Strafverteidiger

Rechtsanwaltskanzlei Stremlau - Strafverteidigung & Rechtsberatung aus Bochum

Falls Mandanten einer Straftat beschuldigt werden, besteht der erste Schritt darin, zügig einen Anwalt zu konsultieren. Für eine fachkundige Strafverteidigung gibt es eine Reihe an Voraussetzungen. Zu den wichtigsten gehören: fundierte Rechtskenntnisse im Strafrecht, umfangreiche praktische Erfahrung im Strafprozess und eine gemeinsam mit dem Mandanten sorgfältig durchgeführte Prozessvorbereitung. Falls Mandanten einer Straftat beschuldigt werden, besteht der erste Schritt darin, zügig einen Anwalt zu konsultieren. Mandanten sind hier bei der Rechtsanwaltskanzlei Stremlau in Bochum bestens aufgehoben. Versierte Verteidigung im Strafrecht Im Bereich Strafrecht vertritt die Rechtsanwaltskanzlei Stremlau Mandanten in einer Vielzahl von Deliktsbereichen. Dazu gehört unter anderem: das Amts-, Aussage-, Beleidigungs-, Drogen-, Eigentums- und Körperverletzungsdelikt sowie das Tötungs-, Vermögens- und Sexualdelikt. Inga Stremlau verteidigt...

2. Strafsenat des BGH hebt Urteil des Landgerichts Frankfurt im Fall der angeblichen Millionenuntreue auf

Erfolgreiche Revision durch RA Marko R. Spänle Eine Lufthansa-Angestellte und ihr damaliger Lebensgefährte wurden durch ein Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main vom 26.08.2013 wegen Untreue bzw. Beihilfe zur Untreue zu Freiheitsstrafen von vier bzw. drei Jahren verurteilt. Vor Gericht gab die Lufthansaangestellte den Betrug teilweise zu, ihr Lebensgefährte aber bestritt stets vehement gewusst zu haben, dass die Aufträge von der Lebensgefährtin fingiert waren. Zu Beginn des Prozesses wollte der Verteidiger des Lebensgefährten, Rechtsanwalt Marko R. Spänle aus Frankfurt, eine mehrere 100-Seiten lange Einlassung für seinen Mandanten verlesen, was das Landgericht Frankfurt jedoch nicht zuließ. Das Landgericht hielt eine solche Verlesung durch den Verteidiger für unzulässig. Dies, obwohl es einen äußert umfangreichen und verfahrensrelevanten E-Mail-Verkehr und einen mehrere Jahre umfassenden Sachverhalt darzulegen galt. Die mündliche...

Begründete Zweifel - neuer Justizthriller inszeniert einen geheimnisvollen Mordfall

Kay Jacobs erzählt in seinem Buch "Begründete Zweifel" von einem Kriminalfall und rätselhafte Verwicklungen. Der Mann, mit dem Judith Maratt verheiratet ist, wird getötet. Der Mann, den sie liebt, wird wegen Mordes angeklagt. Ihre Welt bricht nach diesen verhängnisvollen Ereignissen völlig zusammen. Beistand kommt von unerwarteter Seite: Victor Sifuerez, ein zynischer Strafverteidiger, scheint sich bald mehr um Judith zu sorgen als um seine Mandanten. Doch dann überschlagen sich die Vorkomnisse im Mordprozess - und im wirklichen Leben. Zum Schluss ist alles ganz anders, als man denkt. Kay Jacobs legt mit seinem aktuellen Buch "Begründete Zweifel" ein Gerichtsdrama vor, das einen folgenschweren Mordprozess in Szene setzt, bei dem der erste Schein gewaltig trügt. Der Autor Kay Jacobs schreibt über all das, was er in ähnlicher Form als Anwalt selbst erlebt hat und inszeniert mit "Begründete Zweifel" einen packenden Justizthriller, der...

Überwachung der Anwaltspost - Fachanwalt für Strafrecht Niklas Dittberner zu KG Berlin, Beschl. v. 31.07.2013 – 2 Ws 30/13

Der Antragsteller ist Strafgefangener in der Justizvollzugsanstalt Tegel in Berlin, einer Anstalt mit höchster Sicherheitsstufe. Seine Rechtsanwältin vertritt ihn u. a. in einem Amtshaftungsprozess gegen das Land Berlin, der die Haftbedingungen in der JVA Tegel in Berlin zum Gegenstand hat. Außergerichtlich verlangte die Rechtsanwältin namens des Antragstellers von der JVA Tegel in Berlin, Anwaltspost an den Antragsteller nicht zu öffnen. Daraufhin teilte der Bedienstete des Antragsgegnerin (JVA) der Rechtsanwältin mündlich mit, dass sie ihre Post als Verteidigerpost kennzeichnen müsse, da die Post nur dann nicht kontrolliert...

Abwesenheit des Angeklagten in der Hauptverhandlung - Fachanwalt für Strafrecht Niklas Dittberner zu BGH 4 StR 370/13

Das LG hatte am 07.12.2012 die Hauptverhandlung unterbrochen und Termin zur Fortsetzung auf den 28.12.2012 bestimmt. Zu diesem Termin erschien der Angeklagte nicht. Sein Strafverteidiger übermittelte stattdessen dem LG per Telefax ein ärztliches Attest. Das Faxschreiben wurde in der Verhandlung am 28.12.2012 verlesen. Dann erörtere das LG mit den anwesenden Verfahrensbeteiligten die Möglichkeiten der Anwendung der §§ 230, 231 StPO und wies auf bestehende Zweifel hinsichtlich deren Voraussetzungen hin. Es sah außerdem von der beabsichtigten Verlesung von Urkunden in diesem Termin ab. Die Hauptverhandlung wurde unterbrochen und...

Steuerstrafrecht: Verschärfte Regelungen zur Selbstanzeige beschlossen

Die Bundesregierung hat am 24.09.2014 einen Gesetzesentwurf beschlossen, wonach die Hürden für eine strafbefreiende Selbstanzeige zukünftig deutlich höher liegen sollen. Steuerhinterziehung, soll nur noch unter strengen Auflagen straffrei bleiben. Mit diesem Gesetz sollen die Regelungen der strafbefreienden Selbstanzeige und des Absehens von Verfolgung in besonderen Fällen angepasst werden. Das Rechtsinstitut der strafbefreienden Selbstanzeige an sich bleibt jedoch grundsätzlich erhalten. Das Gesetz soll bereits zum 01.01.2015 in Kraft treten. Einer der wesentlichen Punkte des Gesetzesentwurfes wird sein, dass die Grenze...

Fehlende Vollmacht des Strafverteidigers - Fachanwalt für Strafrecht in Berlin Niklas Dittberner zu LG Koblenz 2090 Js 75194/09

Dem Verurteilten wurde zur Auflage gemacht, der Staatsanwaltschaft jeden Wechsel seines Aufenthaltsorts und Arbeitsplatzes anzuzeigen, eine Sicherheit in Höhe von 10.000 Euro zu leisten und behördlichen Ladungen Folge zu leisten. Mit Beschluss der Kammer wurde der vorangegangene Haftbefehl neu gefasst und dessen Außervollzugsetzung beschlossen. Zur Eröffnung des neu gefassten Haftbefehls wurde der Strafverteidiger des Verurteilten, Rechtsanwalt B, gegen Empfangsbekenntnis und zugleich als Zustellungsbevollmächtigter des Verurteilten geladen. Eine § 145 a Abs. 2 StPO entsprechende Vollmacht, durch die der Strafverteidiger ausdrücklich...

Verletzung des Rechts auf rechtliches Gehör - Strafverteidiger Niklas Dittberner zu Kammergericht Berlin 2 Ws 389/13 Vollz

Der Beschwerdeführer verbüßt eine lebenslange Freiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt. Im Rahmen eines Studiums beantragte der Gefangene die Genehmigung eines Laptops mit Zubehör. Der Antrag wurde vom stellvertretenden Gruppenleiter mündlich abgelehnt, der Beschwerdeführer erhielt eine Kopie des hierzu angefertigten und von dem stellvertretenden Teilanstaltsleiter gebilligten Prüfungsvermerks. Der Gefangene beantragte daraufhin die gerichtliche Entscheidung und begehrte die Justizvollzuganstalt zur Genehmigung des Laptops nebst Zubehör zu verpflichten. Die Vollzugsbehörde übersandte auf Anforderung der Strafvollstreckungskammer...

Strafanzeige gegen Frankfurter Flughafen-Chef

Aktuelles juristisches Gutachten der Universität Mainz belegt strafrechtliche Verantwortung (Frankfurt am Main, 29.05.2013) Über seinen Rechtsanwalt hat ein 71-jähriger Bürger der Stadt Flörsheim Strafanzeige gegen den Vorstandsvorsitzenden des Frankfurter Flughafens (FRAPORT) bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Wiesbaden erstattet. Vorgeworfen wird dem Fraport-Chef versuchte und vollendete Körperverletzung. In der 11 DIN-A4-Seiten umfassenden Strafanzeige werden nicht nur neueste medizinische Gutachten verwertet, die die nachteiligen und gravierenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch Fluglärm belegen. Noch...

Entscheidung BVerfG über Erhebung von dynamischen IP-Adressen in Ermittlungsverfahren wegen § 184b StGB

Die Erhebung von IP-Daten durch Polizei und Staatsanwaltschaften in Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Besitz und Verbreiten von Kinderpornographie ist teilweise verfassungswidrig. Zu dem Geschäftszeichen 1 BvR 1299/05 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (BVerfG) jüngst entschieden, dass die Regelungen des Telekommunikationsgesetzes zur Speicherung und Verwendung von Telekommunikationsdaten teilweise verfassungswidrig sind. Die der Entscheidung zugrundeliegende Verfassungsbeschwerde richtete sich gegen die §§ 111 bis 113 des Telekommunikationsgesetzes (TKG). § 113 Abs. 1 Satz 2 TKG regelt eine spezielle...

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