Tumoren

Übersicht zu Studien und Metaanalysen zur Hyperthermie bei Krebs von Beckenorganen

“Hinweise, dass sich klinische Ergebnisse durch die Kombination konventioneller Therapien mit Hyperthermie verbessern lassen können.“ „Die Oncothermie als lokal einsetzbare Form der Hyperthermie kann mit Strahlen- und Chemotherapie zusammenwirken, indem sie deren Wirkung verstärkt“, so Prof. Dr. András Szász, Gründer des Medizintechnik-Unternehmens Oncotherm: „Sie ist eine nicht-toxische Behandlung, die spezielle, lokal-regionale Tumorzellen durch Überwärmung und elektrische Wellen attackieren will“. Prof. Szász verweist auf eine Meta-Analyse zur Hyperthermie bei Tumoren im Bereich des Beckens: „Sie gibt Hinweise darauf, dass sich klinische Ergebnisse durch die Kombination konventioneller Therapieformen mit der Hyperthermie verbessern lassen können.“ („Hyperthermie in der Therapie von malignen Beckentumoren“, In: InFo Hämatologie + Onkologie, 7-8/2020, von: Dr. med. Emsad Puric, Emanuel Stutz, Prof. Dr. med. Lars...

Hyperthermie erfordert individuelle Beratung

Hyperthermie. Warum die Überwärmung zur Tumorbehandlung bis heute kein Standard ist In einem aktuellen Beitrag des Krebsinformationsdienstes geht das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz.) der Frage nach: „Hyperthermie gegen Krebs – noch sind viele Fragen offen. Warum die Überwärmung zur Tumorbehandlung bis heute kein Standard ist?“ Dabei notiert das dkfz. u.a. : „Diese Wärmeanwendung soll Krebszellen zerstören und den Tumor empfindlicher machen, beispielsweise gegenüber einer Chemo- oder einer Strahlentherapie. Heute setzen Mediziner dafür vor allem die gezielte Wärmeanwendung ein, und sie verwenden dazu meist elektromagnetische Wellen. In der Regel wird die Überwärmung auf den erkrankten Bereich des Körpers begrenzt; eine Ganzkörperhyperthermie ist eher die Ausnahme. Doch die Hyperthermie hat bisher nur bei sehr wenigen Krebsformen und nur in Kombination mit anderen Therapien tatsächliche belegte Erfolge gezeigt. Das wichtigste...

Inhalt abgleichen