Uran

Wohin bewegen sich die Metalle im Jahr 2022?

Gold, Silber und Platin standen preislich am Ende 2021 niedriger als zu Beginn des Jahres 2021. Wohin die Reise gehen wird, die Richtung ist noch nicht bekannt. Aber mehrheitlich wird mit größeren Schritten gerechnet. Gold könnte auf 1.450 US-Dollar fallen oder neue Höchststände erreichen. Da die Verschuldungen der großen Volkswirtschaften massiv sind, wird das Tempo, mit dem Nominalzinsen angehoben werden, geringer sein als das Tempo der Inflation. Zurückgehende Realzinsen sollten sich positiv für den Goldpreis auswirken. Dies ist ein positives Szenario für den Preis des Edelmetalls. Übrigens haben die deutschen Bürger im Jahr 2021 bei Krügerrand-Münzen besonders stark zugegriffen. Auch Platin könnte sich zu neuen Höhen aufschwingen oder etwa auf 800 US-Dollar zurückfallen. Platin wird in Elektrolyseuren in Sachen Wasserstoff verbaut. Bei Palladium, gebraucht in Autokatalysatoren, wird die Nachfrage das Angebot mal wieder übersteigen....

Mit Uranunternehmen auf Uran setzen

Günstige Angebots- und Nachfragefundamentaldaten sprechen für höhere Uranpreise. Auch das neue Jahr wird von Unsicherheiten beherrscht werden, die US-Notenbank wird versuchen ihre Geldpolitik umzudrehen, während die Inflationsgefahr weiter zunimmt und die Realzinsen im negativen Bereich bleiben werden. Das Augenmerk der Investoren ist daher auf Gold gerichtet. Doch auch Energieträger prägen Schlagzeilen, so auch der Atomstrom. Mit einem Investment in Urangesellschaften sind daher Aussichten auf Gewinne verbunden. Denn beim Uranpreis herrscht ein Ungleichgewicht. Der Preis, zu dem Bergbaukonzerne Anreize erhalten, die Produktion wieder aufzunehmen oder zu erhöhen und der aktuelle Preis sind noch nicht im Gleichgewicht. Schließlich sind, so Schätzungen der Experten von Kitco News, Preise von rund 60 US-Dollar je Pfund Uran dafür nötig. Aus den Nachfrage- und Angebotsdaten leiten die Experten daher einen realistischen Preis von rund...

Die Atomreaktor-Geschichte

Von der Entdeckung der Radioaktivität, verbunden mit den Namen Henri Becquerel, Marie Curie oder Ernest Rutherford, über die Umwandlung von Atomen, sorgt Atomkraft heute für saubere Energie. Das Atommodell wurde von Ernest Rutherford 1911 entwickelt und von seinem Schüler Niels Bohr näher erläutert ("Quantensprung"). Die Kernspaltung wurde letztlich 1938 entdeckt und erkannt. Diese führt zur Freisetzung von Energie. Die erste atomare Kettenreaktion gelang 1942 und führte dann 1945 zum Abwurf von Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Die weltweit erste Kernschmelze eines Kernreaktors geschah im Ottawa Valley an 12. Dezember 1952. Dieser Unfall war wie eine Schockwelle auf der ganzen Welt. Der spätere US-Präsident Jimmy Carter war damals Nukleartechniker in der Navy und half bei den Aufräumarbeiten. Auch wenn der Atomenergie eine zerstörerische Kraft innewohnen kann, so dient die Kernenergie heute als saubere und sichere Methode der...

Auf Trends setzen

Jahrelang stagnierte der Uranpreis. Im letzten Jahr aber begann er zu steigen. Zum einen kam es im Zuge der Corona-Pandemie zu Marktstörungen. Die Fundamentaldaten beim Uran sind nun allerdings wieder richtig positiv. Lange Zeit war der Uranpreis niedrig, die Gründe sind bekannt (Fukushima) und so wurden Uranlagerstätten teilweise stillgelegt. Aber das Bild hat sich gewandelt. Fossile Energien sollen zugunsten erneuerbaren Energien weichen. Die Tatsache, dass dies ohne Atomkraft nicht funktionieren kann, hat sich inzwischen herumgesprochen. Die seit langem angeschlagene Uranbranche darf also auf bessere Zeiten hoffen, denn kohlenstoffarme...

Metallnachfrage könnte extrem ansteigen

Saubere Energie heißt das Zauberwort, wenn es darum geht die Folgen des Klimawandels zu vermeiden. Schätzungen gehen für die nächsten Jahrzehnte von einer Metallnachfrage aus, die es so zuvor noch nie gegeben hat - bis zu drei Milliarden Tonnen könnten nötig sein. Betrachtet man die Batterie eines Elektrofahrzeuges, so sind etwa acht Kilogramm Lithium, 35 Kilogramm Nickel und 14 Kilogramm Kobalt notwendig. Ladestationen verbrauchen große Mengen Kupfer. Und in Sonnenkollektoren ist Kupfer, Silber und Zink verbaut. Windkraftanlagen verschlingen Kupfer, Aluminium und Eisenerz. Dies könnte, nachdem bereits die Metallpreise stark...

Uran gehört zur grünen Revolution

Die Stromnachfrage wird in den nächsten Jahrzehnten enorm zunehmen. Das kann nur durch eine Mischung aus Energiequellen gelingen. Uran gehört dazu "Ich denke, dass die grüne Bewegung weltweit viel mächtiger und wichtiger geworden ist als früher", sagte jüngst Simon Popple vom Brookville Capital Intelligence Report in einem Interview auf INN. "Je mehr Regierungen Atomkraft, grüne Energie (und) Elektrofahrzeuge annehmen, desto größer wird meiner Meinung nach die Nachfrage nach Uran sein", erklärte er im Interview. "Die Nachfrage nach Strom wird sehr hoch sein, und dieser Strom muss irgendwo herkommen." Tatsächlich hat der...

Energie ist die Grundlage des Fortschritts

Strom aus der Steckdose - für viele ist es zu einfach. Atomenergie gehört auf jeden Fall dazu, dass der Strom in die Steckdose kommt. Eine kleine Rechnung, die jüngst bei Sprott Asset Management zu sehen war, bringt es auf den Punkt: "Atomkraft hilft den USA, jedes Jahr 470 Millionen Tonnen Kohlenstoff in der Atmosphäre zu vermeiden, was zusätzlichen 100 Millionen Autos auf den Straßen entspricht." Dabei bringen es die Kernkraftwerke in den USA gerade einmal auf 20 Prozent des dortigen Strombedarfs. Betrachtet man jedoch den Anteil am Strom, der CO2-frei hergestellt wird, dann sind es schon 50 Prozent, die aus den Atommeilern...

Gute Kandidaten für höhere Preise - Uran und Gold

Aktuell bleibt die Uranproduktion hinter der globalen Nachfrage zurück. Gold bietet Sicherheit. Im vergangenen Jahr wurden 123 Millionen Pfund Uran produziert, dies war die niedrigste globale Produktionsmenge seit 2008. Nachgefragt werden weltweit rund 180 Millionen Pfund Uran, Tendenz steigend. Große Minen wurden geschlossen, doch Klimaziele sollen erreicht werden. Im Energiemix kommt der Atomkraft eine bedeutende Rolle zu. Denn die Abkehr von fossilen Brennstoffen fordert einen Ersatz. Wer auf Uran setzen möchte, kann auf einen Uran-Trust setzen (ähnlich einem Gold-Trust) oder sich bei den einschlägigen Gesellschaften umsehen,...

Die entscheidende Rolle der Atomenergie

Die Atomenergie als CO2-freie Energiequelle haben viele Länder erkannt, etwa China, Japan, Europa und die USA. Experten gehen daher von einer steigenden Urannachfrage aus, während das Angebot schwindet. Höhere Preise dürften die Folge sein. Stieg die Urannachfrage im Jahr 2019 um fünf Prozent, so wird allgemein für die kommenden Jahre von einem Wachstum um rund zehn Prozent ausgegangen. Gerade jetzt, wo die Energiepreise steigen und die Umsetzung von Klimaschutzzielen ansteht, rückt die Kernenergie wieder in den Fokus. Unter den EU-Staaten gibt es Befürworter wie Frankreich und Italien denkt über eine Rückkehr zur Atomenergie...

Uranpreis nahe eines Neunjahreshoch

Knapp 46 US-Dollar kostet das Pfund Uran heute und der Preis könnte noch weiter nach oben katapultiert werden. Zu den Preistreibern bei Uran gehören eine reduzierte Produktion, da viele Bergbaubetriebe eingestellt wurden und eine erhöhte Nachfrage, da viele neue Reaktoren geplant werden. Zudem gibt es große physische Investitionen in Uran, die für eine Verknappung am Markt sorgen. Im Jahr 2020 schrumpfte die Uranproduktion auf 123 Millionen Pfund. Das war der niedrigste Stand seit 2008. Die globale Urannachfrage beläuft sich auf rund 180 Millionen Pfund und sie wird wohl weiter anwachsen. Damit hinkt das Angebot hinter der Nachfrage...

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