Willy Brandt

07.10.2012: |

Historische Momente – „der Kniefall von Warschau“

Historische Momente – „der Kniefall von Warschau“ Ein Zeitbericht von R. Kaltenböck-Karow 06. 10. 2012 Es ist nun zweiunddreißig Jahre her. (07.12.1970) Dieser ungeheuerliche Vorgang eines Willy Brandt. Der sich als Kanzler eines Volkes, das tief in Schuld verstrickt war nun vor einem Volke, das aufgrund irregeleiteter Politiken der damaligen Menschen wie Zeit, sich an der Menschheit versündigte. Wo nach heutiger Erkenntnis in der Tat die Frage gestellt werden darf, „wer trage keine Schuld“ Dieser bewegende Augenblick wie diese unerwartete Spontanhandlung eines Menschen, der nicht einmal als Nazi zu werten ist und selbst in jenen schlimmen Zeiten eher dem Widerstand zugerechnet werden darf und nicht einmal in Deutschland am Geschehen teilnahm, also in der Tat frei von Schuld sein sollte, nimmt nun die Schuldlast auf seine Schultern und lebt gelebte Geschichte durch diesen Kniefall. Und hat damit vielleicht mehr...

Sarrazins Meinungsfreiheit

Der frühere Berliner Finanzsenator und heutige Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin gehört zu den wenigen maßgeblichen Persönlichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, deren Meinung nicht von „political correctness“ begrenzt ist. Mit zwei Äußerungen ist Sarrazin wieder ins Schussfeld der Moralwächter geraten. Kaum widerlegbar ist seine Sorge: „Die Türken erobern Deutschland genauso wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate.“ Zu weit ging Sarrazin jedoch mit seiner Attacke: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“ Dafür hat sich Sarrazin bereits entschuldigt. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen wegen Volksverhetzung eingestellt. Die SPD-Kreisverbände Spandau und Pankow sind mit ihrem Anliegen, den prominenten Sozialdemokraten aus der...

Aus Wilhelmshaven: Weitere Wahlkampfsprüche für die SPD/Umfragetief? Gibt es nicht!

„Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen“, hat auf einem Plakat von Klaus Staeck gestanden. Das ist 37 Jahre her. Die Wählerinnen und Wähler zuckten seinerzeit keinesfalls zusammen, sondern durchschauten kurz vor der Bundestagswahl plötzlich die Strategie der Union, die in jenen Tagen Eigenheimbesitzern einredete, wenn Willy Brandt die Wahl gewinnt, ist es um Hab und Gut aller geschehen. Geschehen ist es im August 2009 bereits um die Wahlchancen des Steinmeier-Teams, wenn man den gegenwärtigen Umfragen glaubt. Demnach versinkt die SPD in einem Umfrage-Tief, das Europawahl-Ergebnis scheint das zu bestätigen. Doch wie weit Demoskopen daneben liegen können und wie sich die Stimmung ändern kann, wenn eine Partei pfiffig ist, wissen wir erstens seit vielen Wahlen und zweitens seit dem Auftauchen der Grünen vor Jahrzehnten auf Fahrrädern in Fußgängerzonen. Mobile Werbung entdecken inzwischen alle Parteien...

Die Achse des Lösens nach Winnenden (III): Zu Gast bei Maybrit Illner im ZDF

Nun schreddern die Medien einige Nachrichten aus Winnenden und der Innenminister von Baden-Württemberg hätte wohl besser Einiges nicht gesagt, denn: Über einen Anwalt lassen die Eltern von Tim K. inzwischen bestreiten, dass ihr Junge jemals in psychiatrischer Behandlung gewesen ist, der angeblich von dem 17-jährigen Amokläufer verfasste Beitrag in einem Chatroom ist längst keine unumstößliche Tatsache mehr. „Ermittlungspannen“ nennen die Medien so etwas. Auf diesen Vorwurf reagiert die Polizei mit einer Nachrichtensperre. Über die aktuellen Ermittlungen soll erst einmal nichts mehr verraten werden. Das ist schlecht für...

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