Vizsla Silver

Zentralbanken setzen auf Gold

Im ersten Halbjahr 2022 kauften sich die Zentralbanken 270 Tonnen Gold. Diese 270 Tonnen Gold entsprechen laut dem World Gold Council dem Fünfjahresdurchschnitt, wenn das erste Halbjahr betrachtet wird. Dies zeigt die Stärke der Käufe der Zentralbanken. Im zweiten Quartal 2022 haben die Zentralbanken ihre Goldschätze um 180 Tonnen Gold vermehrt. Die Nettokäufe waren im zweiten Quartal doppelt so hoch als im ersten Quartal. In Krisenzeiten bekommt das Edelmetall immer einen besonderen Stellenwert. Es dient als Wertspeicher und weil die Zentralbanken das wissen, stocken sie gerne ihre Goldvorräte auf. Die Nachfrage der Banken ist dabei nicht saisonal. Ein besonders eifriger Käufer war etwa der Irak. Laut einer Umfrage unter Zentralbanken schätzen diese die Performance des Edelmetalls in Krisenzeiten und seine Rolle als langfristiges Wertaufbewahrungsmittel. Auch die Inflationsabsicherung wurde genannt. Am meisten Gold hat sich im ersten...

Gold günstig wie seit vielen Monaten nicht mehr

Gold ist so günstig wie seit letztem September nicht mehr, obwohl vieles für höhere Preise spricht. Zinserhöhungen von Notenbanken führen meist zu einer Schwächephase der Wirtschaft. Blickt man auf frühere Zinserhöhungszyklen, so endeten 17 von 20 mit einer Rezession. Die Zeiten sind angesichts der bekannten geopolitischen Krisen und Unsicherheiten alles andere als einfach. Dennoch geht der Preis des Edelmetalls nach unten. Da fragt sich sicher manch einer, wo bleibt die Funktion des Goldes als sicherer Hafen. Andererseits ist dies gerade nicht die erste Krisensituation, wo Gold im Preis fällt. Dennoch sollte die Inflation dem Goldpreis Auftrieb verleihen. Aber es gab auch Zeiten vor einigen Jahrzehnten in den USA. Die Inflation war so hoch, dass der Leitzins auf 20 Prozent angehoben wurde. Es folgte eine Rezession, die Inflation war jedoch vorbei. Und der Goldpreis stieg enorm an. Die Stunde des Goldes muss kommen, bis dahin sollten...

Silber nicht vergessen

Die Silbernachfrage erholt sich, aber die Erschließung neuer Minen ist teuer und langwierig. Silber spielt eine Rolle in der Industrie, im Schmuckbereich und bei physischen Investitionen. Beim Silberbergbau kommen mehr als 70 Prozent des Silbers aus dem Abbau von Nebenprodukten, etwa bei Blei, Zink und Kupfer. Fehlt der Subventionseffekt für die Nebenproduktmetalle, so fällt auch das Silberangebot geringer aus. Zusätzlich fehlen oft Arbeitskräfte. Dies führte zu einem Rückgang der globalen Silberreserven. Im vergangenen Jahr gingen die Reserven um rund vier Prozent zurück. Bei neuen Entdeckungen und Explorationen waren die Aktivitäten eher wenig. Schaut man auf die Fusions- und Übernahmeaktivitäten, so waren diese im Primärsilberbereich sehr niedrig. Es gab nur acht Transaktionen. Da in 2021 die Erschöpfung des Silberbergbaus größer war als die Zugänge, gingen die Reserven zurück. Auf der Nachfrageseite sind es die grünen Technologien,...

Rohstoffe und Gesundheit

Da wäre einmal Zink, ein für den Mensch notwendiger Stoff. Zink dient als Korrosionsschutz beim Verzinken, das ist bekannt. Auch in Form von Druckguss für Medizinprodukte, in Kosmetika und Pharmazieprodukten oder in Röntgensystemen wird Zink verwendet. Für Menschen ist Zink lebensnotwendig, kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden und ist damit ein essenzielles Spurenelement. 33 Prozent des weltweit produzierten Zinks kommt aus chinesischer Minenproduktion. Die größten Reserven liegen indes in Australien (50 Prozent). Da der Raffinerieprozess sehr energieintensiv ist, haben einige Raffinerien die Produktion zurückgefahren....

Emissionen im Bergbau

Auch Goldminen sollen die Standards für Kohlenstoffemissionen erfüllen. Gerade hat eine der größten Goldraffinerien angekündigt die Arbeit mit Minen zu beenden, wenn sie CO2-Ziele verfehlen. So plant die MKS PAMP SA noch vor dem Ende des Jahrzehnts die Emissionen, die aus der Lieferkette stammen, um 27,5 Prozent zu senken. In der Praxis bedeutet dies, dass das in der Schweiz ansässige Unternehmen Gold aus Minen ablehnen muss, wenn diese zu viel Kohlendioxid erzeugen. Beim CO2-Fußabdruck von Gold ist die Gewinnung für den Löwenanteil verantwortlich. Wie S & P Global errechnet hat, haben Minengesellschaften im Jahr 2019 fast...

Gold und Silber als Anlage gefragt

Die Gold- und Silberverkäufe der Perth Mint zeigen die Richtung auf. Im April verkaufte die Perth Mint fast 81.000 Feinunzen Gold sowie gut 2.110 Unzen Silber in geprägter Produktform. Die Verkaufszahlen für den April waren stabil, es war sogar ein kleiner Anstieg zu verzeichnen. Der solide April zeigt, dass australische Anlagemünzen und Barren auf dem internationalen Markt gefragt sind. Besonders die limitierten Drachenmünzen im Barrenformat waren stark gefragt. Die Gesamtgoldbestände in der Lagerstätte The Perth Mini sind im April um 0,12 Prozent gestiegen, wobei Silber ebenfalls im positiven Bereich lag. Anhaltende Zuflüsse...

Große Silberminen

Aufgrund der für 2021 gemeldeten Produktionsmengen wurde eine Hitliste der größten Silberminen der Welt erstellt. Aus primären Silberminen kommt nur knapp ein Drittel des produzierten Silbers. Das meiste fällt in Blei-, Zinkminen und in Kupferprojekten an. Das meiste Silber hat im vergangenen Jahr der polnische Bergbaukonzern KGHM Polska Miedz produziert. Neben Kupfer, Gold und weiteren Metallen erblickten fast 42 Millionen Unzen Silber das Licht der Welt. An zweiter Stelle steht die Penanquito-Tagebaumine im Silberland Mexiko. Mit einer Produktionssteigerung von 13 Prozent wurden dort gut 31 Millionen Unzen Silber produziert....

Die wahren bleibenden Werte

Beim Global Cities Index von Schroders hat London seine Krone behalten. Fraglich ist, inwieweit Oligarchen ihre Sachwerte wie Jachten behalten. Werte - nicht alles hat für den Einzelnen den gleichen Wert. Trotz Brexit ist die britische Hauptstadt wieder Spitzenreiter bei den Global Cities geworden. Dies bedeutet, dass London in vielen Bereichen sehr gut abschneidet. Das sind Universitäten, Wirtschaft, Umwelt, Innovation und Infrastruktur. Denn wenn diese Faktoren gut sind, zieht dies Fachkräfte an und treibt die Wirtschaft voran. Globale Städte, so wurde festgestellt, bleiben trotz mehr Homeoffice bedeutsam. Auf Platz zwei der Rangliste...

Goldpreis kratzt am Allzeithoch

Das Allzeithoch vom August 2020 ist nicht mehr weit. Mit bis zu 2.054 US-Dollar je Unze nähert sich der Goldpreis der historischen Marke von 2.075 US-Dollar. Angst, dass die Preise angetrieben durch die Invasion Russlands noch weiter steigen könnten und die Inflation angeheizt wird, treibt Anleger in den sicheren Hafen Gold. Zu sehen ist dies unter anderem auch an den starken Zuflüssen in die Gold-ETFs. Da stellt sich natürlich gleich die Frage, ob die Fed in dieser Zeit der geopolitischen Probleme die Zinsen erhöhen wird. Denn in solch einem Umfeld tut sie das nicht gerne. Laut dem Fed-Chef Powell sollen die Zinserhöhungen wie...

Steigender Silberbedarf für elektrische und elektronische Anwendungen

Silber besitzt eine doppelte Funktion, ist Industriemetall und Anlagemetall. In der Industrie wird, so das Silver Institute, für das laufende Jahr mit einer steigenden Nachfrage gerechnet. Verantwortlich dafür ist zum einen die boomende Photovoltaikbranche, zum anderen der zunehmend elektrisierte Automobilsektor und Anwendungen im Zusammenhang mit dem 5G-Netz. Auch viele Mobilgeräte kommen nicht ohne Silber aus. Beim Blick auf physische Silberinvestitionen sollte es, so die Prognosen, im Jahr 2022 zweistellige Zuwächse geben. Unsicherheiten, Krisenherde wie gerade das Debakel um die Ukraine sowie ein großer Inflationsdruck sollten...

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