen die Corona-Zahlen und die Inflation nimmt an Fahrt auf. In der Türkei liegt die Inflationsrate bei rund 20 Prozent, die dortige Währung, die türkische Lira, schafft am laufenden Band neue Allzeittiefstände gegenüber...

Die Preise klettern nach oben

Ob Nahrungsmittel, Diesel, Benzin, Heizöl, die Preise steigen und das nicht nur hierzulande, sondern auch in den USA. Sieht man sich die Verbraucherpreisindizes für den vergangenen Monat an, so scheint es sehr unwahrscheinlich, dass es sich wie die Zentralbanken sagen nur um eine vorübergehende Erscheinung handelt. Auf Jahressicht stiegen die Lebensmittelpreise hierzulande um fast fünf Prozent, Superbenzin wurde 27 und leichtes Heizöl sogar gut 76 Prozent teurer. Die Inflationsrate für den September liegt bei 4,1 Prozent und ist damit seit 1993 die höchste. Erzeugerpreise steigen ebenso wie Rohstoffkosten, dazu kommen noch...

Inder kaufen Gold

Die Festivalsaison in Indien ist in vollem Gange und so haben sich die Goldimporte im August fast verdoppelt. Vor einem Jahr importierte Indien rund 63 Tonnen Gold im August, in diesem Jahr waren es im gleichen Monat 121 Tonnen Gold. Betrachtet man den Wert der Goldimporte, so ist er im Vergleichszeitraum von 3,7 auf 6,7 Milliarden US-Dollar angestiegen. Dieser August steht für die höchste Goldnachfrage seit fünf Monaten. Ursächlich für die hohe Goldnachfrage ist zum einen sicher der eher schwache Preis und zum anderen die anstehende Festivalsaison, deren Auswirkungen auf die Nachfrage nach dem edlen Metall nicht unterschätzt...

Goldabbau im Wandel der Zeit

Zwischen dem ersten beschwerlichen Goldabbau und der heutigen Förderung liegen Welten. Seit der Antike wurde Gold abgebaut, meist wurde es durch Sklavenarbeiter in Kies- oder Sandschichten (den sogenannten Seifenlagerstätten) abgebaut. Goldhaltige Gestein musste aus den Felsen herausgeklopft und dann mit Wasser aus dem Stein herausgewaschen werden. Später kamen dann die allseits bekannten Goldräusche wie in Kalifornien. Heute gelingt die Goldgewinnung mit modernsten Techniken und neuesten physikalischen Verfahren. Im Mittelalter wurde Gold überall in Europa gefördert. Auch aus Afrika wurde Gold eingeführt, denn lange war Afrika...

Gold als Heilmittel gegen schwarze Schwäne

Schwarze Schwäne sind überraschend eintretende Ereignisse, die unwahrscheinlich erscheinen und sie sind am Finanzmarkt gefürchtet. Die Finanzkrise 2008 gilt als Schwarzer Schwan, vor allem wegen der extrem schnellen Entwicklung, ebenso die Corona-Pandemie. Denn die Weltbörsen wurden durcheinandergewirbelt und die Folgen begleiten uns noch heute. Die Folgen der Pandemie auf die Finanzmärkte sind enorm, Investoren scheuen Risiken, da eine exakte Einschätzung der Lage schwierig ist. Der Begriff des Schwarzen Schwanes geht zurück auf eine Veröffentlichung von Nassim Nicholas Taleb ("Fooled by Randomness"). Noch nie wurden in so...

Goldpreis setzt ein Signal

Kürzlich konnte der Goldpreis die 200-Tage-Linie überschreiten. Dies sollte Anleger aufhorchen lassen. Mitursächlich waren sicher die Kommentare der US-Notenbank. Der Goldpreis hat also endlich seine Seitenlinie verlassen. Fast 1.830 US-Dollar je Feinunze konnte er erreichen, bevor es wieder etwas nach unten ging. Dennoch, dies ist als Zeichen zu werten, Charttechniker sehen daher nach Erreichung dieses Monatshoch höhere Goldpreise kommen. Die Verbraucherpreise steigen und die Kaufkraft der Ersparnisse der Bürger wird so angegriffen. Die Europäische Zentralbank (EZB) folgt mit ihrer neuen geldpolitischen Strategie der Fed....

Im "Land des Goldes" steht Gold hoch im Kurs

Thailands früherer Name Siam leitet sich vom Wort Suvarnabhumi ab, das bedeutet "Land des Goldes". Nachdem die ungarische Zentralbank die Goldmärkte mit der Ankündigung im März massiv Gold gekauft zu haben überraschte, hat nun Thailand kräftig zugelangt. Die thailändische Zentralbank hat im April und im Mai insgesamt 90 Tonnen Gold gekauft. Damit dürfte Thailand bei den Goldkäufen im ersten Halbjahr 2021 an erster Stelle stehen. Die 90 Tonnen Gold stehen für einen Anstieg um 43,5 Tonnen Gold im April und 46,5 Tonnen im Mai. Die gesamten Goldreserven Thailands sind damit von 154 Tonnen auf 244 Tonnen angestiegen, dies entspricht...

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