Wölfe

07.12.2017: | |

Mehr Wölfe - weniger Rehe?

Zur Rechtfertigung der Jagd wird immer wieder auf die vielerorts fehlenden großen Raubtiere wie Luchs, Braunbär und Wolf verwiesen, die man zu ersetzen hätte. Doch diese auf den ersten Blick einleuchtende Logik entspricht nicht der Realität und ist zugleich der Grund für viele Irrtümer und ein falsches Verständnis von Räuber-Beute-Beziehungen. Wolf und Luchs beanspruchen sehr große Reviere. Gemessen an der Fläche des Reviers ist die Zahl der Beutetiere, die ein Wolfsrudel dort reißt, aber vergleichsweise gering. Generell kann man davon ausgehen, dass der Einfluss vorhandener Raubtiere den Bestand der jeweiligen Beutetiere zu weniger als 10 % beeinflusst. Beispiel Luchs: ein Luchs reißt pro Jahr im Mittel etwa 60 Rehe, die Größe seines Reviers liegt bei 80 bis 200 Quadratkilometer, beim männlichen Tier sogar bis zu 400 Quadratkilometer. Selbst wenn wir jetzt ein mit 100 qkm eher kleines Revier für unsere Beispielrechnung annehmen,...

Neuer, bundesweit arbeitender Wolfsschutzverein

„Wolfsschutz Deutschland“ ( www.wolfsschutz-deutschland.de ) nennt sich ein neuer Verein innerhalb der „Grünen Liga Sachsen“, der sich bundesweit für den Schutz der Wölfe einsetzt. Ziel ist es, nicht nur weitere Abschüsse von Wölfen zu verhindern, sondern Aufklärungsarbeit zu leisten und Nutztierhaltern bei geeigneten Schutzmaßnahmen zu helfen. Vorsitzender ist Wolfgang Riether, ein Naturschützer mit einem großen Herz für Wölfe, fest in seinen Überzeugungen und streitbar gegenüber Institutionen und Ämtern. Er kannte noch Erik Zimen persönlich und wurde von Elli Radinger in den Yellowstone eingeladen. Der Verein ist aus Teilen der Recherchegruppe Wolfsschutz auf Facebook und Unterzeichnern der Petition für den Jungwolf Pumpak (www.change.org/pumpak) in Pro Naturschutz Sachsen e. V. eingegliedert worden. Gegen den Abschuss des Jungwolfes haben knapp 100 000 Menschen unterzeichnet. Pressesprecherin Brigitte Sommer erklärte,...

MENSCH HUND UND: EIN INFORMATIVES UND EMOTIONALES SACHBUCH ÜBER DAS ZUSAMMENLEBEN VON MENSCHEN UND HUNDEN

Viele Menschen leben mit Hunden zusammen. Doch das heißt nicht, dass wir genug über Hunde wissen, um ihnen das Leben zu bieten, das sie brauchen – sagen die Autoren Robert Langer und Christine Reichmann. Sie geben ihren Lesern in „Mensch Hund und“ viele Informationen über das Leben mit Hunden und Tierrechte. Sie zeigen, dass es in der Beziehung zwischen Menschen und Hunden zahlreiche Missverständnisse gibt, die auf mangelndem Wissen beruhen. Meist beschreiben Bücher und Hundetrainer nur einen einzigen Weg als Lösung für Probleme – und genau hier liegt laut der beiden Autoren das eigentliche Problem. Denn jeder Hund ist eine Persönlichkeit, ein fühlendes Wesen mit einem eigenen Charakter, der genau so behandelt werden möchte: respektvoll, wertschätzend und seinem Wesen entsprechend. „Mensch Hund und“ von Robert Langer und Christine Reichmann ist ein informatives, emotionales, gut recherchiertes Buch, das mit falschen Ansätzen...

Die Zeit der Wölfe kehrt zurück

Interview mit der Wolfsexpertin Tanja Askani auf dem Blog von www.mittelalterkleidung.de über die Aufzucht von Wölfen und warum sie den Welpen Najaa vor drei Jahren aus Kanada geholt hat: Wölfe und das mystische Mittelalter gehören zusammen. Beim Onlineshop von mittelalterkleidung.de wird das auch im Namen deutlich: Das Unternehmen, das hinter dem Onlineshop steht, nennt sich “Mystic Wolves”. Der Wolf ist gleichzeitig auch das Maskottchen des Unternehmens, das seit über zehn Jahren am Markt ist, und seit acht Jahren den Onlineshop von Mystic Wolves betreibt. Wer den Onlineshop von Mystic Wolves besucht, wird daher stets mit...

Hundetrockenfutter oder lieber Feuchtfutter? - Ein Wegweiser

Es ist nicht leicht für den Hundebesitzer, sein Futter unter den vielen Angeboten herauszufinden. Der Endverbraucher muss entscheiden zwischen Hundetrockenfutter und Dosefutter. Was ist richtig? Hundetrockenfutter kann dem Tier durchaus als Alleinfutter gegeben werden. Aber immer nur unter der Voraussetzung, dass es hochwertig ist und alle fürs Tier wichtigen Nährstoffe und Vitamine enthält. Dosenfutter oder Feuchtfutter hingegen sollte man eher nicht als alleiniges Futtermittel geben. Manche Hunde vertragen Dosenfutter nur schlecht. Man kann es daher auch mit Trockenfutter kombinieren oder ab und zu einfach die beiden Sorten...

Alaska-Fieber

"Alaska-Fieber" Gerade ist "Das Kultbuch zum Land des Abenteuers - Alaska" (FAZ) wieder neu aufgelegt worden. Wildnis, Abenteuer, Einsamkeit Leben am Nordrand der Welt. Alaska - der Name allein schon vermittelt das Gefühl von Wildnis, Abenteuer, unberührter, großartiger Natur und Einsamkeit. Der Autor hat sich dort lange Monate aufgehalten. Er war beim Iditarod, dem härtesten Schlittenhundrennen, teilte den Alltag mit einem Aussteiger draussen in der Wildnis, ging auf Elch- und Eisbärenjagd, um mit Einheimischen zu überleben. Der Leser nimmt teil am Leben in harter, gradioser Urnatur, lauscht dem Krachen kalbender Gletscher,...

Brauchtum im Bayerischen Wald einzigartiges Spektakel im Winter

Urig-wilder Hirtenbrauch: Das Rinchnacher Wolfauslassen Rinchnach (tvo). Würde es im Bayerischen Wald noch wilde Wölfe und Bären geben, würden sie um den Erholungsort Rinchnach im Landkreis Regen einen großen Bogen machen. Denn die kleine Gemeinde ist seit 2009 Weltrekordhalter im Wolfauslassen und seit Jahrzehnten geübt in der lautstarken Vertreibung von wilden Tieren. Mit dem uralten Brauch www.bayerischer-wald.de/kultur/brauchtum/ des „Wolfauslassens“ erinnern die Rinchnacher jedes Jahr am 10. November an frühere Zeiten, als die Hirten den Kühen Glocken um den Hals schnallten, um durch das Geläut Bären und Wölfe...

Große Wanderung in Bayerischen Wald

24 Stunden von Bayern: Grenzenloses Wandererlebnis im Arberland Bayerisch Eisenstein (tvo). In 24 Stunden kann man viel erleben und weit gehen, erstaunliche Erfahrungen machen und vielleicht sogar seine Perspektive, die Welt zu sehen, ändern. Einzige Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich auf den Weg zu machen, dieses Jahr im Arberland www.bayerischer-wald.de/regionen/arberland/ im Bayerischen Wald. Am 19. Juni 2010, dem Tag der Sonnenwende, schnüren in Bayerisch Eisenstein frühmorgens die Wanderer www.bayerischer-wald.de/aktivitaeten/fit-aktiv/wandern/ ihre Schuhe: 24 Stunden werden sie ununterbrochen unterwegs sein, in Gruppen...

Naturparks und Tierfreigehege in Bayern

Pinselohr und Wolfsgeheul – Tierische Erlebnisse im Bayerischen Wald Regensburg (tvo). Pinselohr oder Großpfote? Gemeint ist der Luchs, der im Bayerischen Wald wieder heimisch ist. Doch, auch noch so gute Späher bekommen ihn in freier Wildbahn kaum zu Gesicht. Im Tierfreigehege des Nationalparks Bayerischer Wald in Neuschönau ist das anders. Mit einem Fernglas und etwas Geduld sieht man die gut getarnten Großkatzen im ausgedehnten Gelände. Die Wölfe erspäht man am besten vom großen Aussichtsturm im Freigelände in Ludwigsthal. Aber auch Marder, Fischotter, Wildschweine, Eulen und Fledermäuse leben in den Tiergehegen und...

Wie kam der Hund zum Menschen ? (www.hundseite.de)

Vor ca. 130 – 140 Tausend Jahren waren die Menschen und die Wölfe Jäger, und lebten völlig unabhängig voneinander in verschiedenen sozialen Systemen. Ob sich der Wolf dem Menschen freiwillig anschloss oder ob der Mensch sich das Raubtier zu Nutze machte, ist nicht genau bekannt. Fest steht, dass sie letztlich zusammen fanden, denn vor ca. 20 Tausend Jahren entwickelte sich aus dem Wolf eine neue Art: der domestizierte Hund. Im Altertum züchteten dann einige Völker schon eine große Anzahl von verschiedene Hunderassen. Aus dem alten Ägypten zeugen heute noch Fresken mit stolzen und großen Jagdhunden mit aufrecht stehenden Ohren,...

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