Wildtiere

Tiger-Produkte im Einkaufszentrum - VIER PFOTEN informiert über das grausame Geschäft mit Tigern in der EU

Hamburg, 20. Februar 2019 – Mit einem Pop-up-Store hat die Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN in Hamburg auf das grausame Geschäft mit Tigern in der EU aufmerksam gemacht. Am Stand präsentierten die Tierschützer vermeintlichen Wein und Potenzmittel aus Tigerknochen sowie Fotoshootings mit Tigerbabys oder Tiger als Haustiere. Interessierte Käufer wurden über die grausame Herstellung von Tigerprodukten sowie über die Ausbeutung von Tigern zu reinen Vergnügungszwecken informiert. In einem Video hat VIER PFOTEN jetzt die überraschten Reaktionen der Hamburger Passanten veröffentlicht: https://youtu.be/bQmTcDfjOfU. Aufklärung ist dringend nötig: In einer von VIER PFOTEN in Auftrag gegebenen, repräsentativen Umfrage durch Kantar-Media geben 52 Prozent der Deutschen an, nichts von der kommerziellen Tiger-Zucht in der EU zu wissen. 88 Prozent unterstützen die Forderung von VIER PFOTEN an die EU-Kommission, den Handel mit lebenden Tigern...

18.11.2017: | |

Offener Brief an Ministerpräsident Volker Bouffier

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Bouffier, sehr geehrte Frau Staatsministerin Hinz, sehr geehrter Herr Staatsminister Grüttner, dem Deutschen Jagdverband, dem Hessischen Jagdverband und vielen Jägern in Hessen ist die von der Landesregierung Hessen vorgenommene Anpassung der Jagdzeiten an wissenschaftliche und ökologische Erkenntnisse ein Dorn im Auge. Deshalb ist diesen Organisationen auch jedes Mittel recht, die Errungenschaften Ihrer Koalitionsarbeit auf der einen Seite und das Ansehen der Waschbären auf der anderen Seite in ein schlechtes Licht zu rücken. Ein Beispiel ist die aktuelle Diffamierungskampagne der Lakaien des Landesjagdverbandes Hessen, der Jägervereinigung Oberhessen. Durch die tendenziöse Interpretation unter Auslassung von signifikanten Fakten, die den Waschbären hinsichtlich des Risikos der Übertragung von Krankheiten auf den Menschen entlasten, wird dieser mit dem Ziel der Aufhebung von Schonzeiten zum Schädling...

Luxemburg Vorbild in Sachen Wildtierschutz: Fuchsjagdverbot verlängert

Als das Jagdverbot auf Meister Reineke im letzten Jahr verkündet wurde, war der Protest des luxemburgischen Jagdverbands FSHCL massiv. Man startete Petitionen, zog vor Gericht, machte in der Presse publizistisch Hatz auf den Fuchs und die für das Jagdverbot verantwortlichen Politiker, allen voran den grünen Staatssekretär Camille Gira als Initiator der Regelung. In öffentlichen Stellungnahmen malte der FSHCL Schreckensszenarien ausufernder Fuchsbestände und um sich greifender Wildseuchen an die Wand. Dabei ist wissenschaftlich gut belegt, dass der Fuchsbestand sich weitestgehend unabhängig von jagdlichen Beeinflussungsversuchen entwickelt, weil intensive Bejagung die Fortpflanzungsraten in die Höhe schnellen lässt. Aus demselben Grund ist die Jagd auch zur Eindämmung von Tollwut oder Fuchsbandwurm ungeeignet - vieles deutet sogar darauf hin, dass diese sich bei hohem Jagddruck schneller ausbreiten können. Trotz Protesten des Jagdverbands:...

Waschbären - erfolgreiche Einbürgerung, nutzlose Jagd

"Die Einbürgerung des Waschbären ist erfolgreich verlaufen und nicht mehr rückgängig zu machen, wir sollten deshalb lernen, mit ihm leben zu müssen" konstatierte bereits 1981 Dr. Walburga Lutz, eine Pionierin der deutschen Waschbärenforschung. Die erste erfolgreiche und dokumentierte Aussetzung der possierlich anmutenden Kleinbären erfolgte mit Erlaubnis des Preußischen Landesjagdamtes 1934 in Nordhessen. Heute kommt der Waschbär in unterschiedlichen Bestandsdichten in ganz Deutschland vor. Vor drei Jahren wurde der Bestand noch mit mindestens 500 Tausend beziffert, inzwischen dürften etwa 600 bis 800 Tausend Waschbären...

Büdinger Jagdaktionismus fördert Ausbreitung von Wildtierkrankheiten

Wildtierschutz Deutschland - Wie in der Wetterauer Zeitung zu lesen war, plant der Jagdverein Hubertus, Kreis Büdingen/Hessen, eine Massentötung von Füchsen, um die Verbreitung vereinzelt auftretender Fälle von Staupe und Räude einzudämmen. "Wir halten den Aktionismus des Vorsitzenden Jägers Mohr für nicht nur ethisch, sondern auch epidemiologisch bedenklich: Erfahrungen zeigen, dass die Jagd auf Füchse bei der Bekämpfung von Wildtierkrankheiten kontraproduktiv ist", erklärt Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland. In den 1970er Jahren gab es regelrechte Fuchsvernichtungsaktionen, bei denen man selbst vor der Vergasung...

Luchs im Harz: Jäger sehen ihre Beute gefährdet

Wildtierschutz Deutschland Jäger sorgten einst für die Ausrottung des Luchses in Deutschland - im Harz wurde der letzte Luchs 1818 erlegt. Jetzt, wo die Wiederansiedlungsbemühungen des Naturschutzes Früchte tragen und im Nationalpark wieder eine überlebensfähige Luchspopulation lebt, wenden sie sich erneut gegen die Wildkatze: In den letzten Tagen war zu lesen, dass die Jägerschaft sich um Rehe und Hirsche sorge, die vom Luchs gerissen werden. Luchse sind die besseren Jäger Dabei argumentiert die Jägerschaft gerade mit der vermeintlichen Überpopulation von Reh- und Rotwild, wenn es um die Rechtfertigung der Jagd geht: Aufgrund...

Grün-Rot ermöglicht Fallenjagd auf Fuchswelpen in Baden-Württemberg

Keine Chance für Baby-Füchse in Baden-Württemberg Wildtierschutz Deutschland kritisiert den nun vorgelegten Entwurf zur Durchführungsverordnung zum neuen Jagd- und Wildtiermanagementgesetz für Baden-Württemberg. Die Verordnung soll am 1. April des Jahres in Kraft treten. Nach dem Willen der grün-roten Landesregierung können Jäger Fuchswelpen künftig ohne weiteres bereits am Bau mit der Falle fangen und töten. Wildtierschutz Deutschland moniert des Weiteren, dass auch die neue Jagd- und Schonzeitenregelung nicht dem Stand der aktuellen Wildtierforschung entspreche. Die Jungtiere werden mittels Drahtgitterfalle am Ausgang...

Wildtierschutz Deutschland kritisiert geplantes Fuchsmassaker in Euskirchen

Fuchsmassaker in Euskirchen geplant Wie die Kölnische Rundschau in ihrer Online-Ausgabe am 21.Januar berichtet, sollen bei einer durch Hegeringleiter Johann Jütten (Hellenthal) anberaumten revierübergreifenden Fuchsjagd am 7./8. Februar (auf der Seite des Hegerings heißt es am 14.-16. Feb.) in 300 Revieren im Kreis Euskirchen etwa 100 Füchse erschossen werden. Der Jägermeister "halte des Fuchsbestand für zu hoch". Ziel sei es die Verbreitung des Fuchsbandwurms einzudämmen. Dazu erklärt Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland: "Die Argumentation des Hegeringleiters ist hanebüchen! Es gibt keine haltbaren Belege dafür,...

26.10.2014: | | | |

Freitags den Jugendjagdschein geholt, samstags fünf Jungfüchse getötet

Wussten Sie, dass Füchse in den meisten Bundesländern keine Schonzeit haben? Jäger töten jedes Jahr etwa 600.000 Füchse in Deutschland. Der Rotfuchs ist eine der wenigen Tierarten, der Jäger kaum eine Schonzeit billigen. In den meisten Bundesländern wird der Rotfuchs ganzjährig mit Flinte und Falle bejagt - schon die Jungtiere. Ganze Fuchsfamilien - mit dem Hund aus dem Bau gebissen oder mit dem Spaten ausgegraben - werden im Rahmen der Baujagd abgeschlachtet. Nach ihrer Tötung werden sie meistens verbuddelt oder in der Tierkörperbeseitigung entsorgt. Der Fuchs ist ein äußerst nützliches Tier. Er frisst jedes Jahr...

Zum Ende des Jagdjahres 7 bis 8 Millionen Tiere erschossen

Am 31. März endet die Jagdsaison 2013/2014. Im abgelaufenen Jahr wurden in Deutschland jeden Tag über 20.000 Tiere meist von Freizeitjägern erschossen - nach den Berechnungen*) von Wildtierschutz Deutschland insgesamt etwa sieben bis acht Millionen Tiere. Darunter etwa drei Millionen Vögel, zwei Millionen Rehe, Wildschweine und Hirsche, eine Millionen Füchse, Dachse, Waschbären und andere Beutegreifer inklusive etwa 200 bis 300 Tausend Katzen. Auf der Streckenliste stehen ferner seltene Arten wie Rebhühner, Baummarder und Waldschnepfen, der in vielen Regionen bereits gefährdete Feldhase, Kormorane und selbst Schwäne. "Wir...

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