Tabu

Die Geschichte einer paranoiden Schizophrenie

"Das 20-Minuten-Kind" von Dana Dolata Die Autorin Dana Dolata legt mit "Das 20-Minuten-Kind" eine autofiktive Novelle vor. Auf rund 60 Seiten beschreibt sie, welche Symptome, Formen und Folgen eine paranoide Schizophrenie annehmen kann. Dabei legt die Autorin Wert darauf, dass ihre Beschreibung nur Möglichkeiten aufzeigt, da die Erkrankung äußerst vielfältige Erscheinungsformen annehmen kann. Dana Dolata weiß, wovon sie spricht: Mit dreißig Jahren erkrankte sie selbst an der Krankheit. Bis 2015, noch vier Jahre nach der Diagnose, war Dana Dolata als Journalistin in Norddeutschland tätig. Nach einer Verschlimmerung ihres Zustandes widmet sie sich jetzt ausschließlich der Prosa und schreibt Kurzgeschichten und Novellen. Protagonistin des Buches ist Skeila. Skeila ist ein Mädchen, das Mathematik und Klavierspielen mag. Ihr Leben verläuft ganz unauffällig, bis sie eines Tages in der Küche eine Psychose erleidet. Alles begann mit ihrer...

„Ja, ich habe eine Vorliebe für Vergewaltigungsfantasien.“ – Düsseldorfer Autorin spricht ein Tabu offen aus

Düsseldorf, im Dezember 2010. Ava Andersson ist eine gebildete Frau, wortgewandt, souverän vom Scheitel bis zur Sohle, ein Alpha-Tier wie es im Buche steht. Und sie bekennt sich offen und ohne Scham zu einer erotischen Spielart, die zwar durch den aktuellen Prozess gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann zum Gegenstand öffentlicher Diskussion wurde, deren Liebhaber sich aber dennoch aus guten Gründen selten öffentlich outen. Vergewaltigungszenarien, Rape-Plays – so der englische Begriff, gelten bei den Gesprächen, die meist in gedämpfter Lautstärke hinter vorgehaltener Hand geführt werden, als Männerfantasien, ein Relikt aus Zeiten, in denen Männer sich um die Jagd und Frauen um die Feuerstelle kümmerten. „Es ist eine sehr wahrhaftige und rein Form von Sex, die das gegenseitige Begehren zum Ausdruck bringt und uns erlaubt, das Tier, das in uns allen steckt, herauszulassen.“ Erklärt Andersson. „Selbstredend geschieht dabei...

Es kann jeden treffen: Tabu-Thema Depressionen - Symtome, Ursachen und Behandlungen - Betroffene und Arzt im Interview

Immer wieder machen prominente Fälle wie der Tod des Nationaltorhüters Robert Enke darauf aufmerksam, dass Depressionen längst in allen Teilen der Bevölkerung ein großes Problem sind. Experten sprechen daher auch von einer Volkskrankheit, die jedoch immer noch in vielen Bereichen als Tabu gilt. In einem Interview, das jetzt im Online-Gesundheitsmagazin www.rheinruhrmed.de veröffentlich ist, erzählen eine Betroffene und ihr Arzt, wie sie die Symptome einer Depression wahrgenommen haben. Außerdem berichtet der Arzt, der als ärztlicher Direktor zweier psychiatrischer Kliniken arbeitet, welche Ursachen Depressionen haben können und wie diese sich behandeln lassen. Seine Erkenntnis: „Es kann prinzipiell jeden treffen; im Laufe des Lebens können rund zehn Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen an einer Depression erkranken.“ Das ausführliche Interview lesen Sie auf: http://www.rheinruhrmed.de/interviews/depressionen.html www.rheinruhrmed.de...

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